Eine Zeitreise in die Vergangenheit - Kindheitsfotos in der Gegenwart

Fotos sind etwas ganz besonderes. Sie speichern eine Erinnerung, bringen einen einzigartigen Augenblick auf das Papier und erlauben es uns, in die Vergangenheit zu reisen. Wir können uns zurückerinnern, an einen besonderen Augenblick, einen schönen Ort oder eine geliebte Person, die leider von uns gegangen ist.

Thank you, dear photograph...

Dear photograph heißt die von Taylor James ins Leben gerufene Aktion, bei der es darum geht, Fotos von Fotos von früher zu machen. Diese werden quasi als Puzzleteil in die heutige Welt eingefügt. Auf dem Blog Jaimees Welt wurde zu dieser Blogparade aufgerufen und ich konnte nicht anders, als mir die Zeit zu nehmen, um meine Kindheitsfotos durchzugucken.

(Dear photograph, thank you for proving I'm not the kind of man wearing hats.
Lieber Fotograph, danke, dass Du beweist, dass ich besser keine Mützen trage.)
Mein erstes Foto brachte mich zurück in meine ehemalige Wohnsiedlung. Hier bin ich aufgewachsen: In einer kleinen Sackgasse im "Grünen Herzen" von Kiel. Auch wenn die Häuser noch immer dem Stil von damals entsprechen, wurden sie mittlerweile neu angestrichen und haben neue Türen und Lampen bekommen. Das Auto rechts im Bild ließ sich leider nicht vermeiden. 

(Dear photograph, thank you for... Oh my god, why don't I wear my helmet?!
Lieber Fotograph, danke, dass... Oh mein Gott, warum trage ich keinen Helm?!)
Auch diesen Bild ist in der Straße entstanden, in der ich aufgewachsen bin. Das Tigerenten-Fahrrad war mein allererstes Fahrrad. Oben rechts im Bild sieht man übrigens die Lampe von der Tür, in der ich damals gewohnt habe. Ich fand es sehr spannend, wieder dorthin zurückzukehren, wo ich vor rund 15 Jahren noch gewohnt habe.

(Dear photograph, I will never forget sitting in a real police car.
Lieber Fotograph, ich werde nie vergessen, wie ich das erste Mal in einem Polizeiauto saß.)
Leider zeigt eine Reise in die Vergangenheit auch immer, wie die Welt sich verändert. Die Polizeistation, die sich einst vor meiner Grundschule befand, ist nicht mehr da - dementsprechend auch kein Polizeiauto. Stattdessen wächst dort nun ein riesiges Gebüsch, dass die Sicht auf die Schule sehr eingrenzt.

(Dear photograph, thank you for saving those memories.
Lieber Fotograph, danke, dass du all diese Erinnerungen festgehalten hast.)
Das letzte Foto bringt mich in den Wald, der alle Orte meiner Kindheit miteinander verbindet. Das Foto entstand in der dritten Klasse. Der Baum ist mittlerweile - man erahnt es, wenn man sich den Hintergrund ansieht - verrottet und verschwindet immer mehr zwischen jungen Bäumchen.

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Die Top 4 der Orte auf meiner Reise-Bucket List.


Die Welt ist groß. Riesig. 510.100.000km² Fläche, rund 70% davon sind von Wasser bedeckt.
Auf der Erde gibt es wahnsinnig viele, unbeschreiblich schöne Orte, aber mindestens genau so viele erschreckende und bedrückende Orte, die man lieber nicht besuchen möchte.
Beeindruckende Korallenriffe, mit ihren schillernden Farben, vielen kleinen Fischen, die flink durch das Riff huschen, anmutige Rochen, die in der Ferne durch das Wasser gleiten. Oder dichter Regenwald, exotische Pflanzen, Affen, die vergnügt von Ast zu Ast springen. Traumhafte Strände, goldfarbener Sand, türkisblaues Wasser.

Trotz der Vielzahl der möglichen traumhaften Orte auf dieser Welt, habe ich mich für diesen Beitrag auf vier Orte festgelegt, die ich gern einmal besuchen möchte - eine Art Reise-Bucket List. Inspiriert dazu wurde ich von Eva Katharina, die in ihrer Reise-Bucket List fünf Ziele vorstellt.


