Am 01. August oder am 01. September beginnt für viele die Ausbildung.

Doch es gibt auch viele, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Oft ist es noch nicht zu spät, sodass ihr euch auch jetzt noch für das bevorstehende Ausbildungsjahr bewerben könnt.

Eure Bewerbung landet dann in der Personalabteilung oder direkt auf dem Schreibtisch vom Chef - zusammen mit einer Vielzahl anderer Bewerbungen. Ob Du es glaubst oder nicht: Ob Du eingestellt wirst, oder nicht, liegt in Deiner Hand!

Was gehört in eine Bewerbung?

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Oftmals stellen Unternehmen diesbezüglich ganz unterschiedliche Vorgaben. Ob ein Zeugnis, besondere Zertifikate, Arbeitsproben oder andere Nachweise erbracht werden müssen, kann deshalb nicht einheitlich gesagt werden. Das Minimal-Paket besteht jedoch in der Regel aus einem persönlichen Anschreiben und einem Lebenslauf. Wie wir diese schreiben, lernen wir bereits in der Schule - wir alle.

Kleider machen Leute!

Wenn jeder seine Bewerbung so schreibt, wie wir es in der Schule gelernt haben, liegen beim möglichen Arbeitgeber am Ende 20 gleich aussehende Bewerbungen auf dem Schreibtisch.
Die goldene Regel Nummer 1 ist deshalb: Bleib im Gedächtnis! Am Besten funktioniert das, wenn sich Deine Bewerbung von den anderen absetzt. Das funktioniert durch außerordentliche Layouts besonders gut. Du musst das Rad dafür nicht neu erfinden.  Hier  findest Du professionelle Bewerbungsvorlagen.

Ein Foto kann einen guten ersten Eindruck vermitteln und Dich auf Anhieb sympathisch wirken lassen, solange es professionell gemacht wurde. Pflicht ist ein Foto in Bewerbungen jedoch nicht. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes fand heraus, dass insbesondere Frauen und Migranten eine bessere Chance hätten, wenn die Bewerbung anonym - also ohne Foto - abgegeben wird.
Aber Achtung! Gerade kleinere Unternehmen erwarten oftmals ein Bewerbungsfoto.

Man sieht Dir Dein Alter gar nicht an!

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Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg ist der Meinung, dass man das Geburtsdatum etwa im Lebenslauf nicht unbedingt angeben muss. Ein fehlendes Geburtsdatum falle in einer Bewerbung nicht so schnell auf und würde insbesondere älteren und besonders jungen Menschen die Chance geben, überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.
Hofert empfiehlt zudem, Angaben zum Familienstand aus dem Lebenslauf zu streichen: "Das ist privat und geht keinen Arbeitgeber etwas an!" Auch Angaben zur Nationalität gehören nicht mehr standardmäßig in einen Lebenslauf und dürfen deshalb weggelassen werden. Die Karriereberaterin rät jedoch dazu, unbedingt anzugeben, dass man die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, wenn man beispielsweise einen türkischen oder russischen Nachnamen hat.

Wie bewerben sich die Deutschen am liebsten?

  • nur 31% bevorzugen die klassische Bewerbung per Post
  • Spitzenreiter: die persönliche Vorstellung liegt bei 46% ganz vorn
  • 43% bewerben sich am liebsten über Onlineportale und - funktionen
  • 32% senden ihre Bewerbung als E-Mail
  • auf Vitamin B und Empfehlungen setzen 26% der Deutschen
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Die perfekte Bewerbung

Der perfekten Bewerbung ist es egal, ob sie über Onlineportale, per E-Mail oder von der Post an den Schreibtisch des Chefs getragen wird. Bewerbungen per Mail oder online bieten jedoch einen gravierenden Vorteil: Links und Buttons können vorteilhaft genutzt werden. Besitzt Du eine Homepage, eine Facebook-Seite oder ein Twitter-Profil kannst Du in Deiner Bewerbung darauf verlinken, sofern sie vorteilhaft für die angestrebte Stelle sind.

Gibst Du Deine Bewerbung in Papierform ab, achte auf ein sauberes und ordentliches Aussehen. Kaffeeflecken oder Eselsohren sind ein No-Go! Zudem solltest Du Deine Bewerbung in einer Bewerbungsmappe abgeben - das wirkt professionell.

Durchschnittlich hat eine Bewerbung nur etwa zwei bis maximal fünf Minuten, um zu überzeugen. Nicht selten werden Bewerbungen jedoch schon nach einem ersten Blick aussortiert. Mit einem Titelblatt, dass Dein Bild, Deine persönlichen Daten wie Namen und Co, sowie die Bezeichnung der Stelle beinhalten, für die Du Dich bewirbst, vermitteln einen perfekten ersten Eindruck und zeigen dem Chef, worum es geht - ein  idealer Blickfang.



Interessiert schlägt der Chef Deine Bewerbung auf. Nun geht es darum, die Spannung zu erhalten.
Im Bewerbungsschreiben geht es nicht um Deine Lebensgeschichte, sondern um Deine Motivation. Warum möchtest Du diese Stelle unbedingt haben und warum passt Du perfekt zu dieser Stelle? Am Besten beginnst Du das Anschreiben mit kurzen, knackigen Sätzen. So arbeiten auch Journalisten, um zu Beginn des Artikels Spannung zu erzeugen.

Trau Dich etwas! Verkauf dich nicht unter Deinem Wert. Sag offen, warum Du denkst, perfekt für diese Stelle zu sein und belege dies auch. Und mit derselben Überzeugung mit der Du das Anschreiben begonnen hast, musst Du es auch beenden: Vergiss den Konjunktiv und freue Dich auf eine positive Rückmeldung.

Die Bewerbungsvorlagen von psd-tutorials

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  • sind in Word bearbeitbar und können somit immer wieder neu und individuell angepasst werden
  • sind modern, professionell und hochwertig
  • jedes Paket bietet unterschiedliche Vorlagen, sodass für viele verschiedene Berufe das Passende dabei ist
  • Achtung: Bewerbungen wie die nebenstehende [→] sind eher für Online-Bewerbungen oder das Versenden per Mail bestimmt. Beim Ausdrucken können große Mengen Tinte verbraucht werden und einfarbige Flächen können auf dünnen Papier sehr feucht und ungleichmäßig werden.
  • Es gibt jedoch auch schlichtere Bewerbungen [↓], die von Deinem Drucker ohne Probleme gedruckt werden können. Verwende am Besten etwas dickeres Papier, um eine gute Druckqualität beim Foto zu gewährleisten und zu verhindern, dass das Papier an dieser Stelle zu feucht wird. Alle Bewerbungsvorlagen findet ihr auch in der Kreativ-Flatrate.
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Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl!

Die Bundestagswahl 2017 ist die 19. Bundestagswahl in der Geschichte Deutschlands. Dann werden alle Bürgerinnen und Bürger an die Wahlurnen gebeten, um ihre Stimme abzugeben. Doch das war nicht immer so: Frauen dürfen in Deutschland beispielsweise erst seit 1918 wählen und einen amtlichen Stimmzettel gibt es erst seit 1923. Die Geschichte des Wahlrechts in Deutschland ist lang.

Von der Gründung der Bundesrepublik bis zur Wiedervereinigung

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Wahlrechtgrundsätze erkämpft, die jedoch während des Nazi-Regimes teilweise oder vollständig außer Kraft gesetzt oder durch der Ideologie entsprechende Änderungen angepasst wurden. Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Verabschiedung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 wurden die zuvor erkämpften Grundsätze wieder geltend gemacht. In Artikel 38 werden die freien Wahlen verankert. Das Mindestalter, um in der BRD wählen zu dürfen, beträgt 21 Jahre. Passives Wahlrecht, also die Möglichkeit gewählt zu werden, hat jeder ab 25.

Das Bundeswahlgesetz vom 16. Juni 1949 gewährt jedem Bürger eine Stimme nach personalisierter Verhältniswahl. Erstmals gilt die sogenannte "Sperrklausel", nach der eine Partei mindestens fünf Prozent der Gesamtstimmenzahl in einem Bundesland oder ein Direktmandat erhalten muss. Das Bundeswahlgesetz wird Grundlage der ersten Bundestagswahl der Geschichte der BRD. Am 14. August 1949 erhält die Union 31%, die SPD folgt mit 29,2%. Die FDP erhielt 11,9%. Die erste Koalition des Bundestags wird aus Union, FDP und Deutscher Partei (DP) gebildet, die in der Wahl insgesamt 4% der Stimmen erhielt. Sie erhielt in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen - und damit in allen Bundesländern, in denen sie antrat, mehr als 10% und zog somit über Direktmandate in den Bundestag ein. Konrad Adenauer wurde daraufhin der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik.

Vor der zweiten Bundestagswahl wird das Bundeswahlgesetz am 08. Juli 1953 noch einmal überarbeitet. Jeder wahlberechtigte Bürger erhält nun Erst- und Zweitstimme, um zum einen den Wahlkreisbewerber, zum anderen für die Liste der Partei zu stimmen. Zudem wird die 5-Prozent-Hürde auf Bundesebene ausgeweitet. Dies führt 1956 zu einer Verschärfung dieser Sperrklausel. Fortan brauchen Parteien bundesweit mindestens 5% (nicht wie bisher in nur einem Bundesland) oder mindestens drei Direktmandidate. Dadurch werden erste Splitterparteien aus dem Bundestag gesiebt.

"Mehr Demokratie wagen!"

