Besser schlafen - Tipps für erholsamen Schlaf



Ausschlaggebend für unsere Laune am nächsten Tag, beeinflusst vom Vortag - unser Schlaf ist wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. Welche Faktoren sich auf den Schlaf auswirken und wie man erholt wieder aufwacht.


Stress, Essen und Trinken - all diese Faktoren können unsere nächtliche Ruhe beeinträchtigen. Wenn wir uns am nächsten Morgen nicht erholt fühlen, sind wir oft selber Schuld. Wenn man jedoch ein paar Regeln beachtet, gelingt der erholsame Schlaf und ein guter Start in den Tag. Denn 50% der Frauen und jeder vierte Mann sind regelmäßig unausgeschlafen. Der Grund: Sie haben schlecht geschlafen.

Alkohol am Abend


Manche sagen dem Alkohol die Fähigkeit nach, als Einschlafhilfe zu dienen. Tatsächlich machen zwei Gläser am Abend müde und entspannen. Aber neben der abhängig machenden Rauschwirkung des Alkohols, stört dieser die Tiefschlafphasen, die sogenannten REM-Phasen (rapid eye movement) - die Phasen, in denen wir bunte Traumbilder sehen. Betroffene wachen in der Nacht häufiger auf und können dann nur erschwert wieder einschlafen.
Auch Zigaretten helfen nicht beim Einschlafen. Nikotin hat eine aufputschende Wirkung und stört den Schlaf. Gleichermaßen sollten koffeinhaltige Getränke ab dem Nachmittag weggelassen werden.

Nächtlicher Heißhunger


Spätes Essen oder gar nächtliche Snacks füllen zwar den Magen, machen aber auch dick, weil die zugeführten Kalorien im Schlaf nicht abgebaut sondern angelegt werden, es stört auch den Schlaf. Denn ein voller Magen lässt uns schlecht träumen und schlecht schlafen. Etwa zwei Stunden vor dem Schlafen sollte nicht mehr gegessen werden. Denn sind Magen und Darm mit der Verdauung beschäftigt, kann der Körper nicht in den typischen Ruhemodus versetzt werden - wir schlafen schlecht.

Sport vor dem Schlafen


Ohne Frage - Bewegung und Sport sind gesund. Unmittelbar vor dem Schlafen sollte auf Sport verzichtet werden. Stattdessen sollten wir unserem Körper etwa zwei Stunden vor dem Schlafen bereits etwas Entspannung gönnen, damit wir herunterfahren können. Das gilt übrigens körperlich und geistlich, denn auch Denksport beschäftigt uns und hindert uns am Abend am Einschlafen. Wen abends schwere Gedanken plagen, der könnte sich mit dem Schreiben eines Tagebuchs Abhilfe schaffen. Wir sind Gewohnheitstiere: Regelmäßige Abfolgen, etwa entspannte Musik am Abend, helfen uns, herunterzukommen.
Die Regelmäßigkeit beim Schlafen ist ebenfalls ein wichtiges Thema. Deshalb sollte jeden Tag ungefähr zu denselben Zeiten ins Bett gegangen und aufgestanden werden. Dafür ist nicht nur ein Wecker am Morgen hilfreich sondern auch einer am Abend, der uns sagt, wann wir ins Bett gehen sollten.
Apropos Wecker: Viele brauchen am Morgen mehrere Wecker - am besten schon eine Stunde vor dem Aufstehen, um noch ein bisschen Schlummern zu können. Hilfreich ist das jedoch nicht, da wir so lediglich unsere Tiefschlafphase verkürzen und am morgen weniger ausgeschlafen sind. Sollte man also zwei Wecker benötigen, sollten diese nur einen zeitlichen Abstand von 20-30 Minuten haben. So haben wir nach dem ersten Wecker nur noch Zeit für ein kurzes Nickerchen.

Fernsehen vor dem Schlafen


Flackernde Bilder, laute Geräusche, Spannung, Aufregung, Emotionen - höchste Ansprüche für unser Gehirn. Die Folge: Das Einschlafen dauert länger. Wer denkt, er könne durch den Fernseher besser einschlafen, irrt sich. Lichtquellen jeglicher Art verzögern die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und stören unseren Schlaf. Wer auf die Geräusche nicht verzichten möchte, kann sich leise Musik oder ein Hörbuch anmachen. Übrigens wirkt auch das Licht vom Handydisplay sich verzögernd auf das Einschlafen aus. Experten raten daher, für den erholsamen Schlaf bereits zwei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen auf jegliche elektronischen Bildschirme zu verzichten.

