Weihnachtssüßigkeiten im September?

Merry Christmas… im September?!

Es ist jedes Jahr dasselbe. Kaum nimmt der Sommer ein Ende, packen die Supermärkte das Weihnachtsgebäck aus. Lebkuchen, Spekulatius und Zimtsterne säumen die Regale einer jeden Filiale.

Auch in diesem Jahr findet man bereits jetzt – Anfang September – Lebkuchen und Co. in den Regalen. Während die Menschen einiger Bundesländer (zum Beispiel Bayern) gerade aus ihrem Sommerurlaub heimkehren und wir alle in Deutschland noch vor ein paar Wochen geschwitzt haben, wird das Weihnachtsgebäck schon 3 Monate vor der Adventszeit zum Verkauf angeboten.

Insbesondere Zimt ist ein Gewürz, das häufig mit Weihnachten in Verbindung gebracht wird. Weihnachten ist jedoch im Winter, nicht im September. Bereitet der Verkauf von Spekulatius und Adventskalendern im September schon auf Weihnachten vor oder zerstört es die Vorfreue womöglich ganz?

Warum können wir Spekulatius und Co. schon im September kaufen?

Die Gründe, warum das Weihnachtsgebäck bereits jetzt in den Regalen zu finden ist, sind recht plausibel. Es geht nicht darum, die Vorfreude zu erhöhen oder zu zerstören, sondern um Geld! Würden die Hersteller erst in der Adventszeit mit dem Verkauf beginnen, hätten sie nur 4 Wochen, um ihren Geldbeutel zu füllen. 4 Wochen Verkaufszeit wären schlicht und ergreifend zu wenig und nach Weihnachten drängeln bereits die Schoko-Osterhasen, die in die Regale wollen.

Obwohl es viele Menschen gibt, die über den frühen Verkauf meckern, gibt es dennoch Menschen, die schon jetzt die ersten Lebkuchenherzen verschlingen, ohne dass sie die Vorfreude auf Weihnachten verlieren. Für viele Menschen zählen Spekulatius und Zimtsterne nicht mehr zum Weihnachtsgebäck. Viel mehr sind sie zum Herbstgebäck geworden, die in keiner Keksdose ab September fehlen dürfen.

Weil ich mich mit diesem aktuellen Thema beschäftigen wollte, habe ich ein paar Freunde gefragt, wie sie es finden, dass bereits jetzt Weihnachtsgebäck angeboten wird. Die Antworten sind durchaus verschieden ausgefallen.

Frage: Was sagst du dazu, dass bereits drei Monate vor Weihnachten Weihnachtsgebäck in den Regalen der Supermärkte zum Verkauf angeboten wird?

Ich finde es nicht so gut. Gerade da hier in Bayern noch Sommerferien sind, nimmt einem das die Vorfreude auf Weihnachten. Lebkuchen sollten was spezielles für den Winter sein, wenn man sich mit einer Tasse Tee in eine Decke einkuschelt. Ich denke, man sollte Lebkuchen noch nicht kaufen können, wenn auf dem Heimweg die Gefahr besteht, dass sie schmelzen könnten. Trotzdem kaufe ich mir traditionsgemäß im September die erste Packung Lebkuchen, um dann bis November oder Dezember wieder damit aufzuhören.

– Alex

Ich finde es schlimm. Es verdirbt die ganze Vorfreude, wenn man Weihnachtsgebäck schon Ende des Sommers kaufen kann.

– Marie

Die Entscheidung liegt ja letztendlich nicht bei uns, sondern bei den Herstellern und den Verkäufern.

– Maik

Die Menschen, die sich darüber aufregen, dass es jetzt schon Weihnachtsgebäck zu kaufen gibt, sind die ersten, die im Supermarkt stehen und Lebkuchen kaufen. So wie ich.

– Anna

Fazit: Es gibt Menschen, die es stört, dass bereits jetzt Adventskalender verkauft werden, da es die Vorfreude auf Weihnachten nimmt. Es gibt jedoch auch Menschen, die bereits jetzt in den Genuss kommen und Lebkuchen und Spekulatius kaufen.

Meiner Meinung nach gehören Lebkuchen, Stollen, Spekulatius und Zimtsterne, sowie Clementinen, Mandarinen und Orangen in die Weihnachtszeit. Sie sind zwar lecker, wären aber nichts besonderes mehr, wenn man sie das ganze Jahr über essen könnte. Ich kaufe mir Lebkuchen und Spekulatius erst, wenn es kälter wird, denn bei 22°C genieße ich lieber ein Eis, bevor ich Zimtsterne kaufe. Die können zur Adventszeit zusammen mit dem Schokoladennikolaus auf den bunten Teller mit Weihnachtsmotiven.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.