Am 31.07.1970 setzt die Koalition aus SPD und FDP unter Willy Brand eine Änderung des Grundgesetzes durch. Das aktive Wahlalter wird auf 18 Jahre gesenkt, das passive Wahlalter auf 21. Erst 1975 wird auch das passive Wahlalter auf 18 gesenkt, sodass jeder volljährige und wahlberechtigte Bürger wählen und gewählt werden kann.
1970 ist außerdem ein bedeutendes Jahr mit Hinblick auf die NPD: Sie scheiterte bei allen stattfindenden Landtagswahlen an der 5-Prozent-Hürde und kam seitdem nie wieder in ein westdeutsches Parlament.

Von der Wiedervereinigung bis zur letzten Bundestagswahl 2013

1989/90 bedeutete einen gravierenden Umschwung in Deutschland, denn die Wiedervereinigung ließ nun zwei völlig unterschiedliche Systeme aufeinanderprallen. Am 18. März 1990 fand die erste und gleichzeitig letzte demokratische Parlamentswahl der DDR statt. Die immens hohe Wahlbeteiligung von 93,38% ist als deutliches Zeichen der Missstände der früheren DDR zu verstehen.

Der Vertrag von Maastricht führt am 07. Februar 1992 in der Europäischen Union die Unionsbürgerschaft ein. Damit erhält jeder Unionsbürger nun ein aktives und ein passives Wahlrecht für Kommunal- und Europawahlen. Er legt zudem eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik für die EU fest und gründet eine Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres.

Am 10. März 2002 wird eine Petitions unter dem Titel "Ich will wählen!" gestartet. Sie setzt sich für das Wahlrecht für Kinder ein, damit deren Interessen besser vertreten werden können. Im Jahr 2004 wird dazu geraten, die Petition im Bundestag vorzulegen, der Antrag wird jedoch abgelehnt.

Nach der Bundestagswahl im Jahr 2005 stolpert man erstmal gewaltig über die Problematik des negativen Stimmgewichts. Dadurch kann ein Stimmenverlust zu einem Mandatsgewinn führen oder ein Stimmengewinn zu einem Mandatsverlust. Dadurch kommen im Bundestag Überhangmandate zu den festen Plätzen hinzu.

Das Bundesverfassungsgericht erklärt diesen Effekt am 07. Juli 2008 für verfassungswidrig. Das negative Stimmgewicht wirke sich gegen die Gleichheit und Unmittelbarkeit der Wahl aus und führe so dazu, dass die Stimme des Wählers sich gegen den Willen des Wählers ausrichten könnte.

Völlig unbeeindruckt davon beschließt Bremen als erstes Bundesland Deutschlands, das Wahlalter für Landtagswahlen auf 16 Jahre zu senken. Dies bezieht sich lediglich auf das aktive Wahlrecht. Bremen ist damit Vorreiter in der Bundesrepublik und wird mittlerweile von Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein begleitet. In allen anderen Bundesländern liegt das aktive Wahlrecht, sowie das passive Wahlrecht bei 18 Jahren. Einzige Ausnahme hierbei: In Hessen erhält man erst mit 21 Jahren das passive Wahlrecht.

Der Versuch des Bundestages, das Problem des negativen Stimmgewichts zu lösen, scheitert. Das Bundesverfassungsgericht erklärt am 25. Juli 2012 das deutsche Wahlrecht daraufhin für nichtig. Erstmals in der Geschichte hat Deutschland kein gültiges Wahlrecht.

Um Überhangsmandate künftig auszugleichen, verabschiedet der Bundestag ein neues Wahlgesetz. Demnach sollen ab dem 21. Februar 2013 alle Überhangsmandate einer Partei automatisch mit sogenannten Ausgleichsmandaten für die anderen Parteien beglichen. Das führte dazu, dass statt der 598 regulären Sitze im Bundestag bei der Bundestagswahl 2013 630 Sitze besetzt wurden.

Quellen: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de), wahlrecht.de

Wen wählst Du?





Am 07. und 08. Juli 2017 findet der G20-Gipfel in Hamburg statt.

Die G20: Das sind 19 Industrie- und Schwellenländer und die Europäische Union. Insgesamt leben etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung in den Mitgliedsstaaten des Gipfels. Alle Mitgliedsstaaten zusammen erwirtschaften rund 80% des globalen Bruttoinlandsprodukts. Neben den G7 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und USA) gehören Russland, China, Indien, Australien, die Türkei, Saudi-Arabien, Indonesien, Brasilien, Südkorea, Argentinien, Mexiko, Südafrika und die gesamte EU zu den G20-Staaten.

Als eine diplomatische Großveranstaltung, die noch dazu mitten in der Stadt abgehalten wird, bringt der G20-Gipfel nicht nur die weltweit wichtigsten und mächtigsten Politiker, sondern auch jede Menge Beeinträchtigungen nach Hamburg. Kurzfristige Straßensperrungen, Sicherheitsbereiche und jede Menge Gegendemonstrationen sind bereits vorprogrammiert.

Welche Themen beschäftigen die G20?

Ökologische und finanzielle Themen bilden traditionsgemäß den Mittelpunkt des Gipfeltreffens. Doch auch globale Herausforderungen rücken immer mehr in den Fokus des Treffens: Klimaschutz, Migration und Flucht, Demographischer Wandel, Landwirtschaft, Ernährung, Energieversorgung und Gesundheit spielen immer größer werdende Rollen. Deutschland möchte während seines Vorsitzes auch die Digitalisierung thematisieren und Möglichkeiten diskutieren, die Stellung der Frau zu stärken. Zudem soll über den Fortschritt Afrikas geredet werden.

Knotenpunkte des G20-Gipfels, ©g20.org


Wie verläuft der G20-Gipfel?

Die G20 sind keine internationale Organisation, sondern ein sogenannten informelles Gremium. Es werden also keine verbindlichen Beschlüsse gefasst, die eine verbindliche rechtliche Wirkung haben, sondern Beschlüsse mit einer erheblichen politischen Bindung. Es gibt keine Mehrheitsentscheidungen, sondern nur Diskussionen, die zu einem gemeinsamen Konsens führen müssen. Am Ende geht eine gemeinsame Abschlusserklärung hervor.
Sollte es zu keinem gemeinsamen Konsens kommen, wovon mindestens im Klimaschutz auszugehen ist, könnte Kanzlerin Merkel in ihrer anschließenden Pressekonferenz bekanntgeben, dass man trotzdem voranschreiten wolle - ohne Länder, die wie die USA vermutlich gegen den Klimaschutz wettern würden. So könnte aus den G20 dann G19, G18 oder noch weniger werden.

Warum findet der Gipfel in Hamburg statt?

Die Präsidentschaft des G20-Gipfels wird wie ein Staffelholz von Jahr zu Jahr weitergereicht. 2017 übernimmt Deutschland die Präsidentschaft und ist deshalb zudem Gastgeber. Bundeskanzlerin Angela Merkel entschied sich in Abstimmung mit dem Hamburger Bürgermeister für Hamburg als Austragungsort. Der G20-Gipfel lasse sich besonders gut mit der Weltoffenheit der Stadt verbinden. Als Hafenstadt und Dank über Jahrhunderte bestehende Handelbündnisse könne sich Hamburg zu Recht eine weltoffene und internationale Stadt nennen, so die Kanzlerin. Hamburg erfülle außerdem alle logistischen und sicherheitstechnischen Anforderungen, die an einen G20-Gipfelort gestellt werden.

Wer kommt zu dem G20-Gipfel nach Hamburg?

Die Staats- und Regierungschefs sowie die Delegationen der Gipfelstaaten werden in Hamburg erwartet. Darunter auch Trump, Putin und Erdogan. Auch Vertreter internationaler Organisationen werden am G20-Gipfel teilnehmen. Darunter etwa die Afrikanische Union (AU) und die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft (APEC). Außerdem werden Tausende Journalisten erwartet, da eine solche Veranstaltung ein großes mediales Interesse verursacht. Auch Demonstranten aus ganz verschiedenen Ländern werden erwartet.
Auch Gastländer werden immer wieder zu den Gipfeltreffen eingeladen. Spanien, Norwegen, die Niederlande und Singapur sind dieses Jahr mit dabei.

Dürfen die Delegationen in Deutschland alles?


Die Staatschef werden - wie es bei Auslandsbesuchen üblich ist - von ihren eigenen Sicherheitsbeamten geschützt. Neun Länder haben im Vorfeld einen Antrag gestellt, dass ihre Agenten während des G20-Gipfels in Hamburg ihre Waffen tragen dürfen. Das Sicherheitspersonal ausländischer Delegationen hat in Deutschland keinerlei polizeilichen Befugnisse und muss das Einführen und Tragen von Waffen beantragen.
Dem türkischen Präsidenten Erdogan wurde außerdem verboten, bei seinem Besuch in Hamburg zu seinen Anhängern zu sprechen. Das Auswärtige Amt gab bekannt, dass auf deutschem Boden geplante Veranstaltungen ausländischer Politiker untersagt werden können.
Dennoch genießen die Delegationen Immunität. Sie können in Deutschland nicht polizeilich verfolgt werden. Dennoch wird zu angemessenem Verhalten gemahnt, da die ganze Welt auf den G20-Gipfel blickt. Landesvertretungen könnten ein schlechtes Licht auf ihr Land werfen und müssen dann gegebenenfalls mit Konsequenzen im eigenen Land und in den internationalen Beziehungen rechnen.

Was kostet der G20-Gipfel?

