Mottowoche - ACH DU #$*!?%


















So schnell kann es gehen. 13 Jahre Schule neigen sich dem Ende, denn meine letzte Unterrichtswoche liegt nun hinter mir. Doch regulären Unterricht haben wir nicht mehr gemacht. Stattdessen gab es eine Mottowoche, und weil ich mich nicht scheue, mich vor euch zum Affen zu machen, dürft ihr die Fotos sehen! :) Kurz etwas dazu, wie es nun bei mir weitergeht: Am 14. April (also Montag), schreibe ich meine erste Abiturprüfung in Geographie, bevor ich 3 Wochen frei habe. Am 06. Mai schreibe ich Abiturprüfung in Deutsch, am 09. Mai in Englisch. Dann habe ich wieder lange frei, bevor Ende Juni die mündliche Prüfung in Biologie stattfindet!

Montag (Tag 1): "Erster Schultag"


Wir starteten die Mottowoche mit dem Motto "Erster Schultag", frühstückten dann in der Schule und liefen durch die anderen Klassenräume, um den Unterricht zu stören. Ich hatte die coolste Schultüte, muss aber gestehen, dass weder der Ranzen noch die Monsterschultüte mir gehören. Ich habe mir beides von Freunden geliehen (ein fettes Danke an dieser Stelle!).


Dienstag (Tag 2): "Kindheitshelden"


Ich musste tatsächlich lange überlegen, was ich bei Kindheitshelden machen werde. Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen, als Ash Ketchum aus Pokémon zu gehen. Ich wurde von kleineren Schülern wieder erkannt, was mir bewies, dass ich die richtige Wahl getroffen hatte.


Mittwoch (Tag 3): "Mitten im Leben"


Ursprünglich war für diesen Tag das Motto "Nutten und Zuhälter" vorgesehen, doch am Freitag vor der Mottowoche machte uns unser Schulleiter einen Strich durch die Rechnung. Es würde ein schlechtes Licht auf unsere Schule werfen, wenn die Mädchen als Nutten und die Jungen als Zuhälter kämen, wenn das in der Zeitung stünde, ginge der Ruf der Schule kaputt und zuletzt - und diesen Grund kann ich sogar nachvollziehen - sorgte er sich um die Vorbildfunktion für die Kleineren. Deshalb wandelten wir das Motto in "Mitten im Leben" um. Meine Schwester malte mir spontan noch ein paar Tattoos auf (fragt mich nicht, was das am Hals bedeutet, wir haben es uns ausgedacht). Auf meinem Arm steht "Kevin" und mein Geburtsdatum.


Donnerstag (Tag 4): "Geschlechtertausch"


Darf ich vorstellen: Kelly und Julian. Ich habe schon einige Tage vorher mit meiner Mutter ihren Kleiderschrank auf den Kopf gestellt, und obwohl ich viel größer als sie bin, habe ich etwas gefunden, was mir passt. Nur Schuhe gab es leider nirgends in meiner Größe und ich wollte keine 30 Euro für Schuhe ausgeben, die ich nur ein einziges Mal trage. Geschminkt hat meine Mutter mich am Morgen - absoluter Horror - nicht, weil sie es nicht kann, das wäre gelogen, sondern weil ich mich einfach nicht wohl gefühlt habe.


Freitag (Tag 5): "Omas und Opas"


So verlassen wir die Schule. Als grimmige Senioren, die über das junge Gemüse meckern, das in den Pausen an uns vorbei lief. Ordentlich Mehl in die Haare, Mehl ins Gesicht, Falten aufgemalt (meiner Meinung nach noch zu wenige) - fertig! Mit Gehilfe, Pfeife und Zeitung bewaffnet, machte ich mich auf den Weg in die Schule. Besonders stolz war ich auf mein Camel-Sakko. Meine Mutter und ich waren im DRK-Shop und wollten eigentlich richtig hässliche Sachen für dieses Motto kaufen (Zitat meiner Mutter zur Verkäuferin: "Haben Sie auch richtig hässliche Sachen?"), doch dann entschied ich mich, ein etwas stylischer Opa zu sein.
 

Auch wenn ich mich manchmal in der Schule zum Affen gemacht habe, hat es mir sehr viel Spaß gemacht. Zwar haben wir keinen Unterricht mehr gemacht, aber es war eine schöne Abwechslung zum sonst so langweiligen Schulalltag. Ich habe heute mein Halbjahreszeugnis bekommen und bin vollkommen zufrieden damit. Nun fehlen nur noch die Prüfungen, also drückt mir die Daumen! :)

Kommentare:

  1. Tolle Bilder, Motto immer gut getroffen. Viel Glück für deine Prüfungen :-)

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  2. Wirklich tolle Bilder...
    Hab gestern meine schriftliche Prüfung absolviert. :)
    Drück dir die Daumen.
    Alles Liebe
    Michelle

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