Die Vereinigten Staaten von Amerika



Die Vereinigten Staaten von Amerika haben zwar einen etwas eigentümlichen Präsidenten, bieten aber trotzdem einige Sahnestücke unserer Erde an. Hätte ich Platz für mehr als vier Favoriten, wäre Kanada sicher auch einer davon geworden - so beschäftigen wir uns einfach mit den vielseitigen USA.
Sei es Los Angeles, San Francisco oder New York City, in den USA gibt es einige der bekanntesten Städte weltweit. Verdient - wie ich finde. Starten wir unsere Reise an der Westküste - in Los Angeles, der Stadt der Engel, Heimat der größten Filme weltweit: Hollywood. Weltbekannt als Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie und repräsentiert durch den berühmten Hollywood-Schriftzug wird der Stadtteil von Los Angeles schon seit rund 100 Jahren.
Bei der Gelegenheit sollte man sich natürlich auch den Walk of Fame nicht entgehen lassen. Mehr als 2.500 Sterne sind hier zu Ehren namhafter Prominenter in den Gehweg eingelassen. Einer der ersten drei jemals vergebenen Sterne ehrt das Disneyland und die vielen kleinen Helden, die Walt Disney in die Welt gerufen hat.

Wir bleiben im US-Bundesstaat Kalifornien, fahren aber etwa 6 Stunden an der Küste entlang in Richtung Norden und finden uns plötzlich in San Francisco wieder. San Francisco ist die viertgrößte Stadt des Bundesstaats Kalifornien und unter anderem berühmt für seine Hügel: 42 Hügel sind über das Stadtgebiet verteilt. Wie viele US-amerikanische Großstädte besitzt San Francisco ein überwiegend striktes rechtwinkliges Straßennetz, welches - die geographischen Verhältnisse betrachtend - nicht unbedingt optimal für die Stadt ist. Deshalb gibt es teilweise sehr steile Straßenabschnitte. Als eine der wichtigsten Hafenstädte der Westküste Nordamerikas, darf das Wasser natürlich nicht weit sein. Die Bucht von San Francisco und der Pazifische Ozean grenzen direkt an das Stadtgebiet.
Hier liegt auch die mittlerweile als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz. Bereits um 1860 wurden hier erste Gefangene gehalten, ehe die Insel in den 1930er Jahren zur Gefängnisinsel umgebaut wurde. Aufgrund zu hoher Betriebskosten wurde der Betrieb 1963 aufgegeben. Heute gilt die Insel als Touristenattraktion.
Unweit der Gefängnisinsel liegt das wohl berühmteste Wahrzeichen der Stadt: die Golden Gate Bridge. Sie ist neben der Freiheitsstatue das wohl bekannteste Wahrzeichen der Vereinigten Staaten. 1995 wurde die Brücke zum Modernen Weltwunder ernannt.

Vom Internationalen Flughafen in San Francisco heben wir ab und fliegen leider nicht nach Alaska, sondern an die Ostküste zum Big Apple. Über die Herkunft dieses Spitznamens für die Weltstadt New York kursieren verschiedene Theorien.
Viel wichtiger als die Herkunft eines Spitznamens sind jedoch die vielen Sehenswürdigkeiten, die New York einen sehr hohen Stellenwert auf meiner Bucket List geben. Die Freiheitsstatue steht mittlerweile nicht nur als Symbol für die Stadt, sondern verkörpert all zu oft das gesamte Land.
Nicht entgehenlassen sollte man sich den Broadway, das Mekka für Theater und Musical. Mit einer Länge von 25km ist der Broadway die älteste und längste Nord-Süd-Durchquerung der Insel Manhattan.
Nach den Anschlägen auf das World Trade Center war das Empire State Building bis 2013 das höchste Gebäude der Stadt. Von der Aussichtsplattform in 373m Höhe erhält man einen einzigartigen Blick über diese einzigartige Stadt.

Island


Über den großen Teich zurück nach Europa - genauer gesagt nach Island, einer noch teilweise von Vulkaninsel im Nordatlantik. Die Insel liegt genau auf der Grenze zweier Erdplatten: der Nordamerikanischen und der Europäischen Platte. Diese bewegen sich immer weiter auseinander. In Zusammenspiel mit dem daraus resultierendem Vulkanismus wächst die Insel jährlich um ganze 1,5cm. Vulkanismus ist Alltag auf Island - wenn wir uns zurückerinnern gab es 2010 einen Vulkanausbruch des unaussprechbaren Vulkans Eyjafjallajökull, der Großteile des Luftverkehrs lahmlegte.

Gletschern bedeckten
Der Name der Hauptstadt Reykjavik bedeutet übersetzt "dampfende Bucht". Der Name ist Programm: geothermische Quellen und aus dem Boden austretender Wasserdampf gelten als nahezu unerschöpfliche Energiequelle in Island.
Obwohl die Isländer nicht sonderlich religiös sind, wird bei einem Besuch auffallen, wie viele Kirchen es in Island gibt. Zurückzuführen ist dies auf ein altes Gesetz, nach dem Höfe, auf denen es eine Kirche gab, keine Steuern zahlen mussten.

Island ist vermutlich das einzige Land der Welt, in dem es mehr Wasserfälle als Einwohner gibt. Gerade einmal 319.000 Menschen leben auf den 103.000km² - das macht ziemlich genau 3 Menschen pro Quadratkilometer. Die Größe des Landes sollte nicht unterschätzt werden: Es hat zwar nicht ansatzweise so viele Einwohner wie Nordrhein-Westfalen, ist aber trotzdem dreimal so groß.

Island ist ein märchenhaftes Land - hier leben Elfen, Trolle und Co. "Um die Interessen des verborgenen Volkes zu wahren" gibt es in Island eigene Anlaufstellen bei den Behörden. Es kann auch vorkommen, dass zwischen zwei Häusern ein riesiger Stein mit einer eigenen Hausnummer steht. Dort wohnen die Elfen.

Bei einer Reise nach Irland solltet ihr unbedingt die Polarnacht im Hinterkopf behalten. Im Winter wird es hier höchstens wenige Stunden hell - dafür wird es im Sommer auch wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwindet niemals richtig dunkel. Einziger Nachteil: Man verliert komplett das Zeitgefühl.

Tansania


 Auf geht's nach Afrika, an die Ostküste nach Tansania. Das Land war einst deutsche Kolonie, wurde dann jedoch von Großbritannien und Belgien erobert. 1961 wurde Tansania unabhängig und 1964 wurde die heutige Vereinigte Republik Tansania ausgerufen.
Tansania bieten viele Nationalpark und somit tiefe Einblicke in die Natur Afrikas. Der berühmteste unter ihnen dürfte der Serengeti-Nationalpark sein, der insbesondere für seine jährliche Gnu-Wanderung bekannt ist. Neben Gnus finden sich hier jedoch auch Löwen, Elefanten und Nashörner wieder, was zum einen ideale Voraussetzungen für eine Safari schafft, auf der anderen Seite jedoch sehr gefährlich werden kann. Aufgrund der oft kargen Flächen, sind die Tiere ideal zu beobachten.
Ein weiteres Highlight am Rande des Serengeti-Nationalparks ist der Ngorongoro-Krater, ein ehemaliger Vulkanberg, der jedoch in sich zusammenbrach. Er wird mittlerweile von Massai bewohnt und bietet vielen Tieren einen einzigartigen Lebensraum.

Kilimanjaro ist der Name des höchste Bergmassivs Afrikas. Der Gipfel des 5895m hohen Kibo-Berges ist auch aus der Ferne gut sichtbar und noch heute teilweise vergletschert. Er wird häufig fälschlicherweise als Kilimanjaro bezeichnet. Seit 1987 ist die Landschaft UNESCO-Weltnaturerbe. Das Kilimanjaro-Massiv ist vulkanischen Ursprungs. Zwar gab es seit Ewigkeiten keine Eruption mehr, die vulkanische Aktivität sei jedoch keinesfalls erloschen.

Abseits vom Festland liegt die Trauminsel Sansibar, deren Name uns sofort träumen lässt. Sansibar bietet traumhafte paradiesische Strände mit feinstem, weißen Sand, türkisblauem Meer und Kokospalmen. Wer die Insel besucht, sollte sich zudem das UNESCO-Weltkulturerbe Stone-Town nicht entgehen lassen. Die Altstadt, deren Häuser überwiegend aus Korallenstein gefertigt sind, lädt zum schlendern ein. Viele kleine Gassen mit Läden, in denen Gewürze, afrikanische Handwerkskunst und bunte Tücher verkauft werden, sind hier zu finden.

Australien

Auf nach Down Under - es geht nach Australien. Hier warten Kängurus, Koalas, aber auch giftige Spinnen, Schlangen und Skorpione auf uns. In oder auf Australien leben die giftigsten Tiere, die unsere Welt zu bieten hat. Australien bietet alles, was das Herz ersehnt: Riesige, eindrucksvolle Städte, tropischen Regenwald und die weite Leere des australischen Outbacks.
Auf der australischen Tourismuswebsite findet man sofort drei Städte, die bei einem Australien-Aufenthalt zu den Must-sees zu gehören scheinen: Sydney, Melbourne und Perth.

Sydney ist nicht die Hauptstadt Australiens, steht aber immer mehr im Fokus als Canberra. Beide Städte sind mit Sicherheit sehenswert. Das berühmte Opernhaus von Sydney sollte dabei unbedingt miteingeplant werden. Neben einzigartigen Kultur-Highlights kann man in Sydney auch eine Glanzseite der australischen Natur kennenlernen. Rund um Sydney Harbour liegen Nationalparks, die historischen Rocks und bekannte Strände wie Palm Beach. Die Blue Mountains mit endlosen Eukalyptuswäldern, das Hunter Valley als ältestes Weinanbaugebiet Australiens und das Surfer-Paradies Byron Bay sollte man sich bei der Gelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen.

Traumhafte Strände am Land, einzigartige Riffs unter Wasser. Einmal mit Schildkröten schwimmen oder die kleine Welt von Nemo und Dorie hautnah erleben: das Great Barrier Reef erstreckt sich über mehr als 2.000 Kilometer und ist damit das größte Korallenriff der Erde. Es wird als eines der sieben Weltwunder der Natur bezeichnet und ist seit 1981 UNESCO-Weltnaturerbe.

Das australische Outback - endlose Ebenen, roter Sand, sengende Sonne, üppig bewachsene Wasserlöcher, Fußabdrücke von Dinosauriern oder Schnitzereien von Aborigines. Als Outback bezeichnet man diese Regionen, weil sie fernab der Zivilisation liegen. Asphaltierte Straßen sind hier eine Seltenheit, doch genau das macht den Flair aus, den diese Regionen haben.

Wo würdet ihr gern hinreisen?

Quellen: visittheusa.de, urlaubsguru.de, travekbook.de, australia.com


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Am 13. Mai findet das Finale des Eurovision Song Contest 2017 in Kiev statt. Russland ist dieses Mal nicht dabei.

Nachdem Rumänien im letzten Jahr aufgrund von Schulden nicht beim Eurovision Song Contest teilnehmen durfte, ist das Land dieses Mal wieder dabei. Auch Portugal ist 2017 in Kiev vertreten. Russland hingegen nimmt in diesem Jahr nicht am Wettbewerb teil. Aufgrund der politisch angespannten Situation zwischen der Ukraine und Russland war eine Teilnahme Russlands lange Zeit unklar - zwischenzeitlich wurde sogar der Rückzug von der Krim als Bedingung diskutiert. Nach der Nominierung der russischen Sängerin Julia Samoylova erhielt diese prompt ein Einreiseverbot. Sie sei auf der russisch annektierten Krim aufgetreten und habe damit gegen ukrainisches Recht verstoßen. Russland gab daraufhin bekannt, nicht am Wettbewerb teilzunehmen und diesen auch nicht im Fernsehen zu übertragen. Bosnien-Herzegowina, die Slowakei und die Türkei nehmen in diesem Jahr ebenfalls nicht teil.

Deutschland sicher im Finale

Neben dem Gastgeberland sind die sogenannten Big Five Deutschland, Italien, Großbritannien, Frankreich und Spanien fest im Finale. Desweiteren kommen jeweils zehn Länder aus beiden Halbfinal-Runden ins Finale.

Italien: Francesco Gabbani mit "Occidentali's Karma" - sehr hippige Nummer, gefällt mir persönlich leider nicht und das, obwohl Italien laut eurovisionworld.com in diesem Jahr als Top-Favorit ins Rennen zieht. 

Deutschland: Levina mit "Perfect Live" - die Melodie kommt mir wahnsinnig bekannt vor und bleibt gut im Ohr.  