Der G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs ist lediglich die Spitze des Eisbergs. Ihm gingen bereits verschiedene Treffen der Fachminister und der Zivilgesellschaft voraus. Auch diese Veranstaltungen mussten umfangreich geplant und organisiert werden. Das Gipfeltreffen in Hamburg setzt dem Ganzen nun das goldene Krönchen auf. Neben der Hamburger Polizei sind Bundespolizei, BKA und Polizeibehörden anderer Bundesländern in Hamburg im Einsatz.
Über die Kosten der Präsidentschaft lässt sich jedoch erst Ende des Jahres eine Auskunft geben. Im Dezember 2017 endet die Präsidenschaft Deutschlands. Dann geben wir das Staffelholz an Argentinien weiter. Erst dann lässt sich eine Kostenbilanz ziehen.
Quelle: https://www.bundeshaushalt-info.de/#/2017/soll/ausgaben/gruppe/231054602.html


Planungen im Staatshaushalt sehen gerade einmal 4 Millionen Euro vor (hier geht's zur Quelle).
Medien berichten stattdessen von Kosten von einem Hundertfachen. Die shz berichten von 400 Millionen Euro, von denen etwa die Hälfte vom Bund getragen werden soll. Die Kosten für Polizeikräfte müsse Hamburg selbst tragen, Berlin sicherte diesbezüglich jedoch ein Paket von 50 Millionen zu, das aber ebenfalls für den Polizeieinsatz zum OSZE-Gipfel im Dezember 2016 zu verwenden sei.

Hamburg im Blick der gesamten Welt. Demonstrationen, Polizeisperrungen, hochrangige Politiker. Die Angst vor Terroranschlägen steigt in diesem Zusammenhang weiter an. Steuerzahler sind empört über die möglichen Kosten und natürlich auch über die Beeinträchtigungen in der Stadt. Blicken wir nach vorn - Montag ist der Spaß vorbei und am 01. Dezember übernimmt Argentinien dann die Präsidentschaft der G20.

Quellen: bundeshaushalt-info.de, ndr.de, hamburg.de, g20.org, shz.de, spiegel.de



Twitter liegt im Trend - auch bei Präsidenten, Regierungen und Parteien. Nach #covfefe amüsiert nun die CDU mit #fedidwgugl.

Die Bundestagswahl nähert sich mit unaufhaltsamen Schritten. Am 24. September 2017 werden die Deutschen an die Urnen gebeten, um eine neue Regierung zu wählen. Die Vorbereitungen dafür laufen längst und zugehörige Meldungen sind nicht mehr aus den Nachrichten wegzudenken.

Egal, ob Schulz-Zug, die Angst vor der AfD nach dem Einzug in einem Dutzend Landtage oder die Frage nach einer erneuten Kanzlerkandidatur der Angela Merkel - sie begleiten uns täglich in den Zeitungen, im Radio, den Tagesthemen, Nachrichten und auch im Netz.

Wie viele Politiker braucht man, um Twitter zu verwenden?

Zuletzt zog Donald Trump im Sozialen Netzwerk Twitter den Spott auf sich: 

"Despite the constant negative press covfefe" - 31. Mai 2017, 6:06 Uhr  @realDonaldTrump
Den Tweet hat er mittlerweile jedoch von seinem Profil entfernt. Nicht nur die Twitter-Nutzer auch andere Politiker machen sich über den Tweet des Präsidenten lustig.

Zurück zur deutschen Bundestagswahl, dort läuten die ersten Parteien nun ihren Wahlkampf ein - auch im Netz. Bei Twitter findet man derzeit den Hashtag #fedidwgugl. Was zunächst aussieht wie Buchstabensalat, verbirgt die Wahlkampfkampagne der CDU. Der Hashtag ist die Abkürzung für "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben".

Und die Kampagne scheint Wirkung zu zeigen. Der Hashtag trended und erlangte durch seine Originalität Aufsehen. Gut für CDU und Kanzlerin, weniger gut für den Schulz-Zug, der mittlerweile erlahmt.

Auch neu: Der Staatstrojaner zum Download

Ebenfalls für einen Aufreger in den sozialen Netzwerken sorgte der letzte Woche beschlossene Staatstrojaner. Das "Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung der Strafverfolgung" scheint anfangs ganz harmlos. So steht in den ersten Absätzen etwas von Videoaufzeichnungen statt Wortprotokollen bei Vernehmungen und der Entziehung des Führerscheins auch bei Verbrechen, die absolut nichts mit dem Straßenverkehr zu tun haben.

In der letzten Sitzung wurde das Gesetz jedoch erweitert. Staatliche Hacker dürfen nun Trojaner auf Smartphone, Tablets und Computer von Verdächtigen spielen, um der Regierung zu ermöglichen, mitzulesen, mitzuhören und Daten zu kopieren.
Auf diese Art und Weise möchte der Staat den Behörden mehr Möglichkeiten in der digitalen Strafverfolgung einräumen.

Wer darf durch den Staatstrojaner überwacht werden?

Paragraph 100a der Strafprozessordnung soll auch weiterhin regeln, wer in welchen Fällen betroffen sein wird. Inbegriffen sind Verdächtige des Mordes, des Raubes, des Betrugs, der Steuerhinterziehung, aber auch Verdächtige des Friedensverrats, Hochverrats und der Gefährdung des Rechtsstaates. Allerdings sei auch die Durchsuchung von Geräten anderer Bürger zulässig, wenn davon ausgegangen werden muss, dass der Verdächtige andere Geräte genutzt haben könnte oder die Ausspähung seiner Geräte nicht zur Ermittlung des Sachverhalts ausreiche. Auch wenn "andere Personen unvermeidbar betroffen" wären, dürfte der Staat deren Geräte ausspähen.

Die CDU, die einen erheblichen Teil zum Beschluss dieses neuen Gesetzes beisteuerte (LINKE, GRÜNE und nur 2 SPD-Abgeordnete stimmten dagegen), scherzte anschließend noch auf Twitter:


Auch dieser Tweet wurde zwischenzeitlich wieder gelöscht. Mehr Sicherheit auf Kosten der Freiheit?Vielen Menschen kritisieren genau das - Datenschützer sind alarmiert und wollen sogar vor das Verfassungsgericht ziehen.

Natürlich müssen auch die Parteien mitziehen und versuchen, potentielle Wählerinnen und Wähler im Internet zu erreichen, aber vielleicht wäre es manchmal besser, wenn sie das Twittern einfach sein lassen würden.

Quellen: web.de, bild.de, spiegel.de

Intelligenz, Humor, Aussehen - Was macht uns attraktiv?




Womit kann man bei der Partnersuche am ehesten punkten? Mit einem charmanten Lächeln, einen stählernem Body, einem guten Witz, cleveren Fakten oder doch mit Geld?

Das Aussehen

Eine gute Figur, ein gepflegtes Äußeres und schöne Haare assoziieren wir mit Gesundheit und Vitalität. Zudem können ein charmantes Lächeln und ein gutes Outfit bereits sehr attraktiv auf das Gegenüber wirken. Geschmäcker sind dabei jedoch verschiedenen und unterscheiden sich auch zwischen den Geschlechtern besonders.
Das Aussehen spielt eine wichtige Rolle bei der Partnerwahl. Der erste Eindruck wird davon dominiert und unterschreitet die Person ein im Kopf festgelegtes Attraktivitätsniveau, scheidet sie von vornherein aus - wir entwickeln schlichtweg kein Interesse an ihr. Männern ist das Aussehen regelmäßig wichtiger als Frauen. Doch auch diese finden ein smartes Lächeln durchaus attraktiv. Wer denkt, er könnte mit Coolness punkten, irrt. Zwar stehen Frauen auf Männlichkeit (Gegensätze ziehen sich an), doch ein charmantes Lächeln punktet definitiv.

Achtung: Parallelen zwischen dem Aussehen und Charaktereigenschaften gibt es nicht. Verschiedene Studien belegen, dass es keinerlei Verbindung zwischen Aussehen und Charakter gibt. Dennoch schreiben viele Menschen attraktiven Personen automatisch positive Eigenschaften zu.

Männer

Ein Lächeln wird als attraktiver wahrgenommen. Wer unterwegs ein Kaugummi kaut (nicht so mega lässig schmatzend), wird so erwiesenermaßen attraktiver eingeschätzt. Beim Kauen ziehen wir regelmäßig unsere Mundwinkeln minimal nach oben, was von außen als Lächeln aufgefasst wird.

Frauen

In allen Kulturen ist die weibliche Attraktivität der männlichen übergeordnet. Dies war auch früher schon so. Biologen vermuten darin ein Signal zur Gesundheit und der Qualität als Fortpflanzungspartner. Viele Attraktivitätsmerkmale haben dabei etwas mit Jugendlichkeit zu tun, sodass Attraktivität bei Frauen stärker an das Alter gekoppelt ist als bei Männern.

Das Geld

Männer definieren sich oft stärker als Frauen darüber, was sie verdienen und besitzen. Sie verwenden Besitztümer, um Anerkennung zu erlangen - sei es das neuste Smartphone oder ein schnelles Auto. Männer, die finanziell auf sicheren Beinen stehen, wirken auf Frauen attraktiver.
Auch Frauen, die finanziell sicher aufgestellt sind, werden als attraktiver wahrgenommen, da Finanzen ein häufiges Streitthema in einer Beziehung sind.

Geld entscheidet so vielleicht nicht über die Attraktivität, aber vielleicht über die Harmonie innerhalb der Beziehung.

