Rauchen - Was macht das mit uns?

















"Rauchen kann tödlich sein." Aber warum ist das so? Und sind "light" oder Menthol-Zigaretten wirklich weniger schädlich? Ich kläre die häufigsten Rauchermythen.

 

Ich selbst bin Nichtraucher und das wird sich auch nicht ändern. Dennoch gibt es in meinem Umfeld genug Menschen, die rauchen. Ich bin mir sicher, dass dieser Beitrag nichts daran ändern wird, aber ich hoffe ein bestimmtes Verhalten bei Rauchern zu bewirken. Ob das funktioniert werden wir am Ende des Beitrages sehen. Da ich nicht bezwecke, aus Rauchern Nichtraucher zu machen, werde ich keine abschreckenden Bilder verwenden. Stattdessen spiele ich ein wenig Moralapostel.
Weltweit rauchen mehr als 1,3 Milliarden Menschen - Tendenz steigend. Als ich auf meiner Suche nach häufigen Ursachen suchte, landete ich in einem Forum, in dem die Nutzer ihre Erfahrungen teilen. Demnach ist es nicht selten, dass gerade Jugendliche aus Gruppenzwang anfangen, zu rauchen. Sie wollen cool sein, zu einer Gruppe dazugehören oder sich von anderen abgrenzen. Andere beschreiben, wie ihnen das Rauchen hilft, zu entspannen, Stress abzubauen oder den Alltag zu vergessen - für 5 Minuten. Rasend schnell wird das gelegentliche Rauchen zur Gewohnheit, die Lösung für Alltagsprobleme wird zur Sucht.

Was macht das Rauchen mit uns?

Um zu verstehen, was das Rauchen mit unserem Körper macht, müssen wir uns zuerst mit den Inhaltsstoffen einer Zigarette auseinandersetzen. Denn eine Zigarette besteht nicht nur aus der Hülle, einfachem Tabak und dem Filter. Denn schon der Tabak ist nicht ganz ohne. Es wird vermutet, dass Zigaretten weit über 3000 Inhaltsstoffe haben. Die wichtigsten möchte ich euch nun vorstellen:

Die Tabakpflanze gehört zu den Nachtschattengewächsen. Nachtschattengewächse haben die Eigenschaft, Alkaloide (Gifte) zu produzieren, um sich vor Schädlingen zu schützen. Ein solches Gift ist auch Nikotin. Nikotin kann synthetisch hergestellt und in hohen Konzentrationen als starkes Nervengift verwendet werden. Nikotin wirkt zunächst erregend, lähmt anschließend aber die Nervenzellen . Als Reizmittel sorgt es im Körper dafür, dass das Herz schneller schlägt und der Blutdruck steigt. Bereits sieben Sekunden nach der Einnahme erreicht der Giftstoff das Gehirn. Da man nicht dauerhaft raucht, wechselt die Nikotinkonzentration im Gehirn ständig. Dieser Konzentrationswechsel sorgt langfristig für die Abhängigkeit. 

Beim Abbrennen der Zigarette entsteht Kohlenmonoxid. Es ist ein geruch- und farbloses Gas, das sehr giftig ist. Es wird ebenfalls bei Feuern freigesetzt und ist in Motorabgasen enthalten. Den Filter der Zigarette kann es problemlos durchdringen. In der Lunge werden eingeatmete Gase ins Blut abgegeben. Dieser Vorgang ist notwendig, um die inneren Organe mit Sauerstoff zu versorgen. Kohlenmonoxid
bindet sich viel schneller als Sauerstoff. Deshalb wird das Gas vermehrt an die Blutkörperchen abgegeben und durch den Körper transportiert. Den inneren Organen mangelt es dann an Sauerstoff. Zwar ist das Gas auch in der Luft enthalten, die dort enthaltene Menge ist jedoch nicht so stark konzentriert, wie im Zigarettenrauch.
Blausäure wird beispielsweise zur Schädlingsbekämpfung oder in den Vereinigten Staaten zur Hinrichtung von zum Tode verurteilter Straftäter verwendet. Die farblose Flüssigkeit ist ebenfalls in der Zigarette enthalten. Das eingeatmete Blausäuregas sorgt in großen Mengen dafür, dass das Gewebe keinen Sauerstoff mehr aufnimmt, was zum Erstickungstod führt. Blausäure enthält außerdem Cyanid, ein Salz, das in der Regel für Kunststoffsynthesen genutzt wird.
Kein Geheimnis dürfte sein, dass Zigaretten Teer enthalten. Dieses ist ein schwarzbraunes Kohlenwasserstoffgemisch, das die sogenannten Flimmerhärchen in den Atemwegen und der Lunge verklebt. Die Flimmerhärchen sind dafür zuständig, Staub abzufangen und durch Husten wieder nach draußen zu befördern. Dieser Mechanismus funktioniert nicht mehr, wenn sie verklebt sind. Außerdem gilt Teer als krebserregend. Eine Schachtel Zigaretten am Tag sorgt dafür, dass ein Raucher in einem Jahr etwa eine Tasse Teer in seine Lunge kippt.

Sind "Light"- und Menthol-Zigaretten weniger schädlich?

Insbesondere um mehr Frauen anzusprechen, führten Zigarettenhersteller den Begriff der "Light-Zigarette" ein. Sie wollten damit Raucherinnen vom Aufhören abhalten und versprachen Zigaretten mit geringeren Mengen Teer und Nikotin. Diese wurden dann als "leichte" oder "milde" Zigaretten vermarktet, um den Eindruck zu erwecken, sie wären weniger gesundheitsschädlich als reguläre Zigaretten.
Der geringere Nikotinanteil hat aber nachweislich dazu geführt, dass die Frauen mehr Zigaretten rauchen und tiefere Züge nehmen. Derartige Züge sind für die Formen des Lungenkrebses verantwortlich, die als besonders schwer behandelbar gelten. Seit 2003 ist der Begriff "Light-Zigarette" deshalb in Deutschland verboten. Zigaretten dürfen seitdem nicht mehr mit Begriffen wie "mild" oder "leicht" gekennzeichnet sein. Doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Den ehemaligen "Light-Zigaretten" wurde ein neuer Name gegeben, helle Farben und ein ansprechendes Design sollen helfen, die Zigaretten weiterhin zu vermarkten. Studien zeigten, dass ein freundliches Design, etwa eine hellblaue Packung, und Begriffe wie beispielsweise "Silber" im Namen Konsumenten glauben lassen, das Produkt wäre weniger schädlich.
Ein Beispiel dafür sind die Menthol-Zigaretten. Und obwohl häufig diskutiert wird, sind sie eines ganz sicher nicht: gesund. Es wird jedoch darüber gestritten, ob die Menthol-Zigaretten weniger gesundheitsschädlich sind, als normale Zigaretten. Beide Seiten bringen durchaus glaubhafte Argumente hervor. Eine Langzeitstudie in Nordamerika soll beispielsweise bewiesen haben, dass die Mentholzigaretten seltener zu Lungenkrebs führen. Die Gegenseite weiß dies jedoch zu dementieren. Das ästherische Öl Menthol weite die Bronchien und ihre Verzweigungen und führe somit dazu, dass die Schadstoffe aus der Zigarette noch tiefer in die Lunge vordringen können. Andere Studien aus Nordamerika zeigten im Jahr 2012, dass das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, durch Mentholzigaretten zusätzlich erhöht wird. Ein zusätzliches Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten bestehe aber nicht. Bei der Untersuchung des Blutdrucks gab es zwischen beiden Gruppen keine Unterschiede. Bei Rauchern besteht ein generelles Risiko an Herzkranzgefäßerkrankungen zu erkranken. Das Menthol hat darauf keinen Einfluss.

