Hallo, Kopenhagen!

Skandinavien hat einiges zu bieten – zum Beispiel Dänemark und seine königliche Hauptstadt Kopenhagen!

Dänemark ist von mir nur einen Katzensprung entfernt. Kein Wunder also, dass ich schon häufiger dort war. Allerdings kenne ich eher das dänische Festland, Lolland ist die einzige Insel Dänemarks, die ich bisher kenne. Umso mehr reizt es mich, endlich einmal nach Kopenhagen zu fahren. Die dänische Hauptstadt hat mehr als 500.000 Einwohner und erstreckt sich über die dänischen Inseln Sjælland und Amager. Über die Øresund-Brücke ist die Stadt zudem mit der schwedischen Stadt Malmö verbunden. Was reizt mich an der Stadt?

 

Die kleine Meerjungfrau

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Hans-Christian Andersen war nicht nur ein dänischer Dichter, der für seine Kindermärchen wie Däumelinchen, Die Prinzessin auf der Erbse und die Schneekönigin berühmt wurde. Mit seiner Erzählung „Die kleine Meerjungfrau“ schuf er das Vorbild für die Bronzefigur, die seit 1913 das Wahrzeichen Kopenhagens ist.

Die Statue sitzt auf einem Findling und ist mit gerade einmal 1,25 Metern Größe eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt.

Wer nach Kopenhagen fährt, kommt an diesem Wahrzeichen eigentlich gar nicht vorbei. Und so würde auch ich die Figur aus Bronze gern einmal in Lebensgröße sehen – wer weiß, wie lange sie noch dort stehen wird, denn der Kopf und auch der rechte Arm wurden bereits häufiger von Vandalen abgesägt, die Statue wurde besprüht und 2003 durch Sprengstoff zum Fall gebracht.

 

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Schloss Amalienborg

Das Schloss Amalienborg wurde im 17. Jahrhundert errichtet und ist die Residenz der dänischen Königin Margrethe II.. Vier, von außen nahezu baugleiche, Gebäude stehen um den achteckigen Platz herum, dessen Mitte ein Reiterstandbild von Frederik V. ziert, der um 1750 König von Dänemark und Norwegen war, eine Gartenanlage und die Frederikskirche gehören zum Schlosskomplex hinzu. Frederik V. ließ das Schloss errichten und wollte es als Mittelpunkt eines neuen Stadtteils in Kopenhagen etablieren. Von den vier Palais-Gebäuden ist eines für die Öffentlichkeit zugänglich. Besonders sehenswert ist die Wachablösung, die täglich um 12 Uhr stattfindet.

 

Der alte Hafen

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Kopenhagen ist jung und dynamisch und gleichzeitig wunderschön historisch. Bestes Beispiel dafür ist der alte Hafen, der im dänischen Nyhavn, also Neuer Hafen, heißt. Farbenfrohe Giebelhäuser zieren den alten Hafen, der um 1670 fertiggestellt wurde.

Erst seit Mitte der 1980er Jahre lebt der Hafen wieder auf. Hier wurde eine Fußgängerzone geschaffen und alte Seemannskneipen wurden zu schicken Restaurants umgebaut, sodass der alte Hafen mittlerweile eine wahre Flaniermeile für Touristen geworden ist. Von der Vergangenheit aus Schlägereien, Prostitution und Diebstahl ist heute wohl nicht mehr viel zu sehen.

Auch Andersen verbrachte hier ein paar Jahre seines Lebens – sein Haus kann noch immer besichtigt werden.

 

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Schloss Christiansborg

Das dänische Parlament hat seinen Sitz im Schloss Christiansborg und auch die Königin verwendet die Räumlichkeiten bei offiziellen Anlässen. Wenn ihr das Schloss besucht, sollte man sich auf jeden Fall auf den 106 Meter hohen Aussichtsturm begeben, der einen einzigartigen Blick über Kopenhagen ermöglicht. Und der Eintritt ist kostenlos.

Auf dem Weg vom Alten Hafen hierher (es ist nur ein knapper Kilometer), kommt man am Museum der Guinness-Weltrekorde und dem königlichen Theater vorbei. Ebenfalls in der Nähe von Schloss Christiansborg befindet sich das Jüdische Museum, das Zeughausmuseum, ein Kunstmuseum und die Bibliothek.

Die dänische königliche Bibliothek trägt aufgrund ihrer modernen Bauart den Namen „Schwarzer Diamant„. Sie ist nicht nur die größte und bedeutendste Bibliothek Skandinaviens, sondern eine der größten Bibliotheken weltweit.

 

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Tivoli

Auf dem Weg zum zweitältesten Vergnügungspark der Welt laufen wir nun am Nationalmuseum vorbei und können auch das Rathaus der Stadt sehen. Dann sehen wir direkt auf der anderen Straßenseite den Vergnügungspark Tivoli. Er ist von April bis September geöffnet, bietet zahlreiche Restaurants und Erholungsmöglichkeiten und über 20 Fahrgeschäfte – darunter vier Achterbahnen. Der Eintritt kostet rund 15,- Euro.

Hier finden in der Saison nicht nur Konzerte statt, auch ein Halloween-Festival und einen Weihnachtsmarkt gibt es in dem Park.

Übrigens: Kopenhagen ist eine Fahrradstadt. Das über 400km lange Netz aus Radwegen bietet die Möglichkeit, die komplette Stadt mit dem Rad zu erkunden. Räder können an zahlreichen Stationen günstig geliehen werden und wenn man nicht mehr kann, darf das Rad kostenfrei mit der Bahn mitfahren.

Wart ihr schon einmal in Kopenhagen? Was sollte man sich unbedingt noch ansehen?

Weitere Reise-Tipps:

Entdeckt Wien! oder einen dieser Orte:

 

2 Gedanken zu „Hallo, Kopenhagen!

  1. Hallo,
    Wir planen gerade unseren Sommerurlaub.
    Da haben wir auch einen Städtetrip nach Kopenhagen mit auf die ToDo Liste gesetzt.
    Danke für die schönen Tipps. Von den Hotspots hat man natürlich schon gelesen. Aber zusätzliche Info kann ja nicht schaden.

    Grüße Bloggerheinz

    1. Richtig! Ich finde zusätzliche Informationen auch immer sehr interessant, wenn man unterwegs ist.

      Kopenhagen hat sehr viele und schöne Parks. Der botanische Garten ist ein wenig nördlich in der Innenstadt gelegen. Je nachