Blogparade - Generation Yolo: Smartphone oder eigenes Auto?



Es wird mal wieder Zeit für die Teilnahme an einer Blogparade! :)
Ich habe mich etwas umgesehen und bin auf ein interessantes und aktuelles Thema gestoßen, mit dem ich mich sehr gut identifizieren kann.
Auch in meinem Freundeskreis gibt es Menschen, die bereits mit 18 Jahren ihr eigenes Auto haben, während andere immer das neuste Smartphone zur Hand haben. Noch vor ein paar Jahren war es der Traum eines jeden 18-jährigen, ein eigenes Auto zu besitzen. Es scheint beinahe so, als wären mittlerweile andere Werte in den Fokus der Heranwachsenden gerückt. Ist es das neuste Smartphone, große Muskel durch die Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder doch das Prollen mit Markenklamotten?
Ich persönlich kann zumindest für einen Teil dieser Gruppe sprechen, da ich selber genau in diese Gruppe falle. Für diese Blogparade gibt es Thesen, die es zu bestätigen oder zu widerlegen gilt.

Der Besitz eines eigenen Autos steht für die Jugendlichen nicht mehr im Vordergrund.Das stimmt nicht. Viele Jugendliche finden es cool, ein eigenes Auto zu haben. Dabei soll es am besten ein cooles und schnelles Auto sein, mit denen sie vor ihren Freunden angeben können. Dieser Grund ist bei den Jungs die Hauptursache für ein eigenes Auto. Allgemein gesehen ist es der Wunsch nach Mobilität und Flexibilität, der Jugendliche reizt, ein eigenes Auto zu fahren.
Autos waren aber schon immer teuer und auch die Benzinpreise kratzen stark am Taschengeld. Ein eigenes Auto können sich nur wenige Jugendliche überhaupt leisten, da monatliche Kosten fest damit verbunden sind. Trotzdem hat jeder Jugendliche zumindest den Wunsch, ein eigenes Auto zu besitzen.

Über die Jahre hat ein Wertewechsel stattgefunden. Anstatt des eigenen Autos stehen nun Werte wie das neuste Smartphone, eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder das Tragen von Markenklamotten im Vordergrund.Ein Wertewandel ist dafür kein Muss. Viele Jugendliche haben ein Auto und sind trotzdem im Fitnessstudio. Andere tragen Markenklamotten und haben ein neues Smartphone. Jugendliche versuchen sich abzusetzen, bilden Gruppen und wollen in diesen Gruppen möglichst individuell sein. Früher gab es noch keine Smartphones und teure Handys hatten keine wesentlichen Besserungen gegenüber den günstigeren Handys. Autos hingegen waren revolutionär und dienten als Statussymbol und Zeichen für Freiheit und Unabhängigkeit. Heute dienen Handys, Markenklamotten oder Muskel eher als Statussymbol, vor allem wenn es darum geht, ob Jugendliche sich etwas überhaupt leisten können. Denn das Auto kann man möglicherweise auch von seinen Eltern leihen.

Mobilität ist weiterhin wichtig, wird aber vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel, Carsharing, Fernbusse oder Fahrgemeinschaften verschoben.Dem stimme ich nur teilweise zu. Natürlich ist es viel cooler ein eigenes Auto zu haben, als mit dem Bus zu Freunden zu fahren. Die vielen, zu meist kostengünstigen Alternativen sind meistens umweltfreundlicher. Dieser Aspekt interessiert die Jugendlichen jedoch recht wenig. Natürlich ist Mobilität wichtig. Meistens wird hierbei Wert auf den Preis gelegt und ein eigenes Auto ist sehr teuer.

Welche Lösungen bieten Automobilhersteller für diese Zielgruppe?Nicht nur die Handys erhalten immer mehr Technik und schießen dadurch mit dem Preis in die Höhe. Auch die Autos können immer mehr, enthalten mehr Technik, kosten aber auch mehr. Eine mögliche Lösung wäre, schicke und coole Autos zu kleinen Preisen zu verkaufen, um mehr Jugendliche zu reizen und mehr Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Auto zu kaufen.


Die aktuelle Generation könnte diesen Lebensstil den nachfolgenden Generationen vorleben. Somit bricht langfristig die private Nachfrage an Autos ein.So ein Quatsch. Wofür brauchen Jugendliche ein Auto? Busverbindungen sind in der Regel gut ausgebaut, die Schule meistens nicht zu weit weg. Wenn die Jugendlichen älter und selbstständig werden, benötigen sie das Auto erstmals wirklich und werden über einen Kauf nachdenken. Das neuste Smartphone findet hingegen schon vorher Gebrauch. Außerdem können Jugendliche in der Regel das Auto ihrer Eltern ebenfalls nutzen, was ein eigenes Auto überflüssig macht.

Fazit: Ein gutes Smartphone kostet einmalig bis zu 600 Euro und mit einem Mobilfunkvertrag monatlich etwa 20 – 60 Euro. Die Mitgliedschaft im Fitnessstudio kostet im Monat etwa 20 Euro und Markenklamotten kosten um die 100 Euro pro Stück. Ein eigenes Auto hingegen kostet als Neuwagen mehrere Tausend Euro, wozu die Benzinkosten, die Versicherung und die möglichen Reparaturkosten kommen. Nur wenige Jugendliche können sich das noch leisten.
Ich trage einige Makenklamotten, besitze teures Parfüm, ein relativ teures Smartphone und benutze das Auto meiner Mutter, das Bedürfnis, ein eigenes Auto zu besitzen, habe ich nicht.
Ich denke nicht, dass man hier von einem tatsächlichen Wertewechsel sprechen sollte. Es fehlt einfach das Bedürfnis und die Notwendigkeit eines eigenen Fahrzeugs.

Wie ist es bei dir?

Kommentare:

  1. Ich find ein eigenes Auto nicht mehr so wichtig .. vor 5 Jahren wollte ich auch unbedingt eins haben, aber jetzt sehe ich's auch mal von der Finanziellen Seite. Irgendwann werde ich sicher eins brauchen, aber solange kann man ja die Voraussetzungen schaffen (Führerschein, Fahrpraxis, usw.)

    Henry

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  2. Hallo Kevin, vielen Dank für deine Teilnahme. Zur Zusammenfassung kommst du hier: Hallo http://www.automobilkaufmann.info/2013/11/stimmen-aus-netz-smartphone-versus-eigenes-auto/

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