Sind Zigaretten ohne Zusatzstoffe gesundheitsfreundlicher?

Lange Zeit haben Tabakhersteller behauptet, dass die Zusatzstoffe in ihren Zigaretten ungefährlich sei. Im Winter 2011/12 kam jedoch heraus, dass Daten zur Toxizität der Zusatzstoffe gefälscht wurden. Demnach sind die Zusatzstoffe gefährlicher als bisher zugegeben wurde. Wenn wir nun Annehmen, dass Zigaretten "ohne Zusätze" tatsächlich keine Zusätze enthalten, dann wären sie gesünder als die normalen Zigaretten. Die Wahrheit sieht aber anders aus. Nicht einmal ein Raucher könnte mir sagen, was denn nun tatsächlich "Zusatzstoffe" sind. Nikotin, Nitrosamine, Kohlenmonoxid und Acetaldehyd sind bereits im Tabak enthalten oder werden beim Abbrennen der Zigarette freigesetzt. Wären Zigaretten "ohne Zusätze" tatsächlich frei von Zusätzen, wären sie unangenehm zu rauchen, weil der Körper sich mit einem Kratzen im Hals dagegen wehren würde. Der Einstieg wäre schwerer und der Konsum geringer. Deshalb werden Zusatzstoffe beigemischt, die diese Warnsignale unterdrücken. Auf ihren Websites geben die Hersteller die Zusatzstoffe an. Auch die Zigaretten aus "100% reinem Tabak - ohne Zusatzstoffe" enthalten Teer. Die Liste für Zusatzstoffe ist lang - auch bei Zigaretten "ohne Zusätze". Außerdem werden ebenfalls Hülsen und Filter benötigt, welche bereits mit Zusatzstoffen gefüllt sind. Namhafte Zigarettenhersteller gaben zu diesem Vorwurf bereits mehrmals ein Statement ab. Sie versicherten wiederholt, dass sich die Bezeichnung 'ohne Zusätze' lediglich auf die Tabakmischung bezieht. Daneben erläutern wir, dass 'ohne Zusätze' nicht bedeutet, dass die Zigarette weniger schädlich ist." (Zitat aus einem Interview auf spiegel.de)

Mythos: Die meisten Raucher sterben gar nicht an den Folgen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mahnt: "Jährlich sterben fünf Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums." Rund 95% aller diagnostizierten Lungenkrebs-Patienten sind Raucher. Doch der Zigarettenrauch kann auch zu anderen gefährlichen Krankheiten wie Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Multiple Sklerose und Leberzirrhose führen. Außerdem steigt das biologische Alter von Rauchern um etwa 4,6 Jahre, was eine Verkürzung der Lebenserwartung bedeutet.

Mythos: Rauchen hilft, entspannter zu sein.

Wenn ein Raucher eine Zigarette raucht, ist er entspannt. Das ist dasselbe Prinzip wie bei einem Heroinabhängigen, der sich einen Schuss gibt. Beide bekommen ihre Droge und sind deswegen entspannt. Muss ein Raucher jedoch ohne Nikotin auskommen, ist er alles andere als entspannt. Erst die nächste Zigarette kann einen Lichtblick in die dunkle Wolke aus Stress bringen.
Nikotin macht deshalb so schnell abhängig, weil er das Gehirn anregt, Dopamin auszuschütten, das auch als Glückshormon bekannt ist. Um bald wieder einen solchen Glücksmoment zu erleben, drängt das Gehirn, zur nächsten Zigarette zu greifen. Die Sucht entsteht.

Mythos: Wer aufhört zu rauchen, nimmt zu.

Das muss nicht so sein. Dass Raucher durchschnittlich drei bis vier Kilogramm weniger auf die Waage bringen, liegt daran, dass das Rauchen den Appetit hemmt und sie in der Regel weniger essen. Außerdem greift das Nikotin in den Stoffwechsel ein und sorgt dafür, dass Raucher am Tag 150 bis 200 kcal mehr verbrennen als Nichtraucher. Die meisten Raucher nehmen allerdings tatsächlich nach dem Aufhören zu. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine beängstigende Gewichtszunahme und die Gesundheitsrisiken sind im Vergleich zu denen des Rauchens schwindend gering. Wer auf seine gesunde Ernährung achtet und Sport treibt, kann der Gewichtszunahme entgehen.

Mythos: Es ist einfach, mit dem Rauchen aufzuhören.

Vielen Rauchern gelingt es immerhin mehrere Stunden am Tag, ohne Rauchen auszukommen. Das ist jedoch kein dauerhafter Zustand. Einer Studie zufolge gelingt es nicht einmal 5% der Ex-Raucher, ein Jahr lang Nichtraucher zu bleiben. Zwar dauert der körperliche Entzug von dem Nervengift Nikotin gerade einmal eine bis drei Wochen, viele Ex-Raucher berichten aber dennoch, dass sie noch Jahre danach mehrmals am Tag an das Rauchen denken. Das liegt vermutlich daran, dass viele Raucher das Rauchen mit angenehmen Augenblicken zum Beispiel der Pause oder den freigesetzten Glückshormonen verbinden. Nikotinpflaster und Co können helfen, die Entzugserscheinungen zu lindern, die Einstellung des Ex-Rauchers können sie aber nicht ändern.

Mythos: Passivrauchen ist weniger schädlich.

Auch passives Rauchen, also das Einatmen des Zigarettenrauchs eines Rauchers, kann die Gesundheit dauerhaft schädigen. So können auch Nichtraucher an folgenschweren Krankheiten erkranken. Besonders betroffen sind Kinder, auf die in geschlossenen Räumen nicht immer Rücksicht genommen wird. Bereits im Mutterleib sind über 170.000 Neugeborene bereits dem giftigen Tabakrauch ausgesetzt - allein in Deutschland. In privaten Haushalten oder an öffentlichen Orten wie Cafés, Restaurants und Gaststätten atmen Kinder, Jugendliche und erwachsene Nichtraucher oftmals unfreiwillig den Rauch ein. Viele öffentliche Orte verfügen deshalb über abgetrennte Raucherbereiche oder es gibt gesetzliche Rauchvebote.
Daran halten sich jedoch die wenigsten. Auf den "rauchfreien Bahnhöfen" findet man immer mehr Zigarettenkippen, an Bushaltestellen stehen Raucher neben Nichtrauchern und qualmen diese voll. Rücksicht wird nur selten genommen, Verständnis zeigen die Raucher kaum. "Sollen die Nichtraucher sich doch woanders hinstellen", lautet die Devise. An den Folgen des Passivrauchens sterben jährlich mehr als 3.000 Menschen in Deutschland, 70% davon sind Frauen.

Was bringen abschreckende Bilder?

2012 beschloss man in Brüssel, die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln zu vergrößern und durch abschreckende Bilder zu ergänzen. Schon 2015 könnte es soweit sein, dann sollen in der EU 75% der Vorder- und Rückseite jeder Verpackung von Warnhinweisen und Abschreckbildern bedeckt sein. Ziel ist es, den Bürgern das Rauchen abzugewöhnen. Außerdem sollen Geschmacksstoffe wie Menthol nur noch in den Mengen eingesetzt werden dürfen, dass sie den Geschmack des Tabaks nicht verändern, um die Verbraucher nicht in die Irre zu führen. Die Wirkung abschreckender Bilder sei wissenschaftlich mehrfach belegt. In einer Studie heißt es: "Abschreckende Bilder, die die Folgen des Rauchens zeigen, lösen negative Emotionen aus, und können so dazu beitragen, dass weniger geraucht oder ganz damit aufgehört wird." (Zitat von n.tv) Außerdem haben die Bilder den Vorteil, dass man sie auch im Ausland versteht, wo man die Warnhinweise in einer fremden Sprache nicht lesen kann. Zigarettenhersteller klagten in vielen Ländern gegen diesen Vorschlag. Sie befürchten wohl auch, dass der Konsum dadurch zurückgehen könnte.
Meiner Meinung nach lassen sich Raucher nicht davon abhalten, Zigaretten zu kaufen. Natürlich wirken die Bilder abschreckend, Raucher in Nichtraucher verwandeln, können sie aber nicht. Und wem die Bilder doch zuwider sind, der kann die Zigaretten zu Hause ja einfach umpacken.