Die Intelligenz

Während das Aussehen über den ersten Eindruck entscheidet, sind es später Charaktereigenschaften wie auch die Intelligenz, die eine noch bedeutendere Rolle spielen. Selbst die äußerlich attraktivste Person kann plötzlich wahnsinnig unattraktiv sein, wenn sich herausstellt, dass ihr intellektuell nicht auf einer Wellenlänge seid.
Männern wird häufig nachgesagt, dass sie sich vor intelligenteren Frauen fürchten und sich lieber Partnerinnen suchen, denen sie sich geistig überlegen fühlen.

Eine gleichwertige Intelligenz ist oft ausschlaggebend für eine lange, glückliche Beziehung und Voraussetzungen für mehr Spaß bei der gegenseitigen Kommunikation.

Der Humor

Bei Äußerlichkeiten sind Geschmäcker oft verschieden. Eine Studie fand jedoch heraus, dass Frauen fast ausnahmslos die Ansicht teilen, dass Humor attraktiv macht. Wer sich selbst zu ernst nimmt, wirkt automatisch unattraktiver auf uns. Wir lachen gerne und noch lieber zusammen, sodass Humor Menschen beider Geschlechter gleichermaßen attraktiv macht. 

Paare mit Humor meistern die schwierigsten Situationen mit einem lustigen Spruch. Humor könnte also der Attraktivitätsgarant sein.

Der Geruch

Huch. Da schleicht sich ja noch ein Faktor hinzu, der darüber entscheidet, ob wir jemanden attraktiv finden oder nicht. Das Sprichwort "jemanden gut riechen können" kommt nicht von ungefähr. Botenstoffe des Körpers sind für den Eigengeruch verantwortlich, den jeder Mensch hat. Auch hier gilt wieder: Gegensätze ziehen sich an. Unterscheiden sich unsere Körpergerüche, finden wir den Gegenüber attraktiver. Das ist ein genialer Clew der Natur. Ähnliche Körpergerüche lassen auf ähnliche Gene oder sogar eine Verwandschaft schließen. Durch anziehende unterschiedliche Körpergerüche kann dies auf natürliche Art und Weise verhindert werden.

Was macht eine Person eurer Meinung nach attraktiv?

Quellen: single.de, edarling.de, n-tv.de, Galileo, 

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Einmal im Jahr wird Kiel zur Weltstadt. Die Kieler Woche steht an!

"Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah." (Johann Wolfgang von Goethe)
Mit diesem Zitat eröffnen Jana und Aimee von Jaimees Welt ihre Blogparade zum Thema: DAS macht meinen Ort besonders. Ich fasse darunter meine Heimatstadt Kiel auf. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt findet sich in den Aufzeichnungen seit dem 13. Jahrhundert unter dem Namen Kyle wider. Als wichtiger Hafenstandort zu Beginn der Industrialisierung und im zweiten Weltkrieg, wurde Kiel komplett zerbombt, weshalb es quasi keinen historischen Altstadtkern gibt.

DAS macht meinen Ort besonders:


  • die Nähe zum Meer
  • Zentralität und Großstadtcharakter, trotzdem überschaubar
  • sehr fahrradfreundliche Stadt
  • Kulturherz: Oper, Schauspiel, Kino und Konzerte, Botanische Gärten, Museen

Die Kieler Woche!


Kiel ist nicht nur nördlichste Großstadt Deutschlands, sondern auch am Ende des Nord-Ostsee-Kanals gelegen, der als meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt gilt. Einmal im Jahr wird Kiel Anlaufstelle für tausende Segler und dutzende Marineschiffe aus aller Welt. Als Austragungsort der Kieler Woche, dem weltweit größten Segelsportevent, wird Kiel einmal im Jahr eine Praline von Stadt.

Im Jahr 2017 findet die Kieler Woche von Freitag, 16. Juni, bis Sonntag, 25. Juni, statt. Fressbuden, Fahrgeschäfte, Süßigkeiten, Showacts, Handwerkskunst und Konzerte - das alles gibt es jeden Tag auf dem Volksfest rund um die Hörn und die Kieler Förde.

Dieses Jahr dabei sind:

Amy MacDonald (Freitag, 16. Juni, 19:00 Uhr, R.SH-Bühne an der Hörn)
Max Giesinger (Freitag, 16. Juni, 21:00 Uhr, NDR-Bühne am Ostseekai)
Michael Patrick Kelly (Samstag, 17. Juni, 19:45 Uhr, Ratshausbühne)
Wincent Weiss (Sonntag, 18. Juni, 21:30 Uhr, NDR-Bühne am Ostseekai)
Samy Deluxe (Montag, 19. Juni, 21:30 Uhr, delta radio-Bühne an der Hörn)
Max Mutzke (Donnerstag, 22. Juni, 19:00 Uhr, R.SH-Bühne an der Hörn)
The Disco Boys (Donnerstag, 22, Juni, 22:00 Uhr, NDR-Bühne an der Hörn)
Milow (Freitag, 23. Juni, 19:00 Uhr, R.SH-Bühne an der Hörn)
Culcha Candela (Samstag, 24. Juni, 19:00 Uhr, R.SH-Bühne an der Hörn)
Lukas Rieger (Sonntag, 25. Juni, 18:00 Uhr, R.SH-Bühne an der Hörn)
Yvonne Catterfeld (Sonntag, 25. Juni, 19:30 Uhr, NDR-Bühne am Ostseekai)
Laith Al-Deen (Sonntag, 25. Juni, 21:00 Uhr, NDR-Bühne am Ostseekai)

Kiel erstrahlt während dieser Tage in ungewohntem Glanz: Blumenkübel in der Innenstadt, Fähnchen auf den Bussen - Ausnahmezustand. Kaum ist die KiWo vorbei, verfällt Kiel schneller zurück in das Grau als wir nach einem anstrengenden Tag ins Bett.
Und doch gibt es mindestens zwei Orte in Kiel, die ihren besonderen Reiz beibehalten und die ihr euch bei der Gelegenheit unbedingt ansehen solltet: Der neue Botanische Garten an der Uni und der alte Botanische Garten im Schwanenweg - dort kommt ihr während der KiWo auch fußläufig wunderbar hin und könnt dem Trubel einen Moment entkommen. Meist ist es hier sehr ruhig und idyllisch.

Auch die Windjammerparade am Samstag, den 24. Juni, bei der Hunderte und Aberhunderte Segelschiffe den Hafen verlassen, stellt ein weiteres Highlight im Rahmen der Kieler Woche dar. Seit 1998 wird diese jährlich durchgeführt und erfreut sich unter Zuschauern und Teilnehmern immer größer werdender Beliebtheit. Angeführt unter der Thor Heyerdahl könnte es in diesem Jahr jedoch lückenhaft werden. Die Segler kündigten einen Streik am Startpunkt an, um so gegen eine neue Sicherheitsbestimmung zu demonstrieren, die vorsieht, das Traditionsschiffe kostenintensiv umgebaut werden müssen. Dies sei für viele Segler finanziell gar nicht machbar. Durch den Streik wolle man zeigen, wie leer die Windjammerparade ohne die Traditionsschiffe aussehen würde.

Der Ursprung der Kieler Woche ist ebenfalls auf eine solche Regatta zurückzuführen. 1882 starteten 20 Yachten zu einer solchen Regatte, wenige Jahre darauf wurde ein ganzes Wettsegeln veranstaltet und ein Journalist benannte 1894 das Event erstmals als Kieler Woche. Seither sind daraus über 5.000 Segler aus über 50 Nationen und mehr als eine Millionen Zuschauer geworden.



Krönender Abschluss ist das Feuerwerk, das traditionell am letzten Tag abgeschossen wird.

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US-Präsident Donald Trump kündigte an, von dem Pariser Klimaschutz-Abkommen zurücktreten zu wollen.

195 Mitgliedsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) verabschiedeten am 12. Dezember 2015 das Pariser Abkommen (franz. Accord de Paris), um das Klima unserer Erde zu schützen. Damit gilt das Abkommen als Nachfolger des Kyoto-Protokolls, das 1997 mit dem Ziel des Klimaschutzes beschlossen wurde. Das Pariser Abkommen wurde sowohl von den USA, als auch von China und Indien, den drei Ländern mit dem weltweit größten CO2-Ausstoß unterschrieben und ratifiziert.

Welche Ziele hat das Abkommen von Paris?

  1. Der globale Anstieg der Durchschnittstemperatur soll deutlich unter 1,5°C über dem vorindustriellen Niveau gehalten werden. Folgen und Risiken des Klimawandels würden dadurch deutlich reduziert: Der Meeresspiegelanstieg könnte dadurch gestoppt werden.
  2. Ausbau der Fähigkeit, sich an die unaufhaltsamen Folgen des Klimawandels anzupassen. Deiche sind an den steigenden Meeresspiegel anzupassen, die Landwirtschaft wird an die Verschiebung der Klimazonen angepasst. Die Emission von anthropogenen Treibhausgasen muss schrittweise reduziert werden.
  3. Gemeinsame Klimafinanzierung, also die Finanzierung von Klimaschutz und -anpassung in Entwicklungsländern und ein festgelegtes Budget für Industrieländer, das ab 2020 jährlich für den Umbau der Energieversorgung eingesetzt wird.
Im Oktober 2016 unterzeichneten und ratifizierten auch die Europäische Union und Kanada das Abkommen, womit erstmals die Schwellenwerte von 55 Ländern und mindestens 55% der globalen Emissionen überschritten wurden. Am 04. November 2016 konnte das Abkommen in Kraft treten.