O.Torvald für die Ukraine. Bild: © Olga Tretyakova


Ukraine: O.Torvald mit "Time" - anfangs gefiel mir der Song sehr gut, doch dann kam eine Rock-Passage, die den Song leider etwas aggressiv macht.  

Frankreich: Alma mit "Requiem" - eine Mischung aus Französisch und Englisch, poppig und modern, leider nicht ganz mein Fall. 

Spanien: Manel Navarro mit "Do it for your lover" - moderner und doch ruhiger Pop-Song mit einem angenehmen Rhythmus.  

Großbritannien: Lucie Jones mit "Never give up on you" - sehr schöne Ballade mit klar verständlichem Text.  

Erstes Halbfinale: 09. Mai 2017, 21:00 Uhr

Robin Bengtsson für Schweden. Bild: © Anna-Lena Ahlström
Schweden: Robin Bengtsson mit "I can't go on" - Hitverdächtig! 

Georgien: Tamara Gachechiladze mit "Keep the faith" - tolle Ballade, hat etwas episches an sich, das mir sehr gefällt. Im Vergleich zum letzten Jahr eine deutliche Steigerung.  

Australien: Isaiah mit "Don't come easy" - als Mitglied der European Broadcast Union (EBU) nimmt Australien auch dieses Jahr am Wettbewerb teil. Der Pop-Song ist es wirklich wert, gehört zu werden. 

Albanien: Lindita mit "World" - im Vergleich zum letzten Jahr hat Albanien sich deutlich gesteigert! Der Song ist gut gemacht und gefällt mir. 

Belgien: Blanche mit "City Lights" - ich finde den Song leider sehr langweilig und eintönig. 

Montenegro: Slavko Kalezić mit "Space" - hat ein sehr interessantes Musikvideo, hat mich aber musikalisch nicht überzeugt. 

Finnland: Norma John mit "Blackbird" - recht ruhiger Song, der nicht sonderlich viel Spannung erzeugt und deshalb kaum fesselt. 

Aserbaidschan: Dihaj mit "Skeletons" - der Refrain ist deutlich aufregender als die Strophe. Wirklich überzeugend war der Song aber nicht. 

Portugal: Salvadore Sobral mit "Amar Pelos Dois" - mit diesem fast schon klassisch klingenden Song meldet sich Portugal nach der einjährigen Pause zurück. Schöne Stimme, aber leider nicht mein Fall. 

Griechenland: Demy mit "This is love" - zeitgemäße Beats sichern Griechenland gute Chancen zu. 

Polen: Kasia Moś mit "Flashlight" - wider Erwarten tritt Polen in diesem Jahr nicht mit einem total verstörenden Lied an, sondern mit einem Lied, das Polen zu einem ernstzunehmenden Teilnehmer werden lässt. Im Musikvideo ist die Sängerin übrigens die ganze Zeit nackt... 

Moldawien: Sunstroke Projekt mit "Hey Mamma" - funky Beats, aber kein Ohrwurm. 

Island: Svala mit "Paper" - bleibt nicht im Ohr, gefällt mir aber irgendwie trotzdem. 

Tschechien: Martina Bárta mit "My turn" - eher ruhigeres Liebeslied, das mir persönlich recht gut gefällt. Erinnert mich stimmlich etwas an Cher.  

Hovig für Zypern. Bild:
© Leica Camera Cyprus Team
Zypern: Hovig mit "Gravity" - toller Hit!  

Armenien: Artsvik mit "Fly with me" - eine Mischung aus orientalisch und Country - gefällt mir persönlich nicht ganz so gut. 

Slowenien: Omar Naber mit "On my way" - sehr schöner Song! 

Lettland: Triana Park mit "Line" - moderner Song, der gut im Radio laufen könnte. 

Zweites Halbfinale: 11. Mai 2017, 21:00 Uhr

Serbien: Tijana Bogićević mit "In too deep" - Sehr schönes Lied. 

Österreich: Nathan Trent mit "Running on air" - Ruhiger, aber zeitgemäßer Song - perfekt fürs Radio. 

Mazedonien: Jana Burčeska mit "Dance alone" - elektronische Beats, moderner Song. 

Malta: Claudia Faniello mit "Breathlessly" - traditionelle Ballade, schöner Song, jedoch ohne Pointe. 

