Ein Tag ohne… Bus und Bahn

Wenn die Lokführer ständig streiken, kann ich als Passagier das auch…

Worauf verzichte ich eigentlich?

 
Wenn man kein eigenes Auto hat, ist man in seiner Mobilität und in der Flexibilität stark eingeschränkt. Verzichtet man nun auch noch einen Tag auf Bahn und Bus, kommt man so gut wie gar nicht mehr weg. Bei uns war verkaufsoffener Sonntag, ein Grund mehr, das Haus an einem Sonntag, an dem man auf den öffentlichen Personennahverkehr verzichtet, zu verlassen. Da auch meine Mutter in die Stadt wollte, konnte ich im Auto mitfahren. Deutlich problematischer wäre das ganze geworden, wenn ich unter der Woche auf Bus und Bahn verzichtet hätte. Mit dem Bus ist die Uni 45 Minuten von meinem Wohnort entfernt. Eine andere Möglichkeit habe ich nicht, dorthin zu kommen und auch wenn man Freunde besuchen möchte, ist man irgendwie auf den öffentlichen Verkehr angewiesen.

Was macht es so schwierig auf Bus und Bahn zu verzichten?

 
An einem Sonntag ist es im Vergleich zu anderen Tagen wirklich einfach, auf Bus und Bahn zu verzichten. An einem normalen Wochentag, wo man in die Uni, zur Arbeit oder zu Freunden möchte, wäre dies vermutlich unmöglich geworden.

Welche Alternativen haben wir für Bus und Bahn?

 
Zu Fuß, mit dem Rad, dem eigenen Auto oder per Mitfahrgelegenheit – die Alternativen zum öffentlichen Personennahverkehr sind vielzählig. Wer jedoch weitere Strecken bewältigen möchte, ist zu Fuß oder auch mit dem Rad jedoch viel zu lange unterwegs und auch ein eigenes Auto muss man sich erst einmal anschaffen. Die Mitfahrgelegenheit ist auch nicht immer ideal, denn dafür muss man erst einmal jemanden finden, der am selben Tag zur ungefähren selben Uhrzeit vom selben Start in Richtung desselben Ziels ist.

Fiel es mir persönlich schwer, auf Bus und Bahn zu verzichten?

 
Unter den vorherrschenden Umständen war es für mich keine Hürde, auf Bus und Bahn zu verzichten. Unter der Woche wäre das jedoch nicht möglich gewesen.

Die Woche ist vorbei: Mein Fazit

 
Jeder Verzicht hat irgendwo seine Schwierigkeiten gehabt. Wie schwierig ein solcher Verzicht dauerhaft wäre, kann man wohl nicht genau sagen. Meinen Einschätzungen zufolge, würde ich die Tage jedoch folgendermaßen sortieren (1 = sehr schwierig; 7 = nicht schwierig):
 
Welcher Verzicht wäre euch am schwersten gefallen?
Worauf könntet ihr auch länger verzichten?

2 Gedanken zu „Ein Tag ohne… Bus und Bahn

  1. Da ich am Rand von Berlin lebe und jeden Tag nach Mitte muss, geht es ohne Öffis leider nicht. Umso schlimmer war es während der GDL-Streiks, bei denen ich wirklich kaum wusste, wie ich zur Arbeit kommen soll.
    Zuhause dagegen fahre ich gern mit dem Rad, wenn es die Streckenlänge zulässt. Freiwillig muss ich mich nicht mit anderen Leuten in Bus und Bahn quetschen 🙂 Glücklicherweise hab ich ja noch mein Auto.
    Viele Grüße

  2. Ich lebe auf dem Lande und bin hier auch auf die einzige Buslinie angewiesen, die hier durch meinen Ort fährt. Ein Auto habe ich nicht, weil ich mit diesem Bus bisher recht gut zur Arbeit und zurück komme. Noch, im Dezember soll es neue Fahrpläne geben, ich hoffe, es fällt kein Bus weg! Wenn ich mal woanders/weiter weg will, fehlt das Auto schon, aber zum Glück kann ich mir ab und zu eins leihen.

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