„Biochemisch betrachtet ist Liebe nichts anderes als große Mengen von Schokolade zu essen.” Al Pacino, "Im Auftrag des Teufels"


Dass Schokolade aus Kakao hergestellt wird, ist kein Geheimnis. Aber wie genau wird Schokolade hergestellt, woher stammt der Kakao und wie gesund ist Schokolade? Was ist der Unterschied zwischen Vollmilchschokolade und Edel-Vollmilchschokolade und was unterscheidet zartherb von zartbitter?

Wo wächst Schokolade an Bäumen?

Tut mir Leid, eure Träume direkt wieder zu zerstören, an den Kakaobäumen wachsen natürlich keine fertigen Tafeln Schokolade sondern lediglich die Kakaofrucht. Diese entwickelt sich aus den Blüten des Kakaobaumes und besteht aus der Schale, dem weißen Fruchtfleisch, das - ich habe es im Chocoversum in Hamburg probiert - erfrischend schmeckt und eher an Melone oder Litschi anstatt an Schokolade erinnert, und den Kakaobohnen, die in das Fruchtfleisch gebettet sind und bitterlich-nussig schmecken - Schokoladengeschmack? Fehlanzeige.
Die Kakaofrucht wird von Hand geerntet und mit der Machete geöffnet, das Fruchtfleisch und die Kakaobohnen auf Bananenblättern ausgelegt, mit weiteren Blättern abgedeckt und in der Sonne fermentiert. Durch die biochemischen Prozesse der Fermentation werden die Bohnen länger haltbar, schmecken milder und erreichen so die Vorstufe ihres späteren Geschmacks. Außerdem lassen sie sich so leichter vom Fruchtfleisch trennen.

Die Kakaobohnen werden gebrochen und geprüft. Hierbei wird die Farbe überprüft und nach Schädlingen oder Schimmelbefall geschaut. Verarbeitet werden sie in der Regel jedoch nicht in ihrem Herkunftsland, sondern in Europa und Nordamerika

Durch das Rösten entsteht der typische Kakaogeschmack, der Feuchtigkeitsgehalt der Bohne wird von 60% auf weniger als 5% reduziert. Das intensive Kakaoaroma lässt sich auf die über 500 nachgewiesenen Inhaltsstoffe zurückführen. Enthalten sind Aldehyle, Oxazole und auch Theobromin, welches stimmungsaufhellend wirkt.

Anschließend muss man die Bohnen brechen, um die dünne Schale vom Kakaokern zu trennen. Zur Verarbeitung zu Schokolade wird nur der Kern benötigt, welcher in diesem Schritt bereits zerkleinert wird.

Nachdem rund 20% der Bohne als Schale aussortiert wurden, bleibt der Kakao, der sich aus Kakaotrockenmasse und Kakaobutter zusammensetzt.

Im sogenannten Melangeur wird der Kakaobruch dann weiterverarbeitet. Durch das Mischen entsteht eine erste Rohmasse für die Schokolade, die entstehen soll. Je nach Sorte werden die verschiedenen Kakaobestandteile dann mit mehr oder weniger Zucker und eventuell Milchpulver vermischt. Flüssige Milch hat in der Schokolade nichts zu suchen. Sie würde sich nicht gut mit dem Kakao vermischen und schließlich verhindern, dass die Schokolade jemals fest wird Die entstandene Masse ist cremig, aber noch recht sandig und enthält auch größere Stücke.

Beim Walzen werden diese Stücke solange zerkleinert, sodass wir die Teilchen gar nicht mehr einzeln wahrnehmen können. Die Feinheit von Schokolade ist wichtige Voraussetzung für den idealen Schmelz und somit ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Nach dem Walzen ist ein feines Pulver entstanden, das sofort auf der Zunge schmilzt.

Durch Rühren, Lüften und Wenden wird beim Conchieren die Schokolade vollendet. Die Conche wurde 1879 vom Schweizer Schokoladenhersteller Rudolphe Lindt erfunden und revolutionierte die Schokoladenherstellung seitdem. Hier werden alle Bestandteile optimal vermischt und der Schmelz entsteht.
Die historischen Maschinen der HACHEZ CHOCOVERSUM
GmbH: Conche (links), Walze (Mitte) und Melangeur (rechts)

Im letzten Schritt kann die Schokolade nun geformt, gekühlt und verpackt werden.

Was unterscheidet zartbitter von zartherb?

Kakao hat von Natur aus ein leicht bitteres Aroma. Die Bezeichnung "bitter" oder "herb" lässt deshalb in der Regel auf einen höheren Kakaoanteil schließen - die Schokolade ist entsprechend dunkler und schmeckt kräftiger. Auf der Suche nach einem Unterschied stolperte ich über zwei Kleinigkeiten:
  • In der Schokolade "zartherb" waren statt der rund 20% Zucker mehr als 40% Zucker verwendet.
  • In der Schokolade "zartbitter" wird im Gegensatz zur zartherben Schokolade kein Milchpulver verwendet.
Diese Kleinigkeiten könnten dafür verantwortlich sein, dass die Schokolade mit 45% Kakaoanteil zwar kräftig, aber nicht mehr bitter schmeckt - die Geburtsstunde der zartherben Schokolade.

Was unterscheidet Vollmilchschokolade von Edel-Vollmilchschokolade?


Damit eine Schokoladensorte den Titel "edel" erhält, muss sie aus ganz besonderen Kakaosorten hergestellt werden. Der Kakaohandel unterscheidet nach Herkunft und Aromaeigenschaften Konsumkakao von Edelkakao. Nur etwa 5% des weltweiten Kakaohandels macht der Edelkakao aus. Sein Aroma ist weniger bitter, mehr nussig oder fruchtig. Er wächst beispielsweise in Venezuela, auf Madagaskar oder in Papua-Neuguinea und erzielt auf dem Weltmarkt höhere Erträge, weshalb Edel-Vollmilchschokolade oftmals teurer ist als Vollmilchschokolade oder Edel-Bitterschokolade teurer als Zartbitterschokolade.

Wie gesund ist Schokolade?

Zieht man unterschiedliche Quellen zu dieser Frage heran, so erhält man - oh Wunder - unterschiedliche Antworten. Natürlich besteht Schokolade zu einem nicht geringen Anteil aus Zucker und weist auch einen hohen Fettgehalt auf. Dieser ist häufig auf die bereits im Kakao enthaltene Kakaobutter zurückzuführen. Die oben gezeigte Grafik macht deutlich, dass weiße Schokolade am ungesündesten ist, da sie am meisten Zucker enthält. Zudem ist streng genommen gar kein Kakao, sondern nur Kakaobutter enthalten, weshalb weiße Schokolade gar keine Schokolade ist.

Im Kakao sind viele Stoffe enthalten, die ähnlich wie Koffein den Kreislauf anregen und stimmungsaufhellend wirken. Dadurch wird auch unser Belohnungssystem aktiviert und wir beginnen das Glückshormon Dopamin sowie Endorphine auszuschütten, sodass Schokolade uns glücklich macht.

Die im Kakao enthaltenen Flavonoide wirken sich positiv auf Herz und Blutdruck aus. Sie sind insbesondere in Bitterschokolade vorhanden und machen die Blutgefäße elastischer, sodass der Blutdruck sinkt. Langfristig wird so das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall gesenkt. 

Aber Achtung! Aufgrund der nicht geringen Menge an Zucker und Fett und der damit verbundenen hohen Kalorienanzahl kann zu viel Schokolade zu Übergewicht und Fettleibigkeit führen, was dann wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. 

Wir sollten jedoch niemals vergessen, dass Kakao strenggenommen als Frucht zum Obst gehört, da er an einem Baum wächst und sogar Vitamin B und E enthält. Wenn wir Schokolade in Maßen essen und stets an diese Tatsache denken, ist zumindest das schlechte Gewissen ganz schnell wieder passé.


Wer noch mehr über Schokolade und ihre Herstellung erfahren will und auch unbedingt probieren möchte, sollte unbedingt im Chocoversum in Hamburg vorbeischauen. (→ weitere Ausflugsziele in Hamburg)

Quellen: HACHEZ CHOCOVERSUM GmbH, theobroma-cacao.de

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Vielen Dank an die Hachez Chocoversum GmbH, die zwar in keinerlei Verbindung zu diesem Beitrag stehen, aber die mir durch eine Freikarte zur Führung im Chocoversum die Recherche für diesen Beitrag erleichtert haben!


Twitter ist ein Mysterium mit eigenen, ungeschriebenen Regeln - Twitter Rulez.

Wie für Twitter üblich wird jede Regel in maximal 140 Zeichen erklärt!

1. Twitter ist nicht Facebook.

Tweets und Replies sind auf 140 Zeichen begrenzt. In Replies werden Nutzernamen aktuell nicht mitgezählt.


2. Privatsphäre ist etwas für geschützte Accounts

Ansonsten werden Tweets durch Suchmaschinen indiziert und sind für jeden einsehbar.

3. Der Slang auf Twitter

Mention, Retweet, Ava und Montagslaecheln. Die Sprache auf Twitter versteht man erst, wenn man sie auch spricht.

4. Interaktionen

Faven ist Streicheln,
Retweeten ist Sex,
Replies sind das "Und? Wie war ich?"

5. Tweetklau

Die einzige akzeptierte Art und Weise den Tweet eines Anderen zu vervielfältigen ist der Retweet.