Warum will Trump das Abkommen nicht mehr?

Bereits wenige Tage nach Amtsantritt ließ Trump sämtliche Klimaschutz-Beiträge auf der Website des Weißen Hauses löschen und auch der Austritt aus dem Pariser Abkommen versprach er bereits im Wahlkampf. Mit dem am 01. Juni verkündeten Rücktritt vom Pariser Abkommen vertritt Trump nun einmal mehr die Auffassung, dass es den Klimawandel gar nicht gäbe und dieser nur ein Scherz sei.



"Amerika First!" 


"Als jemand, dem die Umwelt sehr am Herzen liegt, kann ich nicht guten Gewissens einen Deal unterstützen, der die USA bestraft", sagte Präsident Trump in der Rede, in der er den Ausstieg bekannt gab. Das Abkommen sei unfair, weil China und Indien ihre Emissionen weiter steigern dürften, während die USA ihren CO2-Ausstoß verringern müssten. Er erfülle damit lediglich sein Wahlversprechen, Amerikas Interessen zuerst zu vertreten. Zudem sei das Senken des CO2-Ausstoßes mit immensen Kosten für die amerikanische Wirtschaft verbunden. "Ich wurde gewählt, um Pittsburgh zu repräsentieren, nicht Paris." Möglich wäre, dass er sich damit auf ein vor Kurzem eröffnetes Kohlebergwerk bezog, wodurch in Pittsburgh neue Arbeitsplätze entstanden sind.

Bill Peduto, Bürgermeister der Stadt Pittsburgh twitterte nach der Rede: "Als Bürgermeister von Pittsburgh versichere ich, dass wir die Richtlinien des Pariser Abkommens zugunsten unserer Bürger, unserer Wirtschaft und unserer Zukunft befolgen werden."



Wer steht gegen den US-Präsidenten?

"It's now up to cities to lead", so Peduto weiter auf Twitter und fordert damit andere Städte auf, sich am Kampf gegen den Klimawandel zu beteiligen. Der Generalstaatsanwalt von New York, Eric Schneiderman, rief bereits Ende März eine entsprechende Initiative aus 23 Bundesstaaten und Städten ins Leben, zu der auch Kalifornien, der bevölkerungsreichste Bundesstaat Amerikas, gehört. Bundesstaaten und Städte haben in den Vereinigten Staaten weitreichende Befugnisse und können daher eigene Umweltvorschriften erlassen.

Auch hunderte US-Unternehmen kritisierten Trumps Entscheidung in einem offenen Brief. Technologiefirmen wie Intel, Hewlett-Packard und Tesla, sowie große Lebensmittelkonzerne und Unternehmen der Kleidungsbranche unterzeichneten den Brief. Walt Diesney-Chef Robert Iger und auch der Chef von Tesla, Elon Musk, hatten zuvor ihre Berater-Tätigkeit an Trumps Seite "aus Prinzip" beendet. "Der Klimawandel ist real", schrieb Musk auf Twitter.



Kann Trump einfach so von dem Abkommen zurücktreten?

Zwar hatte Trump bereits in seinem Konzept für die ersten 100 Tage seiner Präsidentschaft geschrieben, das Pariser Abkommen kündigen zu wollen, doch das kann der Präsident gar nicht. Hierfür ist die gesamte US-Regierung notwendig. Es war also eine interne Debatte notwendig, ehe Trump den Entschluss verkünden konnte. Seine Tochter Ivanka habe hierbei gegen einen Austritt gestimmt - dennoch sei die Mehrheit der Republikaner für einen Austritt gewesen.

In Artikel 28 des Abkommens ist geregelt, dass eine Vertragspartei nur durch schriftliche Notifikation an den Verwahrer von dem Vertrag zurücktreten könne. Desweiteren geht aus dem Vertragstext hervor, dass dieser frühestens drei Jahre nach Inkrafttreten mit einer Kündigungsfrist von einem Jahr gekündigt werden kann. Da das Abkommen am 4. November 2016 in Kraft gesetzt wurde, wäre ein Austritt somit frühestens am 04. November 2020 möglich - einen Tag nach der nächsten Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten.

Noch schneller könnte Trump sich davon lösen, indem er die Klimarahmenkonvention kündigt. Dies wäre mit einer Kündigungsfrist von nur einem Jahr möglich und Trump würde sich damit von allen Klimaschutzabkommen absetzen.

Eine letzte Möglichkeit: Trump verbleibt im Pariser Abkommen und hat so die Möglichkeit, weiterhin mitzureden, ohne die Vorgaben einhalten zu müssen. Im Vertragstext sind weder konkrete Verpflichtungen der einzelnen Vertragsstaaten noch irgendwelche Sanktionsmöglichkeiten festgelegt, sodass Trump das Abkommen trotz Verbleib in selbigen ignorieren könnte.

Hat Trumps Alleingang auch Vorteile?

So absurd wie das klingen mag, ist es gar nicht, denn der größte Schwachpunkt des Pariser Abkommens ist die Freiwilligkeit der Vertragsstaaten. Die isolierende Haltung Trumps bezüglich des Klimaschutzes könnte die anderen Vertragspartner wachrütteln und zeigt bereits jetzt, dass es kaum eine Alternative zum Klimaschutz gibt. Trumps Reaktion könnte auf diese Art und Weise die anderen Länder zusammenschweißen und motivieren, sich aktiver für den Klimaschutz einzusetzen.

Selbst in den Vereinigten Staaten werden die Stimmen gegen Trump lauter. Bundesstaaten, Städte und viele der größten amerikanischen Unternehmen sind für den Klimaschutz. Die EU-Kommission beschreibt den Rückzug der USA unterdessen als "traurigen Tag für die Weltgemeinschaft".

Doch noch ist nicht aller Tage Abend: Geht Trump den bisher angestrebten Weg, kommt er frühestens am 4. November 2020 aus dem Vertrag heraus. Klimapolitiker gehen davon aus, dass sein Nachfolger die Kündigung dann einfach unter den Tisch fallen lassen wird.

Quellen: sueddeutsche.de, handelsblatt.com, spiegel.de, br.de, ec.europa.eu, stern.de, welt.de

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Mit Sachertorte und Wiener Schnitzel auf dem Städtetrip durch Wien.

Wien ist nicht nur die Hauptstadt Österreichs, sondern auch Heimatstadt von Sachertorte und Wiener Schnitzel. Zwei Gründe mehr, warum ich die Stadt unbedingt einmal sehen muss. Da Wien schon länger auf meiner Liste steht, möchte ich heute zumindest schon einen virtuellen Städtetrip durch die Stadt machen. Meine Ziele dabei:


  • Schloss Schönbrunn
  • Schloss Belvedere
  • Hofburg und Altstadt
  • Hundertwasserhaus
  • Wiener Prater
  • Donauturm

Schloss Schönbrunn (1)

Das Schloss Schönbrunn entstand im 17. Jahrhundert als Kaiserresidenz, wurde aber zwischenzeitlich zerstört und erst 1743 unter Kaiserin Maria Theresia in seiner heutigen Form ausgebaut. 
Das größte Schloss Österreichs ist zugleich eines der bedeutendsten und meistbesuchten Kulturgüter des Landes. 

Der 160 Hektar große Park ist UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt neben der bekanntesten und größten Gloriette auch den ältesten bestehenden Zoo der Welt.

Schloss Belvedere (2)

Damals vor den Toren der Stadt erbaut, steht die barocke Schlossanlage Belvedere nun recht zentral in Wien. Hier befindet sich die weltgrößte Sammlung der Werke von Gustav Klimt, dem bedeutendsten österreichischen Maler des Wiener Jugendstils - darunter auch das legendäre Gemälde "Der Kuss".

Das Schloss Belvedere zählt zu den bekanntesten Schlössern der Stadt und bietet in traumhafter Umgebung die Gelegenheit einer Märchenhochzeit. Der Schlossgarten und der nahe Botanische Garten beherbergen mehr als 10.000 Pflanzenarten von sechs Kontinenten.

Hofburg und Altstadt (3)

Die Hofburg war einst Zentrum des Habsburger Kaiserreiches und beherbergt heute dutzende Museen, Cafés, Restaurants und Parks, sodass die Hofburg durch Geschichte, Kultur, Kunst und Genuss führt. Auch das Museum der Kultkaiserin Sisi befindet sich hier.

Die angrenzende Ringstraße führt an weiteren bedeutungsvollen Sehenswürdigkeiten vorbei. Auf 5,3 Kilometern um die Altstadt kommen wir an der Wiener Staatsoper vorbei, die 1869 feierlich mit Mozarts "Don Juan" eröffnet wurde und heute als eines der bedeutendsten Opernhäuser weltweit gilt. Das Kunsthistorische Museum und das Naturhistorische Museum sind Architektonische Wunderwerke. Die beiden baugleichen Gebäude wurde 1889 eröffnet. Das Burgtheater überrascht mit einem spannenden Fakt: Auf dem Dach gibt es Duschen. Die Schauspieler nutzten das Dach damals, um in der Sonne zu baden und konnten so anschließend Duschen gehen. Auf dem Dach des Burgtheaters werden wie auf jenem der Staatsoper heutzutage Bienen gezüchtet.
Zudem kommen wir am Rathaus und einem der größten Innenhöfe Europas, dem Parlament und der Universität Wien vorbei. Das Hauptgebäude der Uni und das Parlamentsgebäude können im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Parlament: Erwachsene 5 Euro, Ermäßigt 2,50€; Bis 19J. frei
Uni: Erwachsene 5 Euro, Ermäßigt 3 Euro, Kinder bis 6J. frei.