Im Bett so richtig wohlfühlen


Das Licht muss aus sein, auch kleine Lichtquellen können uns beim Einschlafen stören. Experten sagen außerdem, dass eine Zimmertemperatur zwischen 16° und 18°C am besten fürs Schlafen geeignet ist. 


"Wie lang kann ich noch schlafen?"


Jeder hat schon einmal am Abend ausgerechnet, wie lange er noch schlafen kann - ohne dabei Böses zu denken. Dabei löst genau das Reaktionen im Gehirn aus, die uns am Schlafen hindern. Auch ein nächtlicher Blick auf den Wecker erschwert das Wiedereinschlafen. Wer also unbeschwert schlafen möchte, sollte seinen Wecker vielleicht vom Bett wegdrehen, um nicht in Versuchung zu geraten.
Auch wenn jeder Mensch einen unterschiedlichen Schlafrhythmus hat, gelten sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht als optimal. Diese Zeit benötigt der Körper, um Zellen zu regenerieren, den Tag zu verarbeiten und den Stoffwechsel und das Immunsystem anzukurbeln, weiß Schlafmediziner Dr. Thomas Wessendorf.

Wofür das Bett gemacht ist


Das Bett ist lediglich für zwei Dinge gemacht: Schlafen und Sex. Alle anderen Dinge sollte man nach Möglichkeit im Bett unterlassen. Das bedeutet, dass Essen, Fernsehen, Lesen und Telefonieren in Zukunft besser in ein anderes Zimmer verschoben werden sollten. Und wenn das Einschlafen am Abend einmal etwas länger dauert, sollten wir nicht gelangweilt im Bett liegen bleiben, sondern aufstehen, etwas Langweiliges tun und uns erst wieder hinlegen, wenn wir wirklich müde sind.

Sleep Better von Runtastic!


Ich habe mir die App heruntergeladen, weil ich einmal davon gehört habe, dass es einen Wecker gibt, der mich weckt, wenn es für mich am besten passt. Die App macht dabei schädliche Faktoren ausfindig, indem vor dem Schlafen gefragt wird, ob man Fitness gemacht hat, einen stressigen Tag hatte, spät gegessen, Koffein oder Alkohol zu sich genommen hat. Sogar wenn man nicht im eigenen Bett schläft, kann sich dies auf unsere nächtliche Ruhe auswirken.
Anschließend wird ein gewünschter Weckzeitraum festgelegt, zunächst die Zeit, wann wir spätestens aufstehen müssen, dann ein Zeitraum in dem die App uns wecken soll.
Sleep Better zeichnet unseren Schlaf auf, erkennt den günstigsten Zeitpunkt, uns zu wecken und weckt uns mit einem selbstgewählten Weckton. 
Am Ende der Nacht wird man nicht nur vom selbstgewählten Weckton geweckt, man erhält auch die Auswertung der Nacht, erfährt wie lange man geschlafen hat, wie schnell man eingeschlafen hat und wird gefragt, wie man sich fühlt und ob man geträumt hat. Die Daten werden in der App gespeichert, sodass man sie untereinander vergleichen kann und so herausfindet, was sich wie auf den Schlaf auswirkt. Gestern Abend habe ich vor dem Einschlafen beispielsweise eine Atemübung gemacht und bin 13 Minuten schneller eingeschlafen als in der Nacht zuvor. Die App gibt es übrigens kostenlos


Was sind eure Einschlaftricks? Und schlaft ihr immer gut? Kennt ihr die App gegebenenfalls?

Quellen: huffingtonpost.de, apothekenumschau.de, stern.de, focus.de

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Kommentare:

  1. Interessante Tipps. Habe mich dabei ertappt, wie ich mir selbst gesagt habe, dass ich viele Dinge, die du aufgezählt hast wirklich tuh. Aber auf das Serien gucken im Bett, kann und will ich nicht verzichten :P
    Liebe Grüße,
    Amira von www.amicoco.com

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  2. Interessante Fakten, toller Post :)

    Liebste Grüße,
    KRISTY KEY

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  3. Interessant, was einem alles hindert gut zu schlafen. Dennoch muss ich sagen, dass ich ohne Fernseher beispielsweise gar nicht schlafen könnte. Da wäre es mir einfach zu leise, genauso mein Freund. Ich wäre dann viel zu sehr mit meinen Gedanken beschäftigt. Auch Denksport hilf mir besser und schneller zu schlafen, da ich somit ermüde und besser einschlafen kann, also liegt bei mir meistens immer ein Sudoku Heftchen neben dem Bett.
    Aber ich denke, dass hier einfach jeder Mensch doch verschieden und individuell ist und reagiert.

    Liebe Grüße, Franzi :)
    www.abinswunderland.blogspot.de

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