Wie gesundheitsschädlich sind E-Zigaretten?

Schon mehr als zwei Millionen deutsche Raucher benötigen kein Feuerzeug mehr. Sie sind im Besitz einer E-Zigarette, die keinen Tabak verbrennt sondern eine Flüssigkeit verdampft, die in den meisten Fällen mit Nikotin versetzt ist. Diese Kapseln gibt es in verschiedenen Stärken, sodass der Konsument selbst entscheiden kann, wie stark die Konzentration letztendlich ist. Die Flüssigkeit setzt sich zum größten Teil aus Propylenglykol zusammen, demselben Stoff der in Theatern oder Diskotheken aus den Nebelmaschinen kommt oder im Winter als Frostschutzmittel genutzt wird. Er sorgt für den Dampf, der beim "Rauchen" der Zigarette entsteht. Außerdem kann man der E-Zigarette verschiedene Aromen wie Menthol oder Vanille hinzufügen. Da der Konsument selbst bestimmen kann, was er in seine E-Zigarette mischt und welche Zusätze er beifügt. Die E-Zigarette hüllt sich also in eine große Dampfwolke. Zwar scheint sie tatsächlich weniger toxische Stoffe zu enthalten, Studien über Langzeitfolgen sind jedoch noch nicht bekannt.

Was sagt ihr dazu?

Vielleicht konntet ihr aufgreifen, worum es mir geht, wenn ich die Raucher schon nicht zu Nichtrauchern machen möchte. Mir geht es darum, dass die Raucher mehr Rücksicht nehmen sollten. Was sagt ihr dazu?
Und was haltet ihr von den abschreckenden Bildern, die bald auf den Schachteln abgedruckt werden sollen? Habt ihr vielleicht eigene Erfahrungen mit dem Rauchen gemacht oder habt Hinweise, wie man erfolgreich davon loskommt? Verfasst einen Kommentar oder einen eigenen Blogbeitrag, in dem ihr das Thema auf eure Weise beleuchtet. Um möglichst viele Meinungen dazu zu hören, starte ich eine Blogparade. Verlinkt in eurem Beitrag auf diesen Artikel und hinterlasst einen Kommentar mit eurem Link. Am 10. Juni ist die Blogparade beendet, dann werde ich alle Beiträge zusammenfassen!

Kommentare:

  1. Sehr cool, dass sich da jemand mal ausführlich mit beschäftigt. Zum Glück war ich noch nie Raucherin und werde wohl auch nicht mehr damit anfangen - gut für die Gesundheit und den Geldbeutel =)
    Lg

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    1. Stimmt! :)
      Wenn du Lust hast, darfst du gerne an der Blogparade teilnehmen und deine Meinung rund zu dem Thema erzählen! :)

      Liebe Grüße

      Kevin

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  2. Sehr guter Post!
    Ich bin auch Nichtraucherin und werde es auch immer bleiben. Leider rauchen einige meiner Freunde, und wenn ich nein zur Zigarette sage, bin ich sofort die Spießerin. Aber ganz ehrlich, da bin ich lieber uncool als Krebs zu bekommen. Zudem ist mir das Einatmen von Rauch einfach zuwider.
    Was mich besonders nervt, ist das Rauchen an Bushaltestellen, Bahnhöfen etc. Mir kann es ja egal sein, was Raucher mit ihrer Gesundheit machen, aber ich will ihren Qualm definitiv nicht einatmen!
    Wenn ich demnächst mal genug Zeit habe, werde ich auf jeden Fall bei der Blogparade mitmachen. Ich finde es wichtig, über dieses Thema zu reden (bzw. schreiben). Wie du schon geschrieben hast; man kann Raucher dadurch sicherlich nicht zu Nichtrauchern machen, aber vielleicht dazu bringen, mehr Rücksicht auf andere zu nehmen.
    LG, Solveig