Wem der Weg zu weit ist, kann auch mit der Vienna Ring Tram fahren und dem mehrsprachigen Audio-Guide über Kopfhörer lauschen. Ein virtueller Rundgang durch die Ringstraße ist hier möglich.

In der Innenstadt finden wir den Stephansdom. Das 136m hohe Wahrzeichen der Stadt Wien bietet einen einzigartigen Ausblick über die Stadt. Ein zweiter, kleinerer Turm an der Nordseite des Doms beherbergt die zweitgrößte freischwingend geläutete Kirchenglocke Europas, die Pummerin. Auf dem Dach ist mit bunten Ziegeln der Doppeladler sowie das Wappen der Stadt Wien abgebildet.

Hundertwasserhaus (4)

Friedensreich Hundertwasser ist der - zugegebenermaßen etwas komisch klingende - Künstlername von Friedrich Stowasser. Ihm verdankt Wien die farbig verzierten Fassaden des weltberühmten Hundertwasserhauses. Mit Bäumen und Sträuchern auf Balkonen und Dächern erschuf der Künstler so eine grüne Oase inmitten der Metropole. 
Das nahe gelegene Kunst Haus Wien wurde ebenfalls vom Künstler gestaltet. Auf 1.600 Quadratmetern wird hier eine ganze Hundertwasser-Ausstellung präsentiert.

Der Wiener Prater (5)

Weiter geht's zu einer weiteren der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens, die gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt ist: Das Riesenrad auf dem Wiener Prater. Es wurde um 1900 vom englischen Ingenieur Walter Basset errichtet und gehört mittlerweile zu den "Schätzen der europäischen Filmkultur".

Von März bis Oktober ist auf dem Prater Saison, das Riesenrad ist jedoch ganzjährig geöffnet. Der angrenzende Stadtpark zählt zu den schönsten Parks der Welt.

Der Donauturm (6)

Der 252m hohe Donauturm ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Wien. Von der rotierenden Aussichtsplattform in 165 Metern Höhe hat man eine atemberaubende Aussicht über die Stadt. Der Donaupark, in dem auch der Donauturm steht, wurde anlässlich der Internationalen Gartenschau 1964 errichtet. Der Park ist rund 600.000m² groß und beherbergt das Rosarium, wo jedes Jahr tausende Rosen blühen.
Der Donauturm ist das höchste Bauwerk der Stadt. Aus einer Höhe von 152 Metern kann man hier Bungee-Jumpen.

Ihr wollt Wien nicht auf eigene Faust erkunden? Mit den günstigen Hop-on-Hop-off Bussen lernt ihr Wien viel schneller kennen und könnt einfach aussteigen, wenn ihr euch für etwas genauer interessiert. Es gibt natürlich auch einzelne Touren, die gebucht werden können oder ihr holt euch ganz einfach einen Vienna Pass, mit dem ihr in viele Attraktionen kostenlos hineinkommt und zusätzlich durch Fast Lanes die Wartezeit spart und die sechs Linien der Hop-on-Hop-off-Busse kostenlos nutzen könnt.

Wart ihr schon einmal in Wien?

Quellen:

     • viennasightseeing.at
     • wien.info
     • city-walks.info


Eine Zeitreise in die Vergangenheit - Kindheitsfotos in der Gegenwart

Fotos sind etwas ganz besonderes. Sie speichern eine Erinnerung, bringen einen einzigartigen Augenblick auf das Papier und erlauben es uns, in die Vergangenheit zu reisen. Wir können uns zurückerinnern, an einen besonderen Augenblick, einen schönen Ort oder eine geliebte Person, die leider von uns gegangen ist.

Thank you, dear photograph...

Dear photograph heißt die von Taylor James ins Leben gerufene Aktion, bei der es darum geht, Fotos von Fotos von früher zu machen. Diese werden quasi als Puzzleteil in die heutige Welt eingefügt. Auf dem Blog Jaimees Welt wurde zu dieser Blogparade aufgerufen und ich konnte nicht anders, als mir die Zeit zu nehmen, um meine Kindheitsfotos durchzugucken.

(Dear photograph, thank you for proving I'm not the kind of man wearing hats.
Lieber Fotograph, danke, dass Du beweist, dass ich besser keine Mützen trage.)
Mein erstes Foto brachte mich zurück in meine ehemalige Wohnsiedlung. Hier bin ich aufgewachsen: In einer kleinen Sackgasse im "Grünen Herzen" von Kiel. Auch wenn die Häuser noch immer dem Stil von damals entsprechen, wurden sie mittlerweile neu angestrichen und haben neue Türen und Lampen bekommen. Das Auto rechts im Bild ließ sich leider nicht vermeiden. 

(Dear photograph, thank you for... Oh my god, why don't I wear my helmet?!
Lieber Fotograph, danke, dass... Oh mein Gott, warum trage ich keinen Helm?!)
Auch diesen Bild ist in der Straße entstanden, in der ich aufgewachsen bin. Das Tigerenten-Fahrrad war mein allererstes Fahrrad. Oben rechts im Bild sieht man übrigens die Lampe von der Tür, in der ich damals gewohnt habe. Ich fand es sehr spannend, wieder dorthin zurückzukehren, wo ich vor rund 15 Jahren noch gewohnt habe.

(Dear photograph, I will never forget sitting in a real police car.
Lieber Fotograph, ich werde nie vergessen, wie ich das erste Mal in einem Polizeiauto saß.)
Leider zeigt eine Reise in die Vergangenheit auch immer, wie die Welt sich verändert. Die Polizeistation, die sich einst vor meiner Grundschule befand, ist nicht mehr da - dementsprechend auch kein Polizeiauto. Stattdessen wächst dort nun ein riesiges Gebüsch, dass die Sicht auf die Schule sehr eingrenzt.

(Dear photograph, thank you for saving those memories.
Lieber Fotograph, danke, dass du all diese Erinnerungen festgehalten hast.)
Das letzte Foto bringt mich in den Wald, der alle Orte meiner Kindheit miteinander verbindet. Das Foto entstand in der dritten Klasse. Der Baum ist mittlerweile - man erahnt es, wenn man sich den Hintergrund ansieht - verrottet und verschwindet immer mehr zwischen jungen Bäumchen.

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Die Top 4 der Orte auf meiner Reise-Bucket List.


Die Welt ist groß. Riesig. 510.100.000km² Fläche, rund 70% davon sind von Wasser bedeckt.
Auf der Erde gibt es wahnsinnig viele, unbeschreiblich schöne Orte, aber mindestens genau so viele erschreckende und bedrückende Orte, die man lieber nicht besuchen möchte.
Beeindruckende Korallenriffe, mit ihren schillernden Farben, vielen kleinen Fischen, die flink durch das Riff huschen, anmutige Rochen, die in der Ferne durch das Wasser gleiten. Oder dichter Regenwald, exotische Pflanzen, Affen, die vergnügt von Ast zu Ast springen. Traumhafte Strände, goldfarbener Sand, türkisblaues Wasser.

Trotz der Vielzahl der möglichen traumhaften Orte auf dieser Welt, habe ich mich für diesen Beitrag auf vier Orte festgelegt, die ich gern einmal besuchen möchte - eine Art Reise-Bucket List. Inspiriert dazu wurde ich von Eva Katharina, die in ihrer Reise-Bucket List fünf Ziele vorstellt.


Die Vereinigten Staaten von Amerika



Die Vereinigten Staaten von Amerika haben zwar einen etwas eigentümlichen Präsidenten, bieten aber trotzdem einige Sahnestücke unserer Erde an. Hätte ich Platz für mehr als vier Favoriten, wäre Kanada sicher auch einer davon geworden - so beschäftigen wir uns einfach mit den vielseitigen USA.
Sei es Los Angeles, San Francisco oder New York City, in den USA gibt es einige der bekanntesten Städte weltweit. Verdient - wie ich finde. Starten wir unsere Reise an der Westküste - in Los Angeles, der Stadt der Engel, Heimat der größten Filme weltweit: Hollywood. Weltbekannt als Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie und repräsentiert durch den berühmten Hollywood-Schriftzug wird der Stadtteil von Los Angeles schon seit rund 100 Jahren.
Bei der Gelegenheit sollte man sich natürlich auch den Walk of Fame nicht entgehen lassen. Mehr als 2.500 Sterne sind hier zu Ehren namhafter Prominenter in den Gehweg eingelassen. Einer der ersten drei jemals vergebenen Sterne ehrt das Disneyland und die vielen kleinen Helden, die Walt Disney in die Welt gerufen hat.

Wir bleiben im US-Bundesstaat Kalifornien, fahren aber etwa 6 Stunden an der Küste entlang in Richtung Norden und finden uns plötzlich in San Francisco wieder. San Francisco ist die viertgrößte Stadt des Bundesstaats Kalifornien und unter anderem berühmt für seine Hügel: 42 Hügel sind über das Stadtgebiet verteilt. Wie viele US-amerikanische Großstädte besitzt San Francisco ein überwiegend striktes rechtwinkliges Straßennetz, welches - die geographischen Verhältnisse betrachtend - nicht unbedingt optimal für die Stadt ist. Deshalb gibt es teilweise sehr steile Straßenabschnitte. Als eine der wichtigsten Hafenstädte der Westküste Nordamerikas, darf das Wasser natürlich nicht weit sein. Die Bucht von San Francisco und der Pazifische Ozean grenzen direkt an das Stadtgebiet.
Hier liegt auch die mittlerweile als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz. Bereits um 1860 wurden hier erste Gefangene gehalten, ehe die Insel in den 1930er Jahren zur Gefängnisinsel umgebaut wurde. Aufgrund zu hoher Betriebskosten wurde der Betrieb 1963 aufgegeben. Heute gilt die Insel als Touristenattraktion.
Unweit der Gefängnisinsel liegt das wohl berühmteste Wahrzeichen der Stadt: die Golden Gate Bridge. Sie ist neben der Freiheitsstatue das wohl bekannteste Wahrzeichen der Vereinigten Staaten. 1995 wurde die Brücke zum Modernen Weltwunder ernannt.

Vom Internationalen Flughafen in San Francisco heben wir ab und fliegen leider nicht nach Alaska, sondern an die Ostküste zum Big Apple. Über die Herkunft dieses Spitznamens für die Weltstadt New York kursieren verschiedene Theorien.
Viel wichtiger als die Herkunft eines Spitznamens sind jedoch die vielen Sehenswürdigkeiten, die New York einen sehr hohen Stellenwert auf meiner Bucket List geben. Die Freiheitsstatue steht mittlerweile nicht nur als Symbol für die Stadt, sondern verkörpert all zu oft das gesamte Land.
Nicht entgehenlassen sollte man sich den Broadway, das Mekka für Theater und Musical. Mit einer Länge von 25km ist der Broadway die älteste und längste Nord-Süd-Durchquerung der Insel Manhattan.
Nach den Anschlägen auf das World Trade Center war das Empire State Building bis 2013 das höchste Gebäude der Stadt. Von der Aussichtsplattform in 373m Höhe erhält man einen einzigartigen Blick über diese einzigartige Stadt.

Island


Über den großen Teich zurück nach Europa - genauer gesagt nach Island, einer noch teilweise von Vulkaninsel im Nordatlantik. Die Insel liegt genau auf der Grenze zweier Erdplatten: der Nordamerikanischen und der Europäischen Platte. Diese bewegen sich immer weiter auseinander. In Zusammenspiel mit dem daraus resultierendem Vulkanismus wächst die Insel jährlich um ganze 1,5cm. Vulkanismus ist Alltag auf Island - wenn wir uns zurückerinnern gab es 2010 einen Vulkanausbruch des unaussprechbaren Vulkans Eyjafjallajökull, der Großteile des Luftverkehrs lahmlegte.

Gletschern bedeckten
Der Name der Hauptstadt Reykjavik bedeutet übersetzt "dampfende Bucht". Der Name ist Programm: geothermische Quellen und aus dem Boden austretender Wasserdampf gelten als nahezu unerschöpfliche Energiequelle in Island.
Obwohl die Isländer nicht sonderlich religiös sind, wird bei einem Besuch auffallen, wie viele Kirchen es in Island gibt. Zurückzuführen ist dies auf ein altes Gesetz, nach dem Höfe, auf denen es eine Kirche gab, keine Steuern zahlen mussten.

Island ist vermutlich das einzige Land der Welt, in dem es mehr Wasserfälle als Einwohner gibt. Gerade einmal 319.000 Menschen leben auf den 103.000km² - das macht ziemlich genau 3 Menschen pro Quadratkilometer. Die Größe des Landes sollte nicht unterschätzt werden: Es hat zwar nicht ansatzweise so viele Einwohner wie Nordrhein-Westfalen, ist aber trotzdem dreimal so groß.

Island ist ein märchenhaftes Land - hier leben Elfen, Trolle und Co. "Um die Interessen des verborgenen Volkes zu wahren" gibt es in Island eigene Anlaufstellen bei den Behörden. Es kann auch vorkommen, dass zwischen zwei Häusern ein riesiger Stein mit einer eigenen Hausnummer steht. Dort wohnen die Elfen.

Bei einer Reise nach Irland solltet ihr unbedingt die Polarnacht im Hinterkopf behalten. Im Winter wird es hier höchstens wenige Stunden hell - dafür wird es im Sommer auch wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwindet niemals richtig dunkel. Einziger Nachteil: Man verliert komplett das Zeitgefühl.

Tansania


 Auf geht's nach Afrika, an die Ostküste nach Tansania. Das Land war einst deutsche Kolonie, wurde dann jedoch von Großbritannien und Belgien erobert. 1961 wurde Tansania unabhängig und 1964 wurde die heutige Vereinigte Republik Tansania ausgerufen.
Tansania bieten viele Nationalpark und somit tiefe Einblicke in die Natur Afrikas. Der berühmteste unter ihnen dürfte der Serengeti-Nationalpark sein, der insbesondere für seine jährliche Gnu-Wanderung bekannt ist. Neben Gnus finden sich hier jedoch auch Löwen, Elefanten und Nashörner wieder, was zum einen ideale Voraussetzungen für eine Safari schafft, auf der anderen Seite jedoch sehr gefährlich werden kann. Aufgrund der oft kargen Flächen, sind die Tiere ideal zu beobachten.
Ein weiteres Highlight am Rande des Serengeti-Nationalparks ist der Ngorongoro-Krater, ein ehemaliger Vulkanberg, der jedoch in sich zusammenbrach. Er wird mittlerweile von Massai bewohnt und bietet vielen Tieren einen einzigartigen Lebensraum.

Kilimanjaro ist der Name des höchste Bergmassivs Afrikas. Der Gipfel des 5895m hohen Kibo-Berges ist auch aus der Ferne gut sichtbar und noch heute teilweise vergletschert. Er wird häufig fälschlicherweise als Kilimanjaro bezeichnet. Seit 1987 ist die Landschaft UNESCO-Weltnaturerbe. Das Kilimanjaro-Massiv ist vulkanischen Ursprungs. Zwar gab es seit Ewigkeiten keine Eruption mehr, die vulkanische Aktivität sei jedoch keinesfalls erloschen.

Abseits vom Festland liegt die Trauminsel Sansibar, deren Name uns sofort träumen lässt. Sansibar bietet traumhafte paradiesische Strände mit feinstem, weißen Sand, türkisblauem Meer und Kokospalmen. Wer die Insel besucht, sollte sich zudem das UNESCO-Weltkulturerbe Stone-Town nicht entgehen lassen. Die Altstadt, deren Häuser überwiegend aus Korallenstein gefertigt sind, lädt zum schlendern ein. Viele kleine Gassen mit Läden, in denen Gewürze, afrikanische Handwerkskunst und bunte Tücher verkauft werden, sind hier zu finden.

Australien

Auf nach Down Under - es geht nach Australien. Hier warten Kängurus, Koalas, aber auch giftige Spinnen, Schlangen und Skorpione auf uns. In oder auf Australien leben die giftigsten Tiere, die unsere Welt zu bieten hat. Australien bietet alles, was das Herz ersehnt: Riesige, eindrucksvolle Städte, tropischen Regenwald und die weite Leere des australischen Outbacks.
Auf der australischen Tourismuswebsite findet man sofort drei Städte, die bei einem Australien-Aufenthalt zu den Must-sees zu gehören scheinen: Sydney, Melbourne und Perth.

Sydney ist nicht die Hauptstadt Australiens, steht aber immer mehr im Fokus als Canberra. Beide Städte sind mit Sicherheit sehenswert. Das berühmte Opernhaus von Sydney sollte dabei unbedingt miteingeplant werden. Neben einzigartigen Kultur-Highlights kann man in Sydney auch eine Glanzseite der australischen Natur kennenlernen. Rund um Sydney Harbour liegen Nationalparks, die historischen Rocks und bekannte Strände wie Palm Beach. Die Blue Mountains mit endlosen Eukalyptuswäldern, das Hunter Valley als ältestes Weinanbaugebiet Australiens und das Surfer-Paradies Byron Bay sollte man sich bei der Gelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen.

Traumhafte Strände am Land, einzigartige Riffs unter Wasser. Einmal mit Schildkröten schwimmen oder die kleine Welt von Nemo und Dorie hautnah erleben: das Great Barrier Reef erstreckt sich über mehr als 2.000 Kilometer und ist damit das größte Korallenriff der Erde. Es wird als eines der sieben Weltwunder der Natur bezeichnet und ist seit 1981 UNESCO-Weltnaturerbe.

Das australische Outback - endlose Ebenen, roter Sand, sengende Sonne, üppig bewachsene Wasserlöcher, Fußabdrücke von Dinosauriern oder Schnitzereien von Aborigines. Als Outback bezeichnet man diese Regionen, weil sie fernab der Zivilisation liegen. Asphaltierte Straßen sind hier eine Seltenheit, doch genau das macht den Flair aus, den diese Regionen haben.

Wo würdet ihr gern hinreisen?

Quellen: visittheusa.de, urlaubsguru.de, travekbook.de, australia.com


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Am 13. Mai findet das Finale des Eurovision Song Contest 2017 in Kiev statt. Russland ist dieses Mal nicht dabei.

Nachdem Rumänien im letzten Jahr aufgrund von Schulden nicht beim Eurovision Song Contest teilnehmen durfte, ist das Land dieses Mal wieder dabei. Auch Portugal ist 2017 in Kiev vertreten. Russland hingegen nimmt in diesem Jahr nicht am Wettbewerb teil. Aufgrund der politisch angespannten Situation zwischen der Ukraine und Russland war eine Teilnahme Russlands lange Zeit unklar - zwischenzeitlich wurde sogar der Rückzug von der Krim als Bedingung diskutiert. Nach der Nominierung der russischen Sängerin Julia Samoylova erhielt diese prompt ein Einreiseverbot. Sie sei auf der russisch annektierten Krim aufgetreten und habe damit gegen ukrainisches Recht verstoßen. Russland gab daraufhin bekannt, nicht am Wettbewerb teilzunehmen und diesen auch nicht im Fernsehen zu übertragen. Bosnien-Herzegowina, die Slowakei und die Türkei nehmen in diesem Jahr ebenfalls nicht teil.

