Paris – Stadt der Liebe

Paris – eine riesige Stadt, bekannt als Stadt der Liebe, gefürchtet als Ziel von Terroranschlägen des IS. Wie sich Angst und Liebe im Stadtbild widerspiegeln.

Es war nur ein einziger Tag und er war – wenn auch nicht in erster Linie von mir – mit Angst verbunden. Am Dienstagmorgen ging es zum Hamburger Flughafen. Mein Ziel: Paris – Stadt der Liebe. Doch seit Beginn der Terroranschläge, etwa auf die Redaktion der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo vor genau einem Jahr, schwebt über Frankreich und insbesondere über Paris eine Art Schleier, der Trauer und Angst vereint. Wie sich das auf die Atmosphäre und das Stadtbild der französischen Hauptstadt auswirkt, möchte ich euch hier berichten.

Gleich vorweg: Ein Tag ist definitiv zu wenig, um die gesamte Stadt zu erkunden und all das zu sehen, was sich zu sehen lohnt. Das mussten wir vor Ort auch feststellen, sodass wir ziemlich schnell einige meiner Planungspunkte über den Haufen werfen musste – nicht zuletzt aber, weil die meisten Geschäfte erst um 10 Uhr öffnen, wir aber bereits vor 9 in der Pariser Innenstadt waren. Doch beginnen wir die Reise dort, wo sie wohl für jeden von euch beginnen würde: am Flughafen. Gelandet bin ich am Charles de Gaulle Flughafen, dem größten der drei Flughäfen im Stadtgebiet von Paris – und wenn ich „größte“ sage, meine ich das auch so: Der Flughafen ist riesig. Eine eigene Bahn, die am Flughafen mit CDGVAL ausgeschildert ist und komplett ohne Fahrer fährt, bringt euch von den Terminals zur Bahnstation und andersherum. Dort könnt ihr euch am Automaten entweder ein Einzelticket kaufen oder ihr holt euch am Schalter das Tagesticket Paris Visite für 23,50€, mit dem ihr den ganzen Tag im Pariser Großraum mit Bus und Bahn fahren könnt. Außerdem erhaltet ihr dort einen Linienplan, damit ihr wisst, welche Bahn euch wohin bringt und einen Flyer mit einigen Sehenswürdigkeiten und Shoppingmöglichkeiten, bei denen ihr mit der soeben erworbenen Fahrkarte satte Rabatte erhaltet. Mit der RER (so der Name der Schnellbahn) Linie B kommt ihr vom Flughafen direkt in die Pariser Innenstadt.

Châtelet – Les Halles

Der RER B fährt euch vom Flughafen direkt zu dieser Station. Mit etwa 800.000 Passagieren täglich ist der 1977 eröffnete Tunnelbahnhof der größte U-Bahnhof der Welt. Neben den Zügen der RER A, B und D erreicht man die Metro-Linien 1, 4, 7, 11 und 14. Außerdem bietet die Station direkten Zugang zum Forum Les Halles, dem größten, unterirdischen Shopping-Center in ganz Paris. Dieses befindet sich zur Zeit noch in einer Bauphase, die laut Angaben auf den Plakaten im März 2016 jedoch abgeschlossen sein soll. Wie jedes Bauobjekt dieser Größenordnung wurde auch das Einkaufszentrum stark kritisiert, nicht zuletzt wegen des labyrinthähnlichen Aufbaus in Zusammenhang mit der U-Bahnstation, der nicht nur Touristen in den Wahnsinn treiben kann. Mehr als 150 Läden, darunter einer der größten und wichtigsten Buchläden der Stadt und mehrere Kinos haben sich hier unter der Erde eingefunden, um jährlich mehr als 40 Millionen Kunden das Portmonnaie zu erleichtern.