6. #DSDS, #GNTM, #IBES und Co.

Twitterer lästern regelmäßig über Sendungen, von denen sie noch nie eine Folge verpasst haben.

7. Umfragen

Gibt es bei Umfragen eine unpassende oder dumme Antwort, erhält diese immer die meisten Stimmen.

8. Twitterer müssen meckern

Morgens ist es zu früh, abends zu spät, im Winter zu kalt und es gibt generell immer etwas zu meckern.

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Welttag des Buches - Buch vs. Hörbuch


Mit dem Rasenden Roland unterwegs über Rügen!

Die Ostseeinsel Rügen ist die flächengrößte und bevölkerungsreichste Insel Deutschlands. Sie liegt vor der Ostseeküste Vorpommerns unweit der polnischen Grenze und gehört somit zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Die Hansestadt Stralsund liegt vor der Insel und ist durch Rügendamm und -brücke über den Strelasund mit der Insel verbunden. Die riesigen Buchenwälder und die weißen Kreidefelsen erhielten 2011 den Status "UNESCO Weltkulturerbe".

Wie Rügen entstand - vom Kreidefelsen zum Badestrand

Wissenschaftler sind sich einig, dass die Entstehung der Insel bereits vor 70 Millionen Jahren begann. Die Kalkschalen von Mikroorganismen lagerten sich ab und wurden über die Jahre bis zu 400 Meter mächtig. Diese Ablagerungen sind heute noch als weiße Kreidefelsen auf der Insel zu sehen. 

Viel bedeutender für die Entstehungsgeschichte der Insel waren jedoch die Eiszeiten, insbesondere die Weichseleiszeit bis vor rund 11.000 Jahren. Skandinavische Gletscher schoben dich über das heutige Gebiet der Ostsee, das damals noch Festland war und bewegten gewaltige Erdmassen. Am Ende dieser Gletscherzungen lagerte sich der Geschiebemergel ab und blieb durch das Abschmelzen des Eises zurück. Der Kreideuntergrund gab durch den Druck nach und wurde nach oben verworfen. Die bekannteste Kreidefelsformation der Insel ist der Königsstuhl. Er liegt im Nationalpark Jasmund und misst 118 m ü.NN.

Durch das Abschmelzen der Gletscher entstand die Ostsee, Wellen und die Witterung bearbeiteten die Steilküsten und trugen so Unmengen an Material ab, das als flache Nehrungen nun die Inselkerne miteinander verbindet und die feinsandigen Badestrände schuf.

Übrigens: Der Königsstuhl liegt im Nationalpark Jasmund in der Nähe von Sassnitz. Der Eintritt ins Besucherzentrum kostet Erwachsene 8,50€, Kinder zahlen 4,00€ - im Familienticket sind zwei Erwachsene für 17,-€ mit ihren Kindern unterwegs.

Der Rasende Roland

Als "Rasenden Roland" bezeichnet der Volksmund die Rügensche Kleinbahn, eine Schmalspurbahn, die bereits vor 1900 in Betrieb genommen wurde. Der älteste noch befahrene Streckenabschnitt stammt aus dem Jahr 1895 und verbindet Putbus mit Binz. Bis 1899 wurde diese Strecke über Sellin bis nach Göhren erweitert. Die Strecke wird von historischen Dampflokomotiven und rund 100 Jahre alten Wagen befahren. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 bis 45 km/h kann man so über die insgesamt 24,1km lange Strecke fahren. Der Königsstuhl liegt aber weit abseits der Bahnstrecke und ist etwa über die öffentlichen Buslinien zu erreichen.

Die Seebrücke Sellin

© Kevin Ruser (2017)
Ein Restaurant über dem Wasser und eine Tauchgondel, die  30 Personen zum Meeresboden befördert - das gibt es am Ende der 394m langen Seebrücke in Sellin, die als eine der schönsten Seebrücken Deutschlands gilt. Auf den Plänen von 1901 war eine 60m lange Seebrücke vorgesehen, 1906 entstand hingegen eine 508m lange Seebrücke. Diese Brücke wurde 1918-1924 durch Packeis und einen Brand stark beschädigt, die daraufhin erbaute, 500m lange Brücke beherbergte eine Konzerthalle und wurde 1941/42 von Packeis zerstört. 1997 wurde die heutige Brücke eröffnet, die sich an den Plänen von 1906 und 1925 orientiert.

Der Baumwipfelpfad

© Kevin Ruser
© Kevin Ruser
Hoch hinaus geht es beim Baumwipfelpfad in Prora, dem nördlichen Stadtteil der Stadt Binz. Highlight ist die Aussichtsplattform in Form eines Adlerhorstes, die über einen 600m langen Pfad erklommen werden kann. Er windet sich um eine Buche und bietet auf verschiedenen Ebenen Wissenswertes über die Waldbewohner und Erlebnisstationen. Mit einer Steigung von 6% ist der Baumwipfelpfad auch für Kinderwagen und Rollstühle passierbar.
Um 11 und 14 Uhr werden zudem öffentliche Führungen angeboten. Erwachsene zahlen 10,- Euro, Kinder zwischen 6 und 14 Jahren bezahlen 8,- Euro Eintritt. Über neun didaktische Stationen können Jung und Alt so den Wald besser kennenlernen.

Der "Koloss von Prora"

5 Stockwerke, 4,5km lang - der "Koloss von Prora" wurde von den Nationalsozialisten als "Kraft-durch-Freude-Seebad" gebaut, um 20.000 Menschen die Möglichkeit zu geben, Urlaub zu machen. Nach einer rekordverdächtigen Bauzeit von 17 Monaten wurde der Rohbau fertiggestellt. Der Kriegsbeginn verhinderte jedoch, dass die Bauarbeiten fortgesetzt wurden. Als Seebad wurde der Koloss von Prora nie genutzt.
In den 1950er Jahren nutzte das Militär das Gelände als Kaserne und Militärschule, 1990 übernahm die Bundeswehr das Gebäude, gab es jedoch 1992 komplett auf. Heute befinden sich viele Museen und Ausstellungen in dem Gebäude.

Dass Rügen die größte Insel Deutschlands ist, führt leider auch dazu, dass man schnell das Gefühl verliert, auf einer Insel zu sein. Zwar war der Strand nur weniger Hundert Meter entfernt, trotzdem hat man eher das Gefühl, an der Küste des Festlandes zu sein als auf einer Insel. Dennoch gibt es allein entlang der Ostküste viele Möglichkeiten, die Zeit zu verbringen. Von Göhren kann man ohne Probleme nach Baabe, Sellin oder sogar bis nach Binz entlang der Uferpromenade oder am Strand wandern.

Wart ihr schon einmal auf Rügen?

Quellen: ruegencenter.de, tauchgondel.de, ostsee.de, ruegen.de



Das Flugzeug ist das sicherste Verkehrsmittel weltweit. Oder?

Stürzt ein Flugzeug ab, hört man dies überall in den Nachrichten. Psychologen wissen warum: Bei einem Flugzeugabsturz sterben viele Menschen auf einmal. Trotzdem ist Statistiken zufolge das Flugzeug das sicherste Verkehrsmittel der Welt. Das gefährlichste Verkehrsmittel ist einer Studie zufolge das Motorrad mit 53 Toten pro Milliarden Personenkilometern. Weit dahinter das Auto mit 2,9 Toten, die Straßenbahn mit 0,16, die Bahn mit 0,04 Toten. Die Spitze der Statistik bildet das Flugzeug mit 0,003 Toten pro Milliarden Personenkilometern.
Das liegt wie gesagt zum einen an der hohen Personenanzahl, zum anderen an den viel längeren Strecken, die dieses Verkehrsmittel zurücklegt. Auch die geringe Menge anderer Verkehrsteilnehmer im Luftraum könnte zu diesem Ergebnis beitragen.

Dennoch ist ein Unfall in der Luftfahrt meist am schlimmsten. Einige von ihnen wirkten sich gravierend auf die Luftfahrt aus.

25. Juli 2000 - Paris, Frankreich

Die "Königin der Lüfte", die Concorde, war ein Überschallflugzeug. In 3,5 Stunden und für rund 5.000 Dollar pro Ticket konnte man beispielsweise von Paris nach New York fliegen. Am 25. Juli 2000 kam es zu einem Unglück, bei dem 109 Menschen starben. 
Bereits während des Startvorganges auf dem Pariser Charles-De-Gaulle-Flughafen meldete der Tower: "4590, Sie haben Flammen!" Zum Abbrechen des Startvorganges war es jedoch bereits zu spät, das Flugzeug war zu schnell und wäre beim Abbruch des Starts über die Rollbahn hinaus in ein Gebäude gerollt. Der Plan: Eine Notlandung auf dem nahen Flughafen Le Bourget.

Grund für das Feuer an einem der vier Triebwerke war ein Metallteil, das ein vorher gestartetes Flugzeug verloren hatte. Die übrigen drei Triebwerke reichten nicht aus, um den Steigflug fortzusetzen. Die Concorde schlug in ein Hotel ein.

Die Fluggesellschaft AirFrance stellte den Luftverkehr mit der Concorde umgehend ein, BritishAirways flog noch bis ins Jahr 2003 mit den Maschinen. Nach 27 Jahren endete die Ära des zivilen Überschallflugs.