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    1. Ich hoffe, du findest die Zeit, denn ich würde mich sehr über deinen Beitrag freuen! :)

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  3. Schöner und interessanter Post. Danke dafür. Ich kann nun definitiv beide Seiten sehen... habe nämlich bis vor knapp 2 Jahren selbst geraucht. Und zwar gute 5 Jahre lang... Hab aus Stress und Belastungen etc angefangen zu rauchen, warum genau... keinen Schimmer... aber es gab einige Dinge, die im Argen lagen und als ich vor der Wahl stand Pinkbox/Glossybox oder rauchen... wegen dem Geld ...habe ich von jetzt auf gleich aufgehört zu rauchen... und bin auch seit dem nicht mehr rückfällig geworden

    Liebst,
    Annie von ♥ Annies Beauty House ♥

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    1. Das ist eine Supergeschichte und ich gratuliere dir zum Aufhören. So ein Durchhaltevermögen haben leider nicht viele.

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  4. Sehr ausführlicher Artikel.

    Als nichtraucher interessiert mich das Thema zwar nicht so stark, da ich finde das Raucher hierzulande schon genug in ihre Schranken gewiesen werden, aber ich fidne es gut wenn sich Menschen damit auseinandersetzen.

    Die Mythen über das Rauchen finde ich oft etwas zu allgemein gehalten. Der Mythos "Passivrauchen ist weniger schädlich" z.B. Klar ist es weniger schädlich. Wenn ich Passiv rauche bekomme ich weniger Schadstoffe ab.
    Beispiel:
    Wenn ich passiv 1 mal im Monat Zigarettenqualm ertragen muss
    werde ich weniger belastet als ein Kettenraucher,
    der eine Stange Rothändel in der Woche verbraucht.

    "An den Folgen des Passivrauchens sterben jährlich mehr als 3.000 Menschen in Deutschland, 70% davon sind Frauen" -> Woher hast du denn die Zahlen? Ich halte abstrakt sehr schwer eine derartige Kausalität wirklich zu belegen.

    Was mir persönlich an dem Artikel gefehlt hat ist die Wirkung von Nikotin auf das Gehirn.
    Nikotin ist eine Droge, das macht Zigaretten so erfolgreich.
    Also wie funktioniert sie im Gehirn?
    Mir wurde mal gesagt das Nikotin 3 verschiedene Zentren im Lymbischen Teil des Gehirns angreift und es deswegen auch schwer ist sich vom Nikotin Konsum zu lösen. Angeblich viel schwerer als vom Alkohol.

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  5. Da bin ich nach dem Post doch direkt noch ein bisschen froher Nichtraucherin zu sein ;) Und das mit dem Zunehmen ist wirklich so unterschiedlich. Meine Mutter hat damals zB ordentlich zugenommen als sie aufhörte, mein Bruder dagegen gar nicht :)

    Liebe Grüße,
    Angi

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    1. Ich denke, man kann auch wirklich froh sein, wenn man nicht raucht. Unnütze Geldausgabe für einen ekelhaften Geruch, eine Abhängigkeit, Gesundheitsrisiken und ein bisschen Qualm.

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  6. Finde deinen Blog sehr lesenswert und informativ! Mal was anderes und wirklich toll, dass du dich mit solchen Themen auseinandersetzt.
    Ich werde jetzt öfter vorbeischauen!

    LG Joy
    http://joydanablog.blogspot.de/

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    1. Freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Schon bald kommen neue Artikel, die dir hoffentlich genau so gut gefallen. Wenn du Wunschthemen hast, darfst du mir die gerne mit auf den Weg geben.

      Liebe Grüße

      Kevin

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  7. Hallo Kevin,

    sehr guter Beitrag! Ich bin Nichtraucherin und gebe mein Geld lieber für andere Sachen aus, statt meine Gesundheit zu gefährden. Von manchen Rauchern möchte ich auch mehr Rücksicht haben. Ein schönes Beispiel ist: Ich fahre mit der Bahn zur Arbeit und steige immer ganz hinten in die Bahn ein (ist praktischer, da ich umsteigen muss) und gehe somit den ganzen Bahnsteig entlang. Manche Raucher stehen dort und haben mir den Rücken zugedreht und pusten den Qualm in Richtung Botanik. Andere wiederum stehen nach vorne gedreht und pusten den Leuten den Qualm mitten ins Gesicht ohne sich scheinbar dabei etwas zu denken. Ich mag das überhaupt nicht und denke auch, dass so etwas mit Respekt zu tun hat. Wenn ich sehe, dass jemand am Bahnsteig raucht, stelle ich mich nicht direkt neben diese Person, weil ich den Qualm nicht in meiner Kleidung haben möchte, aber trotzdem respektiere ich ja, dass diese Person raucht und stelle mich halt woanders hin. Im Gegenzug erwarte ich aber auch, dass man mir nicht den Qualm mitten ins Gesicht pustet.

    Liebe Grüße

    Sarah

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    1. Vielen Dank für deinen Beitrag mit deinem persönlichen Beispiel. Es ist teilweise echt eine bodenlose Frechheit, was die Raucher sich erlauben. An vielen Bahnhöfen sind Raucherbereiche ja extra markiert. Dass die Raucher den Rauch dann auf vorbeigehende Nichtraucher pusten, ist dreist und respektlos.

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  8. Ich finde den Beitrag wirklich sehr gut. Ich hatte damals aufgehört zu Rauchen. Ohjee wie sich das anhört damals, naja... Ich rauche jetzt seit fast 2 Jahren nicht mehr und bin stolz darauf. Ich hatte aufgehört wegen meiner starken Bronchitis die ich zu dieser Zeit alle paar Wochen sehr stark hatte. Ich habe eh chronische Bronchitis da ich als Kleinkind eine Erkrankung hatte und es seit dem sich immer bemerkbar macht. Zudem habe ich auch allergisches Asthma und führe mein Spray immer mit für den Notfall. Rauchen ist einfach nur schädlich, aber jedem das seine. Nur wenn dann Raucher keine Rücksicht nehmen können finde ich das echt unverschämt.
    Alles Liebe
    Michelle

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    1. Dann hoffe ich mal, dass die Bronchitis dir keine Beschwerden mehr bereitet. Du verdienst auf jeden Fall meinen Respekt, dass du mit dem Rauchen aufhören konntest! :)

      Liebe Grüße

      Kevin

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  9. Ich glaube nicht, dass dadurch Raucher aufhören. Ich bin allerdings auch Nichtraucher. Es fehlt, denke ich, nicht an Aufklärung zur Schädlichkeit. Die Raucher wissen meist um die Gesundheitsrisiken. Man muss sie, glaube ich, stärker auf einer emotionalen Ebene ansprechen. Sehr viel Psychologischer versucht es folgender Beitrag: https://soundcloud.com/nichtraucher-in-3-stunden/nichtraucher-bluemoon Vielleicht ganz interessant in dem Zusammenhand.

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    1. Natürlich wissen die Raucher, dass das Rauchen schädlich ist, vielleicht kennen sie nicht die genauen Auswirkungen auf den Körper, dass es schädlich ist, wissen sie aber auf jeden Fall!
      Vielen Dank auch für den Link! :) Ich höre mir das mal an und übernehme den Link dann in meinen Beitrag! :)

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