Musée du Louvre

Die Glaspyramide des Musée du Louvre
Zunächst als Festung, später als Palast des französischen Königs genutzt, ist der Louvre mittlerweile ein Museum und Wohnsitz des weltberühmten Gemäldes von Leonardo da Vinci – der Mona Lisa. Wie ich feststellen musste, hat das Museum dienstags geschlossen, weshalb uns bei dem eintägigen Trip der Blick auf das weltberühmte Lächeln verwährt blieb.
Während in der Nebensaison der Eintritt an jedem ersten Sonntag im Monat kostenlos ist, kostet dieser an allen anderen Tagen 12€ für die Dauerausstellung, 13€ für die temporäre Ausstellung (aktuell über Napoleon) und 16€ für ein Kombiticket. Wie in den meisten französischen Museen erhalten EU-Bürger zwischen 18 und 25 Jahren freien Eintritt. Außerdem ist am französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, der Eintritt für alle Besucher kostenlos. Wie andere beispielsweise auf tripadvisor berichten, steht man vor dem Louvre gut und gerne länger als eine Stunde an. Wer seine Wartezeit minimieren möchte, sollte unter der Woche am frühen Morgen kommen, so die Tipps. Für einen Preis von stolzen 28€ könne man außerdem das „Ohne-Anstehen-Ticket“ erwerben, das einen berechtigt, einfach an der Schlange vorbeizugehen.  Vom Forum Les Halles erreicht man das Musée du Louvre innerhalb von 5-10 Minuten zu Fuß oder mit der Metro-Linie 1 in Richtung Esplanade de La Défense oder der 7 in Richtung La Courneuve, wenn man am Palais Royal Musée du Louvre aussteigt.
Der Grand Palais
Folgt man dem Weg in Richtung Westen so gelangt man zunächst durch den Tulerien-Garten, welcher der größte und älteste öffentliche Park von Paris ist, zum Oberlisken, einer Säule mit goldener Spitze, die das eine Ende der Avenue des Champs Élysées markiert. Diese Straße lohnt sich, zu Fuß bestritten zu werden. Auf der linken Seite sieht man in einem Park unter anderem den Grand Palais, der eigens für die Weltausstellung um 1900 errichtet wurde. Während uns bereits im Tulerien-Garten bewaffnete Soldaten entgegen kamen, spürte man auch hier die verstärkte Anwesenheit der Sicherheitskräfte.
Wer die Champs Élysées weiterhin zu Fuß beschreitet, findet links und rechts zahlreiche Läden und wird schnell bemerken, dass es in Paris auch die kleinen, unbekannten Boutiquen sind, die auf jeden Fall einen Blick wert sind. Für die etwas bequemeren: Die Metro-Linie 1 fährt vom Louvre, vom Tulerien-Garten, vom Oberlisken (Haltestelle Concorde) und auch vom Grand Palais (Champs Élysées Clemenceau) bis zum Triumphbogen. Steigt dafür an der Haltestelle Charles de Gaulle Étoile aus.

Arc de Triomphe

Der Arc de Triomphe de l’Étoile
Der Triumphbogen ist eines der Wahrzeichen der französischen Hauptstadt und sollte deshalb auf keiner Tour fehlen. Das Denkmal steht über dem Grab des unbekannten Soldaten, an dem eine ewige Flamme als Erinnerung an all die unbekannten Toten des ersten Weltkrieges brennt. Übrigens: Wer am Louvre steht und denkt, er sehe den Triumphbogen bereits, sieht ihn höchstens in der Ferne, irgendwo hinter dem Oberlisken. Der nur halb so große Arc de Triomphe du Carrousel wurde von Napoleon zum Gedenken seiner Armee erbaut.
Der Arc de Triomphe de l’Étoile ist nur über eine Unterführung zu erreichen. Auch hier stehen bewaffnete Polizisten und Sicherheitskräfte, es findet zudem eine Sicherheitskontrolle statt. EU-Bürger zwischen 18 und 25 können die Aussichtsplattform, die sich auf dem Trumphbogen befindet kostenfrei betreten, Erwachsene bezahlen 9,50€. Zu Fuß oder mit der Metro geht es anschließend in Richtung Eiffelturm, nehmt hierfür die Metro 6 in Richtung Nation. Wenn ihr einen guten Blick auf den Eiffelturm, das Marsfeld und die Militärschule werfen wollt, steigt an der Station Trocadéro aus. Direkt am eindrucksvollen Palais de Chaillot, der sich halbkreisförmig zum Eiffelturm öffnet, liegen die Trocadéro-Gärten, die Napoleon III. und Baron Haussmann errichteten, um ein Zeichen der sozialen Harmonie in die städtischen Bevölkerung zu setzen. Die riesigen Treppen der Anlage führen hinunter an die Seine, auf deren anderen Seite sich der Eiffelturm erstreckt. Von hier aus lassen sich hervorragende Fotos vom Eiffelturm, dem Marsfeld und der dahinterliegenden Militärschule machen.