Obwohl der Absturz der Concorde sich gravierend auf die Luftfahrt auswirkte, taucht er nicht einmal in der Liste der 5 schlimmsten Unglücke der Luftfahrt auf.

18. März 2014 - Indischer Ozean

Malaysia Air Flug MH370. Nach einem gewöhnlichen Start verschwindet das Flugzeug mitten über dem Indischen Ozean von den Radarschirmen, der Funkkontakt bricht ab. Tagen, Wochen, Monate vergingen während der Suche nach der Maschine samt Insassen. Die Hoffnung, die Insassen lebend zu finden, sank mit jeder Stunde. Der malaysische Premierminister erklärte später, dass das Flugzeug vom Kurs abgebracht wurde und dann in südlichen Indischen Ozean stürzte. 239 Menschen verloren dabei ihr Leben.
Erst im Juli 2015 wird ein Wrackteil angespült, das nachweislich Teil des Fluges MH370 war.

17. Juli 2014 - Ukraine

Nur wenige Monate später geriet der Name der Malaysia Air-Fluggesellschaft wieder in die Schlagzeilen. Die Boeing mit der Flugnummer MH17 befindet sich auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur, als es über der Ukraine von einer Rakete getroffen wird. Die Rakete soll russischer Herkunft gewesen sein. Alle 298 Insassen kamen bei dem Unglück ums Leben. Damit gehört der Absturz zu den 10 schlimmsten Unglücken der Luftfahrt.

24. März 2015 - Französische Alpen

German Wings Flug 4U 9525 befand sich auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf als der Copilot Andreas Lubitz sich dazu entschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Als er allein im Cockpit war, verließ er die planmäßige Reiseflughöhe und steuerte das Flugzeug im Sinkflug in die französischen Alpen. Alle 150 Insassen kamen ums Leben. (→mehr dazu)

Platz 3: 12. August 1985 - Japan

Die Boeing 747 der Japan Airline mit der Flugnummer JA8119 war auf dem Weg von Tokio nach
Osaka. Bei dem Inlandsflug kam es zu einer Explosion, wodurch das Flugzeug manövrierunfähig wurde. Das Flugzeug prallte gegen einen Berg. Von den 524 Insassen kamen 520 ums Leben. Wie durch ein Wunder überlebten vier Menschen das Unglück. Der für die Wartung des Flugzeuges zuständige Boeing-Mitarbeiter beging nach dem Absturz Suizid.

Platz 2: 27. März 1977 - Teneriffa

An diesem Tag herrschte dichter Nebel über Teneriffa und die missverständliche Kommunikation zwischen Tower und den Flügen PH-BUF und N736PA führte zu einer der schlimmsten Katastrophen der Luftfahrt. Die eine Boeing 747 erhielt Startfreigabe, während die andere 747 die Landebahn noch nicht verlassen hatte. Der startende Flug N736PA hatte ungeplant eine Zwischenlandung auf Teneriffa eingelegt und war eigentlich auf dem Weg nach Gran Canaria. Durch die Kollision stürzte die Maschine auf die Startbahn zurück, es überlebten 61 Menschen das Unglück. Alle Passagiere der gelandeten Maschine kamen ums Leben. Insgesamt kostete das Unglück 583 Menschen das Leben, woraufhin Funkbefehle in der Luftfahrt intenational standardisiert wurden.

Platz 1: 11. September 2001 - USA

Am 11. September kommt es zum schlimmsten Unglück der Luftfahrt. Terroristen entführen Flugzeuge, die über die Vereinigten Staaten fliegen, steuern diese ins World Trade-Center und ins Pentagon. Geplant ist zudem ein Anschlag auf das Weiße Haus in Washington DC, das Flugzeug stürzt jedoch nahe Pittsburgh ab, als die Passagiere versuchen, die Kontrolle über das Flugzeug zurück zu erlangen.
Terroristen der Organisation al-Qaida entführten die American Airline Flüge AA-11 und AA-77, sowie die Flüge der United Airline UA-175 und UA-93. Bei den Anschlägen kommen insgesamt mehr als 3.000 Menschen ums Leben - ein schwarzer Tag in der Geschichte der USA und der Luftfahrt. 
Infolge der Anschläge wurden die internationalen Sicherheitsvorkehrungen im Flugverkehr verschärft. Verstärkte Cockpit-Türen, bewaffnete "Air Marshalls", biometrische Passkontrollen, verschärfte Personenkontrollen mit Scans und Durchleuchtung des Gepäcks waren die Folgen.

Quellen: airliners.de, diepresse.de, welt.de, aerosecure.de

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Wer bin ich? Menschen, die die Welt kennen muss.

Wenn wir uns umschauen - auf der Straße, in der Bahn, im Supermarkt - begegnen wir tagtäglichen hunderten Menschen. Viele von ihnen sind wie du und ich. Charmant, charismatisch, stets aufmerksam. Statistisch gesehen ist einer von Hundert ein Psychopath. Er manipuliert, lügt und betrügt. 
Kriminalpsychologe Robert D. Hare führte 35 Jahre lang Studien in Nervenkliniken durch, um DEN EINEN finden zu können. Er erstellte einen Katalog mit 20 Kategorien namens Psychopathy Checklist Revised. Anhand bestimmter Merkmale will Hare so einen Psychopathen aus hundert Menschen erkennen. Einer von Hundert. In Deutschland macht das bei rund 80 Millionen Einwohnern also 800.000 Psychopathen.

Viele der charismatischen Führer der Geschichte waren psychopathisch. Das kann in manchen Fällen durchaus sinnvoll sein, weil solche starken, angstbefreiten Persönlichkeiten die Gruppe angeführt haben und oft auch wichtige historische Entwicklungen angeschoben haben. Jens Hoffmann, Leiter des Instituts für Psychologie, Darmstadt

 1. Der pathologische Lügner

Die meisten Informationen aus Kindheit und Jugend stammen aus der eigenen Autobiographie und werden deshalb teilweise stark umstritten. Meine Eltern waren Fabrikarbeiter, mein Vater wurde für die Marine in den Krieg eingezogen. Dementsprechend streng wurde ich erzogen. Meine älteren Geschwister starben bereits im Kindesalter.
Als einziges überlebendes Kind wurde ich vergöttert, besaß eine Armbanduhr und als Student ein eigenes Auto, das meine Eltern mir finanzierten. Ich spreche fließend Deutsch, schließlich war ich zuerst mit einer Deutschlehrerin verheiratet. Meine beiden Töchter besuchten eine deutsche Schule. 

Ich studierte Jura, war später KGB-Offizier und wurde dort für das Lügen ausgebildet. Über das Amt des Vizebürgermeisters stieg ich schließlich in die Präsidialverwaltung auf. Mein außerordentlich gutes Verhältnis zu Boris Jelzin ermöglichte mir später einen großen Sprung nach oben. Mein persönliches Leben trat in den Hintergrund, weshalb umso mehr Verwunderung über die Scheidung von meiner Frau im Jahre 2013 entstand, die öffentlich bekannt wurde.

Unter meiner Herrschaft entfernte sich ein Land von der Freiheit, meine Politik gilt als "gelenkte Demokratie". Wer bin ich?

2. Der brutale Angreifer

Zwar wurde ich auf Korsika geboren, doch da hielt es mich nicht lange. Da mein Vater in der Gunst der Französischen Hoheit stand, erlangten mein Bruder und ich Stipendien. An der Kadettenschule galt ich als einziger Korsiker als Außenseiter. Aufgrund meiner Leistungen erhielt ich jedoch mit nur 16 Jahren das Offizierspatent. Während der französischen Revolution floh meine Familie ins französische Exil, ich kehrte zu meinem Regiment zurück, wurde bald Befehlshaber. Ich führte Kriege in Italien und Ägypten, befreite süddeutsche Länder aus der Aristokratie und verhalf ihnen zu einem modernen Gesetzbuch. 
Später wurde ich Staatsoberhaupt der Französischen Republik, ernannte Minister und hohe Staatsbeamte und krönte mich schließlich selbst zum Kaiser.

Ich veranstaltete Schauprozesse, ließ Gegner meiner späteren Politik hinrichten und Gefangene ermorden und kehrte 500.000 meiner Soldaten in Russland den Rücken, sodass sie im russischen Winter erfroren. Wer bin ich?

3. Der mit dem übersteigerten Selbstwertgefühl

Meine Wurzeln habe ich zwar in der Pfalz, doch davon möchte ich nichts wissen. Schließlich war ich Schüler an einer Militärakademie, nachdem meine Lehrer sich über mich beschwerten und mein Vater sich eingestand, die Kontrolle über mich verloren zu haben. 

Nach dem Schulabschluss studierte ich Wirtschaftswissenschaften und übernahm schließlich das Unternehmen meiner Eltern.

Ich war schon zweimal verheiratet - mit osteuropäischen Models -, habe drei Kinder aus erster Ehe und bin mittlerweile achtfacher Großvater.

Wenn man dem Wall Street Journal glauben kann, ist die Deutsche Bank einer meiner größten Kreditgeber. Meinen geschriebenen Texten hingegen sollte man ruhig glauben. Ich habe 16 eigene Bücher mit Ratschlägen und Geschäftspraktiken geschrieben. Zudem bin ich Preisträger der goldenen Himbeere, da ich mich des öfteren in Kinderfilmen versucht habe. Mit meiner eigenen Radiosendung erhielt ich einen Stern in Hollywood und die Ehrendoktorwürde der Robert Gordon Universität, die mir jedoch mittlerweile wieder aberkannt wurde.

