Weihnachten - es verändert sich doch!

Im Rahmen meiner Blogparade stellte ich fest, dass sich die Bedeutung des Weihnachtsfestes über die Jahre verändert hat. Heute möchte ich euch die Ergebnisse der Blogparade vorstellen und bei allen bedanken, die teilgenommen haben.
Ich feiere das Weihnachtsfest jedes Jahr im Rahmen der Familie. Heiligabend gehen wir zunächst in die Kirche, essen dann gemütlich und widmen und dann bei Weihnachtsmusik den Geschenken. Auch für andere ist die Gemeinschaft an Weihnachten besonders wichtig. Diese Bloggerin legt wie ich besonderen Wert darauf, die Festtage mit der Familie zu verbringen und auch Pauli liebt es, zu Weihnachten in Gesellschaft zu sein. Daniel (er hat meinen Ursprungsartikel mit seiner Meinung kommentiert) wünscht sich ebenfalls ein Weihnachten in Gemeinschaft mit den geliebten Personen, jedoch kommt es in seiner Familie häufiger zu Spannungen. Weihnachten gilt also noch heute als Fest der Liebe und Freude, auch wenn es manchmal Streit gibt.
Da mir diese Veränderungen aufgefallen sind, rief ich diese Blogparade ins Leben. Auf der Suche nach anderen, denen diese Veränderung ebenfalls aufgefallen ist, fand ich auch Menschen, die meiner Ansicht widersprachen. Auffallend war, dass es sich hierbei insbesondere um jüngere Menschen handelte. Pauli schiebt diese Veränderung auf den Zeitmangel der Erwachsenen und den Mangel an Kindern, die derartige Dekorationen begeistern. Trotzdem beobachtet er noch viele Häuser, die komplett geschmückt sind und für die anderen Haushalte mit strahlen. Daniel hingegen schiebt diese Veränderung auf den immer stärker werdenden kommerziellen Wert, durch den es an Weihnachten in erster Linie um möglichst tolle Geschenke geht.
Den eigentlichen Grundgedanken Weihnachtens haben die meisten Menschen nicht mehr im Kopf, obwohl sie zu Weihnachten in die Kirche gehen. Daniel vermutet, dass man den Stress als Kind noch nicht wahrgenommen hat und das Weihnachtsfest deshalb als schöner in Erinnerung behalten hat. Diese Meinung deckt sich mit den Einschätzungen der anderen.

Ob und inwiefern Weihnachten nun tatsächlich an Wert verloren hat, muss jeder für sich entscheiden. Günstiger Weise haben wir alle die Gelegenheit, diese Hypothese in Kürze auf die Probe zu stellen, denn die Vorweihnachtszeit hat bereits begonnen!

Kevin

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