Tour Eiffel

Der Eiffelturm
Das 324 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt kann man nicht nur von unten betrachten, ein Aufzug oder 1665 Stufen führen in die dritte Etage des Eiffelturms. Mittlerweile kann man nur noch bis zur zweiten Etage die Treppen nutzen und muss den Rest mit einem kleinen Aufzug fahren. Kleiner Tipp: Die Schlange für das Treppensteigen ist deutlich kürzer als die fürs Aufzugfahren. Im Jahr 1909 sollte der Turm, so der Erbauer Gustave Eiffel, wieder abgebaut werden, da dann die Lizenz endete. Da der Turm jedoch als Funkturm genutzt wurde, blieb ihm dieses Schicksal erspart. Auch im zweiten Weltkrieg sollte der Turm zerstört werden. Der Militärgeneral bekam die Anweisung, den Turm in Trümmer zu zerlegen, doch er widersetzte sich und rettete so das Wahrzeichen der Stadt der Liebe. Eine Fahrt mit dem Fahrstuhl in die 2. Etage kostet 11€ für Erwachsene, Treppensteiger zahlen nur 7€. Jugendliche bis 24 zahlen zu Fuß nur 5€, mit dem Fahrstuhl 8,50€.
Ein besonderer Augenschmaus wird der Eiffelturm am Abend: Nach Einbruch der Dunkelheit blinkt der Turm zu jeder vollen Stunde etwa 10 Minuten lang. 40 Kilometer Stromkabel und 20.000 Lämpchen ermöglichen dies. Aber Vorsicht: Während Aufnahmen bei Tag völlig unbedenklich gemacht werden dürfen, unterliegen Aufnahmen des Blinkens bei Nacht dem Urheberrecht. Wer den blinkenden Eiffelturm veröffentlichen will, muss dafür Lizenzgebühren zahlen. Und obwohl man meinen möchte, der Eiffelturm sei DAS Wahrzeichen der Stadt, verzeichnet er weniger Besucher im Jahr als das Musée du Louvre (9 Millionen Besucher jährlich), die Kathedrale Sacré Coeur im Norden der Stadt (10 Millionen Besucher jährlich) und der Notre Dame, die mit knapp 14 Millionen Besuchern im Jahr die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Stadt ist. Mit etwas mehr als 7 Millionen Besuchern liegt der Eiffelturm gerade einmal auf Platz 4.
Direkt vor dem Eiffelturm liegt das Champ de Mars, das zunächst für Militärübungen, später für Ausstellungen verwendet wurde. Auf der anderen Seite wird das Marsfeld durch die Militärschule Ècole Militaire begrenzt. In unmittelbarer Nähe am Musée de quai Branly befindet sich außerdem der vertikale Garten. Auf 800 Quadratmetern Fassade hat der Gartenkünstler Patrick Blanc 15.000 Pflanzen platziert und so das Markenzeichen des Museums geschaffen.
Das Shopping-Center Beaugrenelle Paris
Wer sich keine Gelegenheit fürs Shoppen entgehen lassen möchte, sollte im Beaugrenelle Paris vorbeischauen, einem erst neu gebauten Shopping-Center, das insbesondere für jüngere Menschen einige Läden bietet (z.B. Hollister, Marks & Spencer, …). Da es genau zwischen den zahlreichen Stationen liegt, sucht euch entweder eine Busverbindung, geht vom Eiffelturm etwa 15 Minuten zu Fuß oder fahrt mit der RER C von der Station Champ de Mars Tour Eiffel in Richtung Versailles Château, St-Quentin-en-Yvelines und steigt an der nächsten Station (Javel) wieder aus. Von dort erreicht ihr das Zentrum in fünf Minuten.
Die Metro-Station Charles Michels liegt in derselben Straße. Dort fährt die Metro 10 in Richtung Gare d’Austerlitz. Wenn ihr an der Station Cluny La Sarbonne aussteigt, könnt ihr über eine unterirdische Verbindug zum RER B und anschließend über eine Brücke zur Kathedrale Notre Dame gelangen.

Notre Dame

Die Kathedrale Notre Dame
Die Kathedrale Notre Dame ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit von Paris – vielleicht aus gutem Grund, denn der Eintritt ist für alle Besucher kostenfrei. Wie ich gelesen habe – traurigerweise erst nach dem Aufenthalt in Paris – ist die recht lange Schlange vor der Kathedrale immer sehr schnell überwunden, da es weder Ticketkontrollen noch Ticketverkauf gibt, die Wartezeit sei dementsprechend gering und man solle sich von der Schlange nicht abschrecken lassen. Was kaum jemand wisse, las ich weiter, auch die Türme der Kathedrale sind betretbar. Außerhalb der Kathedrale, an der linken Fassade befindet sich ein Seiteneingang, von dem aus man für 8,50€ 422 Stufen auf sich nehmen kann, um den Ausblick von den Türmen zu genießen. Auch hier gilt: EU-Bürger zwischen 18 und 25 haben freien Eintritt. Alle 8-10 Minuten werde hier eine Gruppe von rund 30 Personen hereingelassen, sodass keine langen Wartezeiten entstehen. Wie die Seite help-tourists-in-paris.com weiter berichtet, komme man nach rund 250 Stufen auf die erste Aussichtsplattform, von der man den Wasserspeier-Figuren ganz nah sein könne. Die zwischen 1163 und 1345 erbaute Kathedrale ist eines der frühesten gotischen Gebäude Frankreichs.

Ebenso wie Notre Dame ließen wir aus Zeitgründen auch die Besichtigung der Sainte-Chapelle aus. Die ehemalige Palastkapelle der königlichen Residenz wird durch deckenhohen Buntglasfenster mit Licht versorgt und ist so zum Touristenmagneten geworden. Die freie Besichtigung kostet Erwachsene 8,50€, ist wie im Louvre an jedem 1. Sonntag in den Monaten der Nebensaison und für EU-Bürger unter 26 Jahren an jedem Tag kostenfrei. Auch die Katakomben von Paris ließen wir angesichts der Warteschlange vor dem Eingang liegen, zu unserem Bedauern. Die Katakomben umfassen ein mehr als 300 Kilometer langes Netz aus Gängen, die sich labyrinthartig unter der Stadt erstrecken, von denen aber nur etwa 2 Kilometer für Besucher zugänglich sind. Katakomben bezeichnen eigentlich unterirdische Steinbrüche, aus denen Materialien für den Häuserbau gewonnen werden, sodass die Bezeichnung heutzutage etwas irrtümlich verwendet wird. Am Eingang zu den Katakomben von Paris kann man eine Art Warnung lesen: „Arrête. C’est ici l’empire de la mort“ (dt. = Halt! Hier beginnt das Reich der Toten). Die Knochen und Schädel von mehr als 6 Millionen Menschen befinden sich in den Pariser Katakomben, da gegen Ende des 18. Jahrhunderts beschlossen wurde, Knochen aus Kirchen und von Friedhöfen in die Katakomben zu überführen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt in die Katakomben, 18- bis 26-Jährige bezahlen 8€, der Rest muss 10€ zahlen. Für 5€ mehr kann man sich einen Audio-Guide leihen.
Von der Haltestelle St. Michel Notre Dame könnt ihr mit der RER B in Richtung Robinson St-Rémy-lès-Chevreuse bis zur Station Denfert Rochereau fahren. Auch die Metro 6 fährt euch etwa vom Triumphbogen oder vom Eifelturm (Station Bir-Hakeim) zu besagter Station bei den Katakomben.

Hôtel de Ville

Das Rathaus Hôtel de Ville von Paris
Von der Kathedrale Notre Dame oder der Saint Chapelle kommt ihr über eine Brücke in Richtung Norden nicht nur zum Turm Saint-Jaques, der wiederum einen hervorragenden Blick über die Stadt bietet, sondern auch zum Hôtel de Ville, dem Pariser Rathaus, Vor dem Rathaus finden regelmäßig Events und Veranstaltungen statt. Außerdem liegt das Rathaus an der Rue de Rivoli, die links und rechts einige Läden bietet und euch zu Fuß zurück zum Louvre führt. Vom Palais Royal Musée du Louvre könnt ihr mit der Metro 7 in Richtung La Courneuve bis zur Station Opéra, alternativ von der Station Châtelet Les Halles in Richtung St-Germain-en-Laye / Poissy / Cergy Le Haut mit der RER A bis zur Station Auber fahren.

Palais Garnier

Die Pariser Oper Palais Garnier
Die Pariser Oper ist nicht nur Schauplatz des Klassikers „Phantom der Oper“, sondern ist zudem das größte Theater weltweit. Auch hier schließen sich zahlreiche Shopping-Möglichkeiten an. Der Boulevard Haussmann ist eine weitere Einkaufsstraße, an der sich zahlreiche Läden, aber auch ganze Einkaufszentren angesiedelt haben.