Ich bin seit 1987 Anhänger einer politischen Partei, wechselte diese aber zwischenzeitlich sogar zur Gegenseite. Krankhafter Narzissmus und miserable Verhaltenskontrolle werden mir als Negativeigenschaften nachgesagt. Dennoch bin ich Staatsoberhaupt eines Staates, der von mir noch viel lernen kann. Wer bin ich?

4. Der Massenmörder

Geboren wurde ich in Österreich, doch trotz meiner österreichischen Staatsangehörigkeit diente ich im Bayrischen Regiment während des ersten Weltkrieges. Aufgrund meines Redetalentes wurde ich später zum Propagandaredner der Reichswehr. 

Fortan setzte ich mich politisch ein und war auch künstlerisch und schriftstellerisch aktiv. Ich setzte mich gegen die Demokratie, die Gewaltenteilung, Parlamentalismus und Pluralismus ein. Ich versprach, im Kampf gegen den Kommunismus zu helfen und gründete dafür meine eigene Partei neu. Erst die Weltwirtschaftskrise verhalf meiner Partei in den Reichstag.

Freunde nannten mich "Wolf", dabei ernährte ich mich im Erwachsenenalter ausschließlich vegetarisch. 

Als Anführer eines Staates wollte ich nicht nur mein Territorium vergrößern, unter meiner Herrschaft starben schätzungsweise 50 Millionen Menschen. Man könnte meinen, ich wäre größenwahnsinnig. Für meine Taten wurde ich nie zur Rechenschaft gezogen, da ich mir am Ende das Leben nahm. Wer bin ich?

Wer bin ich?


nach: Interkultureller Rat in Deutschland


Wo fängt Rassismus eigentlich an?

Rassismus ist komplex und schwer abzugrenzen. Er ist unwiderruflicher Bestandteil unserer Geschichte, das schwarze Schaf unter unseren Eigenschaften. "Fremdenfeindlichkeit" oder "Ausländerfeindlichkeit" - der Begriff "Rassismus" scheint seit dem Nationalsozialismus tabuisiert zu sein. Die grausamen Verbrechen im Dritten Reich haben dazu geführt, dass der Begriff für die Bezeichnung von Alltagsproblemen ungeeignet scheint. Niemand möchte etwas von Rassismus wissen, geschweige denn damit zu tun haben. "Ich bin nicht rassistisch, aber..."

Rassismus ist definiert als Markierung von Merkmalen, mit denen man sich von anderen abgrenzen kann. Während dadurch eine Gruppe ausgegrenzt wird, sichert sich die ausgrenzende Gruppe einen privilegierten Zugang. Die Gruppen werden dabei anhand willkürlicher Kriterien gebildet.

Der 21. März ist der "Internationale Tag für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung".

Rassismus gibt es seit der Kolonialisierung. Die Versklavung der Schwarzen wurde damals damit gerechtfertigt, dass diese als "primitiv" und "unzivilisiert" bezeichnet wurden. Der Grund: In Zeiten der aufgeklärten Gesellschaft mussten die Europäer rechtfertigen, warum sie einem Großteil der Weltbevölkerung die Menschenrechte absprachen, die zu dieser Zeit überall deklariert und erkämpft wurden.
Das biologische Merkmal der Hautfarbe wurde zur Markierung "der Anderen" und versuchte auch die sozialen Differenzen zu begründen. Das ideologische Konzept der "Rassetheorie" versuchte, die Ungleichheit von Menschen zu begründen.

Davon ab richten sich rassistische Äußerungen heutzutage meist gegen Kulturgruppen, Religionspraktiken oder Herkunften und weniger gegen eine biologisch begründete Wertigkeit. Dennoch fungiert Rassismus weiterhin als ideologisches Konzept, um Verletzungen der Menschenrechte zu rechtfertigen.


http://internationale-wochen-gegen-rassismus.de/
Rassismus hat immer etwas mit Macht zu tun.

Das beginnt mit der Macht, Gruppen zu definieren. Eine Gruppe legt die Merkmale fest, bestimmt über das "Wir" und "die Anderen". Diese Denkweise führt zu einem System von Benachteiligungen und einer ungleichen Gesellschaft, Herabwürdigungen, Diskriminierung und einer Einschränkung der Entfaltungsmöglichkeiten. Diskriminierung basiert auf Vorurteilen und grenzt einen Menschen aus. 

Rassismus und Macht können grauenvolles Ausmaß annehmen. Sie werden zu Antiziganismus, Antisemitismus, Faschismus. Unsere Vergangenheit war geprägt von Rassismus - ein Teil unserer Geschichte trägt seine Handschrift. 
Wir leben in einer Zeit, in der dies weiter und weiter in Vergessenheit gerät. In einer Zeit, in der Rassismus wieder an Stärke gewinnt. Rechte Parteien boomen überall in Europa - als Grund sehen viele "die Anderen". 

"Ich bin nicht rassistisch, aber...!"

Bereits im Jahr 2014 waren mehr as 50% der rechtsextremistischen Gewalttaten laut Verfassungsschutz "fremdenfeindlich" motiviert. Damit wurde seit der Einführung dieser Definition im Jahr 2001 der höchste Stand erreicht - Tendenz weiter steigend. In den letzten beiden Jahren kamen viele Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte hinzu. 

Rassismus begegnet uns häufiger im Alltag, als uns lieb wäre und oft nehmen wir diesen Alltagsrassismus gar nicht mehr als solchen wahr. "Wo kommst Du (ursprünglich) her?", "Du sprichst aber schon gut Deutsch!" und sogar "schwarzfahren" sind geprägt von Rassismus, obwohl jeder von uns diese Phrasen ohne Bedenken nutzen würde.

Es gibt kein "Aber...", es gibt kein "ein bisschen rassistisch". ABER: Rassismus fängt im Kopf an. Die Medien berichteten einige Male über Bürger mit Migrationshintergrund, die gegen Polizisten wetterten. Sie beschimpften diese als rassistisch, weil sie "Ausländer festnehmen" wollten. Die Trennung zwischen "Wir" und "die Anderen" kann andersrum genau so gemacht werden. 100% Menschenwürde bedeutet auch 100% Gleichberechtigung. Im sozialen Umfeld, im Beruf, aber auch vor dem Recht.


Beitrag zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus (13. März bis 26. März 2017).



Quelle: internationale-woche-gegen-rassismus.de

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Spannender Action-Thriller, mit klischeehaftem Ende.

Als die Telefonistin Jordan Turner (Halle Berry) in der Notrufzentrale der Polizei von Los Angeles den Anruf von Leah Templeton (Evie Thompson) entgegennimmt, ahnt sie noch nicht, dass dieser Anruf ihr Leben verändern wird. Die Anruferin meldet einen Einbrecher, der sich Zugang zu ihrem Haus verschafft, in dem sich das Mädchen zum jetzigen Zeitpunkt allein aufhält.
Jordan rät dem Mädchen, sich in ihrem Zimmer einzusperren, doch die Tür lässt sich nicht abschließen. Mit dem Ratschlag, das Fenster zu öffnen und die Hausschuhe rauszuwerfen, sich dann jedoch unter dem Bett zu verstecken, kann der Einbrecher in die Irre geführt werden, denn schnell wird deutlich: Der Mann sucht nach dem Mädchen, doch der Trick funktioniert und der Mann will das Haus wieder verlassen.
Plötzlich bricht die Verbindung ab. Instinktiv drückt Jordan die Wahlwiederholung. Was sie nicht bedenkt: Der Einbrecher, der sich gerade auf dem Weg zur Tür befindet, wird auf das Klingeln des Telefons aufmerksam. Er findet das Mädchen und bringt sie um.

Mit "The Call" liefert Brad Anderson ("Der Maschinist") eigentlich nur Stangenware ab. » Stuttgarter Nachrichten
Sechs Monate später hat Jordan sich immer noch nicht vollständig von ihrem fatalen Fehler, der das Mädchen sein Leben kostete, erholt. Die junge Casey Welson (Abigail Breslin) befindet sich gerade in der Parkgarage eines Einkaufszentrums, als sie beinahe von einem ausparkenden Auto angefahren wird. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich schnell als bittere Absicht, als der Mann Casey betäubt und in den Kofferraum sperrt. Casey gelingt es, aus dem Kofferraum den Notruf zu wählen, wo sie die unerfahrene Telefonistin Brooke (Jenna Lamia) den Anruf entgegennimmt. Das Handy der Anruferin ist ein Wegwerfhandy und kann daher nicht vom GPS geortet werden. Da Brooke mit der Situation sichtlich überfordert ist, schaltet sich Jordan ein und übernimmt den Anruf, der sie nicht nur in ihr altes Trauma zurückwirft, sondern auch starke Nerven von ihr verlangt, denn bald findet sie einen Zusammenhang zu dem Mord von Leah Templeton.