Rumänien: Ilinca ft. Alex Florea mit "Yodel it!" - das Lied macht seinem Titel alle Ehre, kombiniert Rap mit Jodeln und gefällt mir leider in vielerlei Hinsicht so gar nicht. 

Niederlande: OG3NE mit "Lights and Shadows" - Sehr schöner Wechselgesang der drei Sängerinnen. Gefällt mir. 

Ungarn: Joci Pápai mit "Origo" - der selbstkomponierte Song enthält viele kulturelle Eigenschaften des Interpreten. Leider nicht mein Fall. 

Dänemark: Anja mit "Where am I" - beginnt mit einem Chorgesang, was als Alleinstellungsmerkmal für diesen Song verstanden werden kann und ihn sehr interessant macht. Leider taucht das Element nur am Anfang auf, weshalb der Song am Ende doch nur im oberen Durchschnitt angesiedelt ist.

Irland: Brendan Murray mit "Dying to try" - außerordentliche Stimme trifft auf Schmuseballade. 

San Marino: Valentina Monetta & Jimmie Wilson mit "Spirit Of The Night" - Der Pop-Song lässt
Valentina Monetta & Jimmie Wilson für San Marino. Bild:
© Claude Langlois
leichtes Disco-Feeling aufkommen und ist auch zum Mitwippen und Mitsingen geeignet.

Kroatien: Jacques Houdek mit "My friend" - Klavier, Geige und ein Zitat von Albert Einstein, gefolgt von einer klassischen Ballade. Musikalisch und stimmlich abwechslungsreich.  

Norwegen: JOWST mit "Grab the moment" - Electro-Momente machen diesen Pop-Song zeitgemäß, und bieten Ohrwurm-Potential, haben es aber nicht geschafft, mich zu überzeugen. 

Schweiz: Timebelle mit "Apollo" - Der Song kämpfte 2015 schon einmal um den Einzug in den ESC, konnte sich aber nicht durchsetzen. Ich kann nicht verstehen, warum, denn ich finde ihn gut. Teilnehmen darf der Song, da er bisher nie kommerziell veröffentlicht wurde. 

Weißrussland: Naviband mit "Historyja Majho Zyccia" - traditioneller und sehr schwungvoller Song mit einfach gehaltenem Text, leider nicht so mein Fall. 

Bulgarien: Kristian Kolve mit "Beautifull Mess" - zeitgemäße Pop-Ballade mit sehr schönem Inhalt. Eurovisionworld.com sieht Bulgarien in diesem Jahr auf Platz 2, direkt hinter Italien. 

Litauen: Fusedmarc mit "Rain of Revolution" - funky, modern, aber nicht mein Ding. 

Estland: Kooit Tome and Laura mit "Verona" - das romantische Liebeslied hat einen Rhythmus, der mitwippen lässt. 

Isreal: |MR| mit "I feel alive" - Ohrwurmpotential und ein echter Hit. 

Mein Ranking (wird nach jedem Halbfinale aktualisiert)

1. Schweden  -> Portugal
2. Australien  -> Bulgarien 
Slowenien  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
3. Zypern  -> Moldawien
4. Bulgarien   -> Belgien
5. Österreich  -> Schweden
6. Großbritannien  -> Italien
7. Israel  -> Rumänien
Tschechien   (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
Georgien  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)

Schweiz 
8. Kroatien  -> Ungarn
Albanien  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
9. Frankreich  -> Australien 
10. Griechenland  -> Norwegen
11. Niederlande  -> Niederlande
12. Dänemark  -> Frankreich
Malta 
Serbien 
13. Spanien  -> Kroatien
San Marino 
Estland  
14. Polen  -> Aserbaidschan
Lettland  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
Mazedonien 

Irland 
15. Norwegen  -> Großbritannien 
Island  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
16. Aserbaidschan  -> Österreich
17. Ukraine  -> Weißrussland
Montenegro  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
18. Deutschland  -> Armenien
19. Moldawien  -> Griechenland

Finland  (im 1. Halbfinale ausgeschieden)
20. Portugal  -> Dänemark 
21. Armenien  -> Zypern
Litauen 
22. Weißrussland  -> Polen

23. Ungarn  -> Israel
24. Italien  -> Ukraine
25. Rumänien  -> Deutschland
26. Belgien  -> Spanien

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