Deutschland sicher im Finale

Neben dem Gastgeberland sind die sogenannten Big Five Deutschland, Italien, Großbritannien, Frankreich und Spanien fest im Finale. Desweiteren kommen jeweils zehn Länder aus beiden Halbfinal-Runden ins Finale.

Italien: Francesco Gabbani mit "Occidentali's Karma" - sehr hippige Nummer, gefällt mir persönlich leider nicht und das, obwohl Italien laut eurovisionworld.com in diesem Jahr als Top-Favorit ins Rennen zieht. 

Deutschland: Levina mit "Perfect Live" - die Melodie kommt mir wahnsinnig bekannt vor und bleibt gut im Ohr.  

O.Torvald für die Ukraine. Bild: © Olga Tretyakova


Ukraine: O.Torvald mit "Time" - anfangs gefiel mir der Song sehr gut, doch dann kam eine Rock-Passage, die den Song leider etwas aggressiv macht.  

Frankreich: Alma mit "Requiem" - eine Mischung aus Französisch und Englisch, poppig und modern, leider nicht ganz mein Fall. 

Spanien: Manel Navarro mit "Do it for your lover" - moderner und doch ruhiger Pop-Song mit einem angenehmen Rhythmus.  

Großbritannien: Lucie Jones mit "Never give up on you" - sehr schöne Ballade mit klar verständlichem Text.  

Erstes Halbfinale: 09. Mai 2017, 21:00 Uhr

Robin Bengtsson für Schweden. Bild: © Anna-Lena Ahlström
Schweden: Robin Bengtsson mit "I can't go on" - Hitverdächtig! 

Georgien: Tamara Gachechiladze mit "Keep the faith" - tolle Ballade, hat etwas episches an sich, das mir sehr gefällt. Im Vergleich zum letzten Jahr eine deutliche Steigerung.  

Australien: Isaiah mit "Don't come easy" - als Mitglied der European Broadcast Union (EBU) nimmt Australien auch dieses Jahr am Wettbewerb teil. Der Pop-Song ist es wirklich wert, gehört zu werden. 

Albanien: Lindita mit "World" - im Vergleich zum letzten Jahr hat Albanien sich deutlich gesteigert! Der Song ist gut gemacht und gefällt mir. 

Belgien: Blanche mit "City Lights" - ich finde den Song leider sehr langweilig und eintönig. 

Montenegro: Slavko Kalezić mit "Space" - hat ein sehr interessantes Musikvideo, hat mich aber musikalisch nicht überzeugt. 

Finnland: Norma John mit "Blackbird" - recht ruhiger Song, der nicht sonderlich viel Spannung erzeugt und deshalb kaum fesselt. 

Aserbaidschan: Dihaj mit "Skeletons" - der Refrain ist deutlich aufregender als die Strophe. Wirklich überzeugend war der Song aber nicht. 

Portugal: Salvadore Sobral mit "Amar Pelos Dois" - mit diesem fast schon klassisch klingenden Song meldet sich Portugal nach der einjährigen Pause zurück. Schöne Stimme, aber leider nicht mein Fall. 

Griechenland: Demy mit "This is love" - zeitgemäße Beats sichern Griechenland gute Chancen zu. 

Polen: Kasia Moś mit "Flashlight" - wider Erwarten tritt Polen in diesem Jahr nicht mit einem total verstörenden Lied an, sondern mit einem Lied, das Polen zu einem ernstzunehmenden Teilnehmer werden lässt. Im Musikvideo ist die Sängerin übrigens die ganze Zeit nackt... 

Moldawien: Sunstroke Projekt mit "Hey Mamma" - funky Beats, aber kein Ohrwurm. 

Island: Svala mit "Paper" - bleibt nicht im Ohr, gefällt mir aber irgendwie trotzdem. 

Tschechien: Martina Bárta mit "My turn" - eher ruhigeres Liebeslied, das mir persönlich recht gut gefällt. Erinnert mich stimmlich etwas an Cher.  

Hovig für Zypern. Bild:
© Leica Camera Cyprus Team
Zypern: Hovig mit "Gravity" - toller Hit!  

Armenien: Artsvik mit "Fly with me" - eine Mischung aus orientalisch und Country - gefällt mir persönlich nicht ganz so gut. 

Slowenien: Omar Naber mit "On my way" - sehr schöner Song! 

Lettland: Triana Park mit "Line" - moderner Song, der gut im Radio laufen könnte. 

Zweites Halbfinale: 11. Mai 2017, 21:00 Uhr

Serbien: Tijana Bogićević mit "In too deep" - Sehr schönes Lied. 

Österreich: Nathan Trent mit "Running on air" - Ruhiger, aber zeitgemäßer Song - perfekt fürs Radio. 

Mazedonien: Jana Burčeska mit "Dance alone" - elektronische Beats, moderner Song. 

Malta: Claudia Faniello mit "Breathlessly" - traditionelle Ballade, schöner Song, jedoch ohne Pointe. 

Rumänien: Ilinca ft. Alex Florea mit "Yodel it!" - das Lied macht seinem Titel alle Ehre, kombiniert Rap mit Jodeln und gefällt mir leider in vielerlei Hinsicht so gar nicht. 

Niederlande: OG3NE mit "Lights and Shadows" - Sehr schöner Wechselgesang der drei Sängerinnen. Gefällt mir. 

Ungarn: Joci Pápai mit "Origo" - der selbstkomponierte Song enthält viele kulturelle Eigenschaften des Interpreten. Leider nicht mein Fall. 

Dänemark: Anja mit "Where am I" - beginnt mit einem Chorgesang, was als Alleinstellungsmerkmal für diesen Song verstanden werden kann und ihn sehr interessant macht. Leider taucht das Element nur am Anfang auf, weshalb der Song am Ende doch nur im oberen Durchschnitt angesiedelt ist.

Irland: Brendan Murray mit "Dying to try" - außerordentliche Stimme trifft auf Schmuseballade. 

San Marino: Valentina Monetta & Jimmie Wilson mit "Spirit Of The Night" - Der Pop-Song lässt
Valentina Monetta & Jimmie Wilson für San Marino. Bild:
© Claude Langlois
leichtes Disco-Feeling aufkommen und ist auch zum Mitwippen und Mitsingen geeignet.

Kroatien: Jacques Houdek mit "My friend" - Klavier, Geige und ein Zitat von Albert Einstein, gefolgt von einer klassischen Ballade. Musikalisch und stimmlich abwechslungsreich.  

Norwegen: JOWST mit "Grab the moment" - Electro-Momente machen diesen Pop-Song zeitgemäß, und bieten Ohrwurm-Potential, haben es aber nicht geschafft, mich zu überzeugen. 

Schweiz: Timebelle mit "Apollo" - Der Song kämpfte 2015 schon einmal um den Einzug in den ESC, konnte sich aber nicht durchsetzen. Ich kann nicht verstehen, warum, denn ich finde ihn gut. Teilnehmen darf der Song, da er bisher nie kommerziell veröffentlicht wurde. 

Weißrussland: Naviband mit "Historyja Majho Zyccia" - traditioneller und sehr schwungvoller Song mit einfach gehaltenem Text, leider nicht so mein Fall. 

Bulgarien: Kristian Kolve mit "Beautifull Mess" - zeitgemäße Pop-Ballade mit sehr schönem Inhalt. Eurovisionworld.com sieht Bulgarien in diesem Jahr auf Platz 2, direkt hinter Italien. 

Litauen: Fusedmarc mit "Rain of Revolution" - funky, modern, aber nicht mein Ding. 

Estland: Kooit Tome and Laura mit "Verona" - das romantische Liebeslied hat einen Rhythmus, der mitwippen lässt. 

Isreal: |MR| mit "I feel alive" - Ohrwurmpotential und ein echter Hit. 

Mein Ranking (wird nach jedem Halbfinale aktualisiert)

1. Schweden  -> Portugal
2. Australien  -> Bulgarien 
Slowenien  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
3. Zypern  -> Moldawien
4. Bulgarien   -> Belgien
5. Österreich  -> Schweden
6. Großbritannien  -> Italien
7. Israel  -> Rumänien
Tschechien   (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
Georgien  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)

Schweiz 
8. Kroatien  -> Ungarn
Albanien  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
9. Frankreich  -> Australien 
10. Griechenland  -> Norwegen
11. Niederlande  -> Niederlande
12. Dänemark  -> Frankreich
Malta 
Serbien 
13. Spanien  -> Kroatien
San Marino 
Estland  
14. Polen  -> Aserbaidschan
Lettland  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
Mazedonien 

Irland 
15. Norwegen  -> Großbritannien 
Island  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
16. Aserbaidschan  -> Österreich
17. Ukraine  -> Weißrussland
Montenegro  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
18. Deutschland  -> Armenien
19. Moldawien  -> Griechenland

Finland  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
20. Portugal  -> Dänemark 
21. Armenien  -> Zypern
Litauen 
22. Weißrussland  -> Polen

23. Ungarn  -> Israel
24. Italien  -> Ukraine
25. Rumänien  -> Deutschland
26. Belgien  -> Spanien

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