Stangenware? Ein Blick hinter die Story

"The Wire", "The Killing" oder "Fringe" - der Regisseur Brad Anderson ist in Hollywood kein unbeschriebenes Blatt, was die Produktion von Serien angeht. Dass er auch Kinofilme produzieren kann, bewies er mit "Der Maschinist" - einem Psychothriller mit Christian Bale. 
Mit "The Call" bringt Anderson einen neuen packenden Thriller auf die Kinoleinwand. Der 2013 erschienene Film dauert etwa 90 Minuten und war ursprünglich als Serie vorgesehen, ehe er dann doch kompakt auf eineinhalb Stunden gestutzt wurde, um im Kino zu glänzen. 
Das gelingt dem Film recht gut. Immer wieder reißt der Film den Zuschauer in ein spannendes und nervenaufreibendes Erlebnis. Anderson macht durch Tempo und ständige Vorteilswechsel das Drehbuch von Richard D'Ovidios perfekt. Leider setzt er die Vorgaben des Drehbuchs meiner Meinung nach etwas zu genau um, worunter gerade am Ende des Films die Logik etwas leidet. 
Der Film bietet eine vielversprechende Grundlage, Spannung und Wendungen bis zum Schluss, wird dann jedoch etwas klischeehaft und wirkt abrupt beendet. Ein wahres Motiv stellt sich nicht heraus, wodurch die Frage nach dem "Warum?" nur minimalistisch beantwortet wird. Streng genommen ist der Film also Stangenware, insbesondere wenn man einmal an ähnliche Filme wie "Final Call" oder "Nicht auflegen" denkt: Das Leben von Menschen hängt vom Fortbestehen der Telefonverbindung ab.

Brad Andersons "The Call" ist ein rasanter und geschickt inszenierter Hochgeschwindigkeits-Thriller, dessen wackliges Handlungsgerüst gegen Ende wie ein Kartenhaus einstürzt. »filmstarts.de
Mir hat der Film dennoch sehr gut gefallen, die Handlung bot eine solide Grundlage für einen packenden Thriller und die Umsetzung ist gut gelungen. Die Oscarpreisträgerin Halle Berry hat ihre Rolle gut gespielt und wurde schnell zur Sympathieträgerin. Auch mit Abigail Breslin konnte man sehr gut mitfiebern, obwohl sie die meiste Zeit schreiend in einen Kofferraum gesperrt war. Der Film hat es sogar geschafft, mich zum Nachdenken anzuregen - und wenn wir einmal ehrlich sind: Was wollen wir von einem Film mehr?


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Willkommen in der Hansestadt Lübeck! Ein Ausflug ins Weltkulturerbe.

Mehr als ein Jahr habe ich in der Hansestadt Lübeck verbracht und dort einiges gesehen, anderes jedoch nicht. Deshalb verrate ich euch, was ihr bei einem Ausflug in die Hansestadt gesehen haben solltet.
Die Spuren Lübecks lassen sich bis ins achte Jahrhundert nach Christus zurückverfolgen. Gegründet unter dem slawischen Namen Liubice entwickelte sich das Dorf bis zu seiner ersten Zerstörung im Jahre 1138 weiter. Erst 1143 wird eine neue kaufmännische Siedlung auf der Halbinsel zwischen Trave und Wakenitz gegründet, ehe es 1226 zur Freien Reichsstadt wird.
Wie der Name vieler Städte hat sich der Name Lübecks im Laufe der Zeit geändert. Als das Altsächsische, das im niederdeutschen Raum damals vorherrschend war und aus dem auch das heutige Englisch stammte, ins Mittelniederdeutsche überging, wurde das altsächsische <iu> zu einem ü. Erst im Mittelalter wurde der Name zu Lübeke geändert, der durch den mecklenburgischen Dialekt schnell zu Lübeek wurde - der heutige Name war geboren.

Holstentor - Das Wahrzeichen der Stadt

Im Mittelalter war Lübeck Mitglied der Hanse, einer Vereinigung niederdeutscher Kaufleute, und dementsprechend reich und wohlhabend. Um den Wohlstand zu schützen, wurden Mauern gebaut. Je größer der Wohlstand der Stadt wurde, umso wichtiger wurden auch die Schutzmauern, sodass teilweise bis zu vier Mauern gebaut wurden, um die Stadt zu schützen. Im Westen der Stadt ermöglichten vier Holstentore den Durchgang durch den Stadt. Das heutige Holstentor war das zweite, das gebaut wurde und ist das einzige der vier, das noch erhalten ist. Ein Modell aller vier Tore steht noch in der Nähe des Holstentor. Die anderen drei Tore wurden im Zuge der Industrialisierung abgerissen.

1855 sollte auch das Mittlere Holstentor abgerissen werden. Nach einer langen Abstimmung wurde mit nur einer Stimme Mehrheit bestimmt, das Holstentor umfassend zu restaurieren. Durch den flussnahen weichen Untergrund des Holstentores neigten sich die Türme immer weiter, sodass mehrfach angenommen wurde, das Holstentor könnte einstürzen. So wurde es zuletzt 2005/6 restauriert. Bei den Restaurierungsarbeiten wurde das letzte an einem öffentlichen Gebäude angebrachte Hakenkreuz von Unbekannten herausgeschnitten und entfernt.
Das Holstentor, das wohl das bekannteste Wahrzeichen der Hansestadt Lübeck entstand im 15. Jahrhundert und beherbergt heute ein kleines Museum. Es behandelt die Stadtgeschichte, Funde aus der Stadt und Modelle, die die Entwicklung der Stadt im Mittelalter darstellen.

Das Holstentor liegt auf einer Sichtachse mit dem Hauptbahnhof. Von dort kann man über die Puppenbrücke geradewegs zum Holstentor blicken und gehen. Eine Bebauung dieser Sichtachse wird von der Stadt nicht genehmigt.

UNESCO-Weltkulturerbe: Die Altstadt

Folgt man der Sichtachse vom Hauptbahnhof zum Holstentor, überquert man zunächst die Puppenbrücke. Sie ist die älteste aus Stein gebaute Brücke Lübecks. Die ab 1770 entstandene Brücke wurde vom Stadtrat mit vier männlichen und vier weiblichen Figuren verziert und erhielt deshalb den Namen Puppenbrücke. 1907 wurde durch die Verlegung des Bahnhofes die Brücke zu schmal, weshalb man sie erneuerte. Die ursprünglichen Skulpturen wurden jedoch übernommen. 

Gehen wir nun am Holstentor vorbei (oder darunter hindurch), gelangen wir geradewegs in die Lübecker Altstadt. Sie bildet den historischen Stadtkern der Hansestadt und wurde 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt - das größte Flächendenkmal Deutschlands. 
Doch nicht die gesamte Innenstadtinsel wurde zum Kulturerbe ernannt. Der Teil der Innenstadt, der im Zweiten Weltkrieg während des Luftangriffs zerstört wurde, gehört nicht zum Welterbe. 

Das Stadtbild wird von sieben Kirchtürmen geprägt, die die altstadttypischen Giebelhausdächer überragen und auch aus dem Umland noch erkennbar sind. Einer von ihnen ist der innenstadtnahe Petriturm, von deren Aussichtsplattform man für 3 Euro einen Rundum-Blick über die Stadt genießen kann. Der Turm ist 108 Meter hoch, die Aussichtsplattform befindet sich auf einer Höhe von 50 Metern. Wer Shoppengehen möchte, kann sich anschließend in der Breiten Straße und im Haerder-Center austoben. Allerdings wächst hier auch der Leerstand. Die Königpassage und alles jenseits des Einkaufszentrums gleicht einer Geisterstadt - übertrieben gesagt.

Die historische Innenstadt bietet auch sogenannte Ganghäuser. Wer hier wohnt, muss sich wirklich perfekt mit seinen Nachbarn verstehen, denn wenn man sein Haus verlässt, steht man bereits beim Nachbarn auf der Fußmatte. Die Häuser stehen im Handwerkerviertel der Innenstadt und sind als Wohnhäuser der Gewerbearbeiter hinter dem Straßenhaus entstanden, in dem das Gewerbe ausgeübt wurde. Grundvoraussetzung für die Breite der Gänge: Ein Sarg muss hindurchgetragen werden können. Die meisten der Gänge sind tagsüber frei zugänglich und gelten als öffentliche Straßen. Ein Muss für jeden Entdecker.

Alles, was Lübeck ausmacht auf einer Straße - An der Untertrave

Das Europäische Hansemuseum in Lübeck ist das größte seiner Art. Es wurde im Mai 2015 in der nördlichen Altstadt eröffnet und ist seitdem Nachbar des Burgklosters und des Burgtors, welches die Stadt im Norden abgrenzte und neben dem Holstentor das einzige Tor Lübecks ist, das noch erhalten ist.

Im Hansemuseum konnten archäologische Funde und eine begehbare Grabungsstätte in den Rundgang eingebunden werden. So zeigt das Museum nicht nur die Geschichte der Hanse, sondern auch einen Teil der Stadtgeschichte. Desweiteren wird die Pestepidemie thematisiert. Je nachdem, was man im Museum sehen möchte, gibt es die Tickets für Erwachsene zwischen 5,- und 15,- Euro.