Galeries Lafayette

 
Die Glaskuppel der Galeries Lafayette
Auch die Galeries Lafayette befindet sich unweit der Oper. Das riesige Etablissement beherbergt jedoch Geschäfte, deren Preise das Budget eines Studenten bei weitem übersteigen. So haben sich Designer-Labels wie Louis Vuitton, Gucci, Chanel, Burberry und Co in dem prunkvollen Gebäude niedergelassen.
Und obwohl mir von Beginn an bewusst war, dass ich in diesem Zentrum nicht fündig werden würde, betraten wir es trotzdem, um uns einmal umzusehen und den Berichten zu folgen, die die Glaskuppel und die Inneneinrichtung sowie die Dachterrasse ansprachen, von der man erneut einen Blick über die – mittlerweile dunkel werdenden – Stadt erhaschen konnte.
Aus der Welt der Schönen und Reichen wurden wir zurück in die Realität gerissen, der Tag neigte sich dem Ende.
Nach einem schier endlosen Marsch innerhalb einer Metro-Station und nur dank der Hilfe einer netten Franzosin fanden wir die Metro, die uns zurück zum Châtelet Les Halles brachte, wo wir mit der RER B den Rückweg zum Flughafen antraten.

Paris – Wo Liebe und Angst in einer Stadt leben

Nach wie vor ist Paris die Stadt der Liebe. Allein drei Hochzeitspärchen ließen sich vor den unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten der Stadt ablichten, Pärchen machten Kussbilder vor dem Eiffelturm, Musik in den U-Bahnen. Doch auf der anderen Seite war auch die Angst allgegenwärtig: Bewaffnete Soldaten gingen Streife, verstärktes Polizeiaufkommen, Sicherheitskontrollen vor dem Museum und an den Eingängen zu den Einkaufszentren, inklusive Taschenkontrolle. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es schon immer so war. Und obwohl dieser Schleier der Angst seit nun einem Jahr über Paris liegt, ein weiterer schwerer Anschlag zwischenzeitlich die Stadt erschütterte und heute schon wieder ein mutmaßlicher Attentäter erschossen wurde, finde ich Paris sehr schön, sehenswert und echt eindrucksvoll, wenn auch viel zu groß für nur einen Tag.

Ich kann jetzt immerhin sagen: Ich war mal dort, ich habe die wichtigsten Wahrzeichen gesehen und nun davon träumen, irgendwann noch einmal in die Stadt der Liebe zurückzukehren.

Quellen: help-tourists-in-paris.com, parisinfo.com

1 Gedanke zu „Paris – Stadt der Liebe

  1. Ich konnte jetzt nicht herauslesen, wann du in Paris warst, aber wäre es nicht anders gekommen, als geplant, wären wir vor knapp zwei Wochen auch in Paris gewesen! Letztes Jahr hatten wir uns überlegt, Silvester mal woanders zu feiern! Da wir bisher nur auf Durchreise in Frankreich waren, war Paris unser Ziel. Dann kam dieser schlimme Anschlag im November und jeder redete auf uns ein, dass wir da bloß nicht hinfahren sollen. Uns selbst war auch nicht ganz wohl bei dem Gedanken, deshalb hatten wir umgebucht und sind nach London gefahren. Die Angst nimmt man aber überall mit. Heute wieder so ein schrecklicher Anschlag in Istanbul! Als wir in Frankreich an der Grenze auf die Passkontrolle warteten, war auch das Bombenkommando unterwegs, weil ein Gepäckstück rumstand. Und in London hatten wir auch ganz oft Taschenkontrollen! Aber lieber so, als dass was passiert!

    Schade, dass du nur einen Tag zum Erkunden hattest! Ich war jetzt schon das 4. Mal in London, Aimee das 2. und man sieht immer wieder Neues! Finde ich toll, dass man als EU-Bürger zwischen 18 und 25 umsonst reinkommt, trifft zwar nicht mehr auf mich zu, aber eine tolle Sache! In London sind viele staatliche Museen ganz und gar kostenlos! Da haben wir auch in Greenwich mal die Chance genutzt!

    Irgendwann zieht es uns vielleicht doch noch mal nach Paris … wäre schön! Danke für die vielen Sehenswürdigkeitentipps!

    Liebe Grüße
    Jana

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