Folgen wir der Straße vor dem Hansemuseum, laufen wir nicht nur an der Trave entlang, sondern kommen irgendwann zum Marzipanspeicher. Das berühmte Lübecker Marzipan ist hier zu Hause und kann natürlich in sämtlichen Formen genossen und gekauft werden.
Auf dem weiteren Weg zurück zum Holstentor bieten sich noch viele Hafenrundfahrten. Mit der MS Hanse kann man zudem von Lübeck nach Travemünde fahren. Das Ostseebad ist Stadtteil der Hansestadt und bietet insbesondere im Sommer einen wunderschönen Ostseestrand. Der Alte Leuchtturm ist der älteste Leuchtturm Deutschlands und zudem technisches Kulturdenkmal. Auf der Promenade Travemündes  gibt es zudem viele kulinarische Köstlichkeiten.
Hin- und Rückfahrt mit der MS Hanse kosten Erwachsene 19,50€.

Zurück in Lübeck fehlt nur noch eine Station: Die Salzspeicher. Um diese zu erreichen, müssen wir abermals am Holstentor vorbei.
Direkt an der Trave stehen die Salzspeicher. Salz war das wichtigste Gut Lübecks und hat Lübeck zu seinem Reichtum verholfen. Salz war im Mittelalter sehr wichtig, um Fisch und Fleisch zu konservieren, da es noch keine Kühlschränke gab. Um die Reichweite des Salzes aus Lübeck zu erweitern, wurde zwischen 1391 und 1398 der 61,55 Kilometer lange Elbe-Lübeck gebaut, um Lübeck mit der Elbe zu verbinden. 
Heute sind die Salzspeicher Teil eines Textilgeschäfts.

Der Nahverkehr in Lübeck ist recht gut ausgebaut. Busse fahren regelmäßig, einige von ihnen mit Hybridmotoren. Leider bleiben auch die Busse nicht selten im Stau stecken. Da Lübeck insbesondere auf seinen Brücken oft Baustellen hat, staut es sich nicht selten in der Innenstadt. Der in diesem Beitrag gezeigte Rundgang ist ohne Probleme zu Fuß machbar!

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Die Welt blickt nach Hollywood zur Oscarverleihung 2017.


Ein Jahr ist es nun her, dass Leonardo DiCaprio seinen allerersten Oscar holte. In der letzten Nacht gab es die diesjährige Oscarverleihung. Welche Darsteller und Filme konnten sich eine goldene Trophäe sichern?

Favorit mit 14 Nominierungen: "La La Land"

14 Nominierungen brachte das Musical "La La Land" auf den roten Teppich, eine solche Fülle brachte zuletzt "Titanic" 1997 mit sich. Nominiert ist unter anderem Ryan Gosling als bester Hauptdarsteller. Auch Casey Affleck ("Manchester by the Sea"), Andrew Garfield ("Hacksaw Ridge"), Vigo Mortensen ("Captain Fantastic") und Denzel Washington ("Fences") waren für diesen Preis nominiert.

And the Oscar goes to... Bester Hauptdarsteller: Casey Affleck ("Manchester by the Sea")

Auch als Bester Film ist La La Land nominiert. Der Science-Fiction-Film Arrival, der für vier Oscars nominierte Film Fences, der Kriegsfilm Hacksaw Ridge, der Film Hell or High Water, die auf wahren Begebenheiten basierenden Filme Hidden Figures und Lion, sowie Manchester by the sea und Moonlight wollten ebenfalls bester Film werden.

And the Oscar goes to... Bester Film: La La Land Moonlight

Aufgrund einer Panne wurde zunächst La La Land gekührt. Erst als alle auf der Bühne standen und ihre Dankesrede hielten, fiel der Fehler auf.

Neuer Rekord:Meryl Streeps 20. Oscar-Nominierung

Meryl Streep stellte in diesem Jahr einen neuen Rekord auf. Die Schauspielerin war bereits zum 20. Mal für den goldenen Preis nominiert. Damit wurde sie so oft nominiert wie kein anderer. Ebenfalls nominiert waren Emma Stone ("La La Land"), Isabelle Huppert ("Elle"), Ruth Negga ("Loving") und Natalie Portman ("Jackie: Die First Lady").

And the Oscar goes to... Beste Hauptdarstellerin: Emma Stone ("La La Land")

Natürlich gibt es keinen Film ohne einen Regisseur. Damian Chazelle ("La La Land") war neben Legende Mel Gibson ("Hacksaw Ridge"), Barry Jenkins ("Moonlight"), Kenneth Lonergan ("Manchester by the sea") und Dennis Villeneuve ("Arrival") nominiert.

And the Oscar goes to... Beste Regie: Damian Chazelle ("La La Land")

Hier spielt die Musik: La La Land für zwei Songs nominiert

"Audition (The Fools who dream)" stammt aus La La Land und ist eine Hommage an alle Träumer. Ebenfalls aus La La Land: "City of stars". Der Soundtrack stammt aus denselben Federn wie Audition und bietet dem Regisseur Damian Chazelle eine exklusive Grundmelodie, die sich auf jede Situation anpassen lässt. Justin Timberlakes "Can't stop the feeling" ist nicht nur ein echter Hit des letzten Jahres, sondern für den Film "Trolls" sogar für einen Oscar nominiert gewesen. "Jim: The James Foley Story" heißt der Film, für den Stings "The Empty Chair" ins Rennen zog. Last but not Least: "How far I'll go" aus dem Disney Fantasyfilm "Vaiana".

And the Oscar goes to... Bester Filmsong: Audition ("La La Land")

Natürlich gibt es noch viele weitere Kategorien, doch alle hier aufzulisten würde vermutlich länger dauern als die gesamte Oscar-Nacht. Die weiteren Oscar-Gewinner deshalb in der Übersicht:

And the Oscar goes to...

Bester Nebendarsteller: Mahershala Ali ("Moonlight")

Beste Nebendarstellerin: Viola Davis ("Fences")

Bestes adaptiertes Drehbuch: Barry Jenkins (Drehbuch), Alvin McCravey (Story) ("Moonlight")

Bestes Originaldrehbuch: Kenneth Lonergen ("Manchester by the Sea")

Beste Kamera: Linus Sandgren ("La La Land")

Bestes Szenenbild: David Wasco und Sandy Reynolds-Wasco  ("La La Land")

Bestes Kostümdesign: Colleen Atwood ("Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind")

Beste Filmmusik: Justin Hurwitz ("La La Land")

Bestes Make-up und beste Frisuren: Alessandro Berolazzi, Giorgio Gregorini und Christopher Nelson ("Suicide Squad")

Bester Schnitt: John Gilbert ("Hacksaw Ridge")

Bester Ton: Kevin O'Connell, Andy Wright, Robert Mackenzie und Peter Grace ("Hacksaw Ridge")

Bester Tonschnitt: Sylvain Bellemare ("Arrival")

Beste visuellen Effekte: Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones, Dan Lemmon ("The Jungle Book")

Bester Animationsfilm: Zoomania

Bester animierter Kurzfilm: Piper

Bester Kurzfilm: Sing

Bester Dokumentarfilm: O.J.: Made in America

Bester Dokumentar-Kurzfilm: The White Helmets

Bester fremdsprachiger Film: The Salesman (Iran)

Der für den besten fremdsprachigen Film nominierte "Toni Erdmann" stammt aus Deutschland und behandelt die gestörte Beziehung eines Vaters zu seiner Tochter, die immer weiter aneinander geraten und sich dadurch letztendlich doch immer näher kommen.

Facts about the Oscar:

2017 fand die 89. Oscar-Verleihung statt. Seit der Preis 1929 erstmals verliehen wurde, hat sich die goldenen Trophäe selbst nicht verändert. Lediglich der Sockel, auf dem die goldene Figur mit Schwert steht, wurde 1945 erhöht. Der Sockel soll eine Filmrolle darstellen, deren fünf Speichen für die fünf Sparten stehen, die mit dem Oscar geehrt werden: Schauspieler, Regisseure, Produzenten, Autoren und Techniker. 
Ein Oscar wiegt knapp vier Kilogramm, ist 34 Zentimeter hoch und war bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs aus Bronze. Aufgrund der Metallknappheit während des Krieges wurde sie vorübergehend aus Gips gefertigt. Heute besteht sie aus einem massiven Metall-Leib, der mit 24-karätigem Gold überzogen wurde. Deshalb ist der Oscar je nach Goldpreis zwischen 300 und 500 Euro wert.

Mit ihrer Nominierung für die Beste Hauptdarstellerin in "Florence Foster Jenkins" hat Meryl Streep ihre 20. Nominierung erreicht. Damit hält sie einen Rekord. Den zweiten Platz dieses Rankings teilen sich Jack Nicholson und Katherine Hepburn mit jeweils zwölf Nominierungen. Gewonnen hat Streep den Oscar jedoch erst dreimal. Katherine Hepburn nahm vier der goldenen Trophäen mit.

Quellen: rp-online.de, tz.de, spiegel.de, welt.de


Aller Anfang ist schwer, doch der erste Eindruck zählt. Egal, ob Vorstellungsgespräch oder Date: Smalltalk begegnet uns überall.


Das Date oder das Bewerbungsgespräch, Smalltalk begegnet uns überall. Da man den ersten Eindruck nicht wettmachen kann, ist es besonders wichtig, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Dennoch wird er oft kritisiert, wenn man in einem Gespräch nur Smalltalk verwendet. Dabei ist Smalltalk eigentlich nichts Negatives. Smalltalk symbolisiert Offenheit und Kommunikationsbereitschaft.
Smalltalk verhindert zudem, dass unser Gegenüber zu viel von uns erfährt und wir uns dadurch verletzbar machen. Beide Gesprächspartner können sich ohne Weiteres zurückziehen und sich so schützen. So erleichtert das unverfängliche Gespräch den Umgang miteinander, schafft eine gute Ausgangsposition für weitere Gespräche und erzeugt beidseitiges Wohlbefinden.
Auf der Party, wo man nur den Gastgeber kennt, oder während einer langen Reise, während der man einen fremden Sitznachbarn hat: ein kurzer, freundlicher Blick oder eine beiläufige Anmerkung können ein kurzweiliges Gespräch eröffnen. Schwieriger - aber nicht unmöglich - wird es in einem neuen Job. 

Smalltalk im neuen Job

Während einer Reise ist es die Gewissheit, den Gegenüber aller Wahrscheinlichkeit nach nie wieder zu sehen, auf der Party der gemeinsam bekannte Gastgeber, der als Bindeglied fundiert. Im neuen Job ist die Angst jedoch zu hoch, einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Wir fürchten uns vor weitreichenden Konsequenzen, obwohl wir beim Smalltalk genau das Gegenteil erreichen: es signalisiert Entgegenkommen und präsentiert positive Charaktereigenschaften.
Besonders wichtig ist Smalltalk also etwa im neuen Job, bei einem Vorstellungsgespräch, bei einem Kundengespräch (obwohl es sich um ein geschäftliches Gespräch handelt, hilft Smalltalk, die Atmosphäre zu entspannen) oder bei einem Streit zur Deeskalation.
Doch auch auf der anderen Seite ist Smalltalk hilfreich. Verwickeln wir einen neuen Kollegen in ein Gespräch, fühlt er sich willkommen und wohl. Doch worüber redet man am Besten?

"Hast Du gut geschlafen?"

Auch im Internet betreiben wir häufig Smalltalk. Wirklich trockenen und oberflächlichen Smalltalk.
  • Wie geht's dir?
  • Was machst du gerade?
  • Hast du gut geschlafen?
Abgesehen davon, dass die wenigsten Menschen auf die erste Frage ehrlich mit "schlecht" als viel eher mit "gut" antworten, sind diese Fragen in der Regel nicht zielführend. "Was machst du gerade?" bietet jedoch gute Ansatzpunkte, wenn beide Parteien mitspielen. Auf Antworten wie: "PlayStation spielen" oder "Lesen" kann erstklassig reagiert werden und auch "Nichts" kann ein Gespräch herbeiführen, wenn man sich beispielsweise daraufhin verabredet oder miteinander beschäftigt. Und wie weit bringt uns die letzte Frage lässt sich ganz einfach mit Ja oder Nein beantworten. Super...

Das richtige Thema finden

Das ist die Kunst des Gesprächs, alles zu berühren und nichts zu vertiefen. Oscar Wilde 

Um "guten" Smalltalk zu führen, benötigt man ein großes Allgemeinwissen, denn die Themen können sehr komplex sein. Wer über das aktuelle Tagesgeschehen Bescheid weiß, steigert die Chance, ein gemeinsames Gesprächsthema zu finden. 
Wurde ein Thema gefunden, dessen Interesse alle Gesprächspartner teilen, kann dieses Thema vertieft werden. Gemeinsamkeiten können so hervorgehoben werden. Doch eigentlich ist das Thema nicht wichtig. Eine Unterhaltung wie der Smalltalk hat den Hintergrund, zu unterhalten. Das tut ein Gespräch über das Wetter oder den Beruf oft genauso wie ein tiefgründiges Gespräch über ein Theaterstück oder die Bundestagswahl. 
Kleiner Tipp für Schüchterne: Oft wird ein Gespräch als gut empfunden, wenn der eigene Redeanteil möglichst hoch ist. Dies lässt sich ausnutzen, indem man viele Fragen am Anfang stellt, wenn man Angst hat, etwas Falsches zu sagen. Geht dann einfach auf die Antworten ein und schon habt ihr ein Gespräch eröffnet. 

Viel wichtiger als die Frage, welches Thema man bespricht, ist die Frage, welches Thema man nicht bespricht. Kontroverse Themen sind absolute Smalltalk-Killer und deshalb tabu: Religion, Politik oder Krankheiten und negative Themen. Dass wir unseren Flug verpassen, weil unsere Bahn zu spät ist, ist bedauerlich, gemeinsames Jammern ist jedoch nicht sehr hilfreich. Viel wichtiger ist es wie gesagt, auf den Gesprächspartner einzugehen.

Quellen: berufsstrategie.de, karrierebibel.de, palverlag.de, bildungsexperten.de

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Machs dir doch selbst! Warum eigentlich nicht?

Masturbieren, Onanieren, Wichsen, Rubbeln, Fingern - was auch immer. Selbstbefriedigung ist alles andere als eine Männerdomäne. Obwohl oft gesagt wird, dass Männer die Selbstbefriedigung nutzen, weil sie den nächsten Sex nicht abwarten können. Eine Studie behauptet zwar, dass 95% aller Männer sich regelmäßig befriedigen - wobei hier auch hinterfragt werden muss, was "regelmäßig" heißt -, doch auch 84% der Frauen machen es sich regelmäßig selbst. Warum eigentlich auch nicht? Mediziner meinen, dass sowohl Männer als auch Frauen gesundheitliche Nutzen daraus ziehen. So beugt das Masturbieren bei Frauen Menstruationsstörungen und Regelschmerzen vor, bei Männer stärkt es die Muskulatur, was unkontrollierten Urinausfluss verhindert.

Masturbation ist kein Thema der Neuzeit und hatte in der Geschichte bereits prominente Gegner. Obwohl der ehemalige US-Präsident Bill Clinton selbst aus sexuellen Gründen in die Nachrichten kam, da er eine Affäre mit seiner Sekretärin haben sollte, war ausgerechnet er es, der 1994 eine hochrangige Gesundheitsbeamtin entließ, die sagte, dass Selbstbefriedigung "normal" sei. Zuvor wollte in den 80er-Jahren das Unternehmen Kellogg's mit seinen Cornflakes den Spermafluss hemmen und so vor Selbstbefriedigung schützen. Aber warum?

»Weder Pest, noch Krieg, noch Pocken oder ähnliche Seuchen haben derart desaströse Auswirkungen auf die Menschheit gehabt wie die verderbliche Angewohnheit der Onanie.« John Harvey Kellogg

Macht Selbstbefriedigung krank?

Früher dachte man das tatsächlich, mittlerweile haben Forscher jedoch herausgefunden, dass Selbstbefriedigung gesundheitlich unbedenklich ist - im Gegenteil. Wissenschaftler der Universität in Sydney fanden heraus, dass Selbstbefriedigung bei Männern das Prostata-Krebs-Risiko verringert. Zudem soll Selbstbefriedigung das Risiko senken, an Diabetes zu erkranken. Bis ins Ende der 80er-Jahre ging man davon aus, dass Selbstbefriedigung der Grund für unreine Haut und somit Pickel ist. Mittlerweile geht man jedoch davon aus, dass diese Entwicklung in der Pubertät - wo die meisten mit der Selbstbefriedigung beginnen - normal ist und auf Hormonschwankungen, Stress oder die falsche Hautpflege zurückzuführen ist.

Dass der Selbstbefriedigung so ein schlechter Ruf vorausgeht, dass sie teilweise verboten war und entsprechend Feinde hatte, ist historisch tief verankert. Im Mittelalter machte man das Masturbieren für die Pocken und Tuberkulose verantwortlich. Der Grund: Bakterien und Viren waren noch nicht bekannt. Auch der im Mittelalter verbreitete Irrglaube, Selbstbefriedigung würde Gehirnzellen abtöten, konnte bald wiederlegt werden. Heute weiß man, dass Selbstbefriedigung gut für das Herz-Kreislauf-System ist und das Gehirn besser durchblutet wird. Dementsprechend hilft Sex und somit auch das Onanieren auch gegen Kopfschmerzen!

Selbstbefriedigung macht glücklich

Nicht nur beim Sex, auch bei der Selbstbefriedigung werden beim Orgasmus Glückshormone
freigesetzt. Die Folge: Selbstbefriedigung macht glücklich und entspannt nachweislich. Frauen haben einer Studie zufolge dabei oft SM-Fantasien, während Männer sich mit Bildern oder Pornos behelfen. Frauen greifen meistens zum Dildo, wenn sie ein Hilfsmittel benötigen. Bei Männer sind es in der Regel "Taschenmuschis". Die wohl umsatzstärkste Firma "Fleshlight" verkauft jährlich mehr als eine Million Produkte. Einige greifen jedoch auch zu gefährlichen Alternativen wie dem Staubsauger, der jedoch zu ernsthaften Verletzungen führen kann.
Masturbation kann jedoch auch tödlich sein. So sind bereits Fälle bekannt, wo Menschen durch Selbststrangulation erwürgt wurden. 

Wann ist eigentlich "internationaler Monat der Masturbation"?

Kommen wir zurück auf die ehemalige US-Gesundheitsministerin Joycelyn Elders, die 1994 von Präsident Bill Clinton entlassen wurde, da sie Masturbation als "Normalität" bezeichnete und in den nationalen Lehrplan aufnehmen wollte. Ein Jahr später wurde erstmal der "Internationale Monat der Masturbation" ausgerufen, um ihr zu ehren. Dieser wird im Mai gefeiert.
Elders wusste sicherlich noch nicht, dass es einmal eine Internetseite geben wird, auf der man Anleitungen für DIY-Sextoys gibt. Alles was man dafür braucht, hat man zu Hause oder bekommt es im Supermarkt - zum Beispiel eine Melone und eine Gurke. Auf der Seite homemade-sex-toys.com wird Sexspielzeug aus Gemüse gebastelt - vegane Selbstbefriedigung quasi.

Warum liegt hier Stroh?

Nicht nur Männer gucken Pornos. Egal ob Zeitschriften, DVDs, VHS-Kassetten oder im Internet: Schmutzige Bilder und Filmchen gibt es heutzutage überall zu bekommen. Die erste Pornoseite wurde übrigens 1994 unter der Domain sex.com registriert. 
Auch in Hotels gibt es mittlerweile immer häufiger einen Erotikkanal. Hier verbringen Interessierte durchschnittlich zwölf Minuten.

Übrigens: Auch in einer Beziehung ist Selbstbefriedigung absolut in Ordnung. Es hilft beim Entspannen und kann bei Männern dazu führen, dass die Spermien besondern gesund sind. Auch bei Frauen ist es keine Schande, wenn sie es sich in der Partnerschaft selbst machen. Aber: 92% der Männer wollen über den Solo-Trip ihrer Partnerin lieber keine Details erfahren. Andersherum sind es sogar 97% der Frauen, denen der Solo-Trip ihrer Partner egal ist.
Der Großteil hat jedoch Angst, beim Masturbieren erwischt zu werden. Früher war das so viel besser. Da war Masturbation verboten und man musste keine Angst vor peinlichen Anblicken haben, wenn man ein Zimmer betrat - gerade für Mütter ein Segen. Das ging sogar soweit, dass sich zu Beginn der 20. Jahrhunderts jemand eine Masturbationsalarmanlage für das Kinderzimmer patentieren ließ.

»Selbstbefriedigung ist ein wertvoller und gesunder Teil unserer eigenen Sexualität. Sie gibt uns die Möglichkeit, über uns selbst zu erfahren, wie wir in sexueller Hinsicht funktionieren. Während bei Männern mit dem ersten Samenerguss automatisch ein Orgasmus einhergeht, müssen Frauen erst lernen, einen Orgasmus zu erleben. Dann erst können sie auch ihrem Partner mitteilen, wie sie stimuliert werden wollen.« Christoph Joseph Ahlers, Berliner Sexualpsychologe
 Quellen: cosmopolitan.de, lifeline.de, huffingtonpost.de, fem.com

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Was in unserem Körper passiert, wenn wir Sex haben

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Was passiert in unserem Körper, wenn wir Sex haben?

Wenn wir erregt sind, wird beim Mann der Penis steif, wir bekommen Lust auf Sex, Blutdruck und Puls steigen, die Pupillen weiten sich. Was passiert im Körper, welcher Hormoncocktail ist dafür verantwortlich und was passiert beim Orgasmus?

Wie ein Hormoncocktail uns verrückt werden lässt...

Testosteron und Östrogen - die Sexualhormone findet man sowohl bei Männern als auch bei
Frauen. Die Annahme, dass nur Männer Testosteron ausschütten und Östrogen nur im weiblichen Körper auftaucht, ist schlichtweg falsch. Zwar produzieren Männer überwiegend Testosteron und Frauen mehr Östrogen, dennoch sind geringe Mengen auch beim jeweils anderen Geschlecht zu finden.
Die Sexualhormone steigern unser Lustempfinden und unseren Geschlechtstrieb. Je öfter wir Sex haben, desto mehr dieser Geschlechtshormone kann man in unseren Körper nachweisen. Stress mindert die Menge - wer unter Stress steht, hat also automatisch weniger Lust auf Sex. Durchschnittlich 139 mal hat ein Deutscher im Jahr Sex. Eine Umfrage der Online-Plattform YouGov zeigt, dass 13% der Befragten zwischen 18 und 24 sich (zusätzlich) täglich selbstbefriedigen, 20% machen es mehrmals pro Woche.

Wenn wir einander näher kommen, sendet unser Körper zudem vermehrt Pheromone aus. Insbesondere wird dabei auf Adrostenon reagiert, welches Männer in ihren Schweißdrüsen produzieren. Es ist mit dem Hormon Testosteron verwandt und verbessert beim Gegenüber die Stimmungslage und steigert die körperliche Erregung.
Beim Kuscheln und Küssen wird zudem das "Kuschel-Hormon" Oxytocin ausgeschüttet. Der Wunsch, bei einem Menschen zu bleiben und ihn zu beschützen, steigt dadurch enorm. Unterscheiden muss man jedoch auch hier zwischen Mann und Frau: Bei Frauen reicht Küssen oft nicht aus, während Männer bereits beim Küssen verstärkt Oxytocin ausschütten. Beim Orgasmus schwirrt am meisten Oxytocin durch den Körper. Doch auch das Glückshormon Dopamin sorgt dafür, dass wir uns dann richtig wohlfühlen.
Auch das Stresshormon Adrenalin wird beim Sex ausgeschüttet. Sorgt es normalerweise für einen zusätzlichen Energieschub in Notsituationen, regt es beim Sex unseren Herzschlag an. Vasopressin lässt zudem den Blutdruck ansteigen.

Bitte geh mir auf die Nerven!


Die Lippen zählen zu den Körperregionen mit den meisten berührungsempfindlichen Nerven. Beim Küssen werden tausende Impulse in Richtung Gehirn. Puls und Blutdruck steigen, die Pupillen weiten sich, die Atmung wird schwerer und es fällt uns immer schwerer, klar zu denken.
Erregung kurbelt automatisch die Durchblutung an, nicht nur in den Geschlechtsorganen. Die sogenannte Sexualröte kann dafür sorgen, dass Bauch, Brust, Schultern oder Schenkel rot anlaufen, da sie verstärkt durchblutet werden. 
Die sanfte Berührung der Genitalien, fester Druck oder stimulierendes Reiben sorgen für ein weiteres Feuerwerk der Nervenimpulse. Die Erregung steigt. Die Blutbahnen werden erweitert, um den Körper bessern zu durchbluten, das Blut nimmt mehr Sauerstoff auf, in den Schwellkörpern staut sich das Blut. Bei Erregung kann sich bei Frauen auch die Scheide erweitern und die Klitoris schwillt aufgrund der Durchblutung an.
Bei Männern ist am erigierten Glied der Penisrückennerv an der Eichel, der Vorhaut und dem Bändchen sehr empfindlich, bei Frauen ist dies der Kitzlernerv

Beim Orgasmus verlieren wir teilweise die Kontrolle über unseren Körper. Krampfartige Zuckungen und plötzliche Muskelkontaktionen begleiten den Höhepunkt genauso wie erhöhte Herzfrequenz. Bei Männern spielen zudem einige Drüsen eine wichtige Rolle, die vor der Erektion bereits ihre Sekrete in die Harnröhre abgeben, um diese quasi besonders gleitfähig für das Sperma zu machen. Die Prostata und die Cowper-Drüse sind dabei von besonderer Bedeutung. Sie sind auch hauptverantwortlich für den Lusttropfen ("PreCum"). 
Welche Körperstellen jedoch noch empfindlich und somit optimal zur Stimulierung geeignet ist, ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Nach dem Sex

Schließlich kommt es zur Rückbildungsphase, in der der Körper wieder in den Ruhezustand gebracht
wird. Die Erektion klingt ab. Sie ist Teil des Vier-Phasen-Modells der Erregung, das der US-amerikanische Wissenschaftler William Masters gemeinsam mit seiner Kollegin Virginia Johnson bereits in den 1960er-Jahren erarbeitete.  In der Erregungsphase schüttet der Körper Testosteron und Östrogen aus. In der Plateauphase wandern die Hoden des Mannes nach oben und schwellen leicht an. Bei der Frau schwillt die Klitoris an und es kann zum Gipfelaufstieg in Richtung Höhepunkt kommen. Er ist in der Orgasmusphase eingebettet. Sie dauert nur etwa drei bis zwölf Sekunden beim Mann und bis zu 40 Sekunden bei der Frau. Schlagartig entlädt sich hier die sexuelle Spannung.

Nach dem Orgasmus ist der Körper voll von Hormonen. Die Anteile müssen reguliert werden, die Lust auf Sexualität gehemmt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Botenstoff Prolaktin. Bei Frauen regt er in der Schwangerschaft die Milchproduktion an, bei Männern und Frauen wirkt das Hormon lusthemmend.
Bei Männern sinkt zudem der Testosteronwert enorm, was oft dafür sorgt, dass sie nicht sofort wieder bereit sind, Sex zu haben, sondern erst einmal eine Pause brauchen. Frauen können sofort wieder, denn anders als beim Mann steigt ihr Testosteronwert nach dem Höhepunkt. Dass wir dann meistens noch miteinander kuscheln wollen, liegt an den Glücks- und Kuschelhormonen, die durch den Orgasmus ihren Höhepunkt erreichen und sehr langsam im Körper abgebaut werden - der Grund warum wir uns (zumindest meistens) sehr befriedigt nach dem Sex fühlen.

Quellen: stern.de, netdoktor.de, fitforfun.de, apotheken-umschau.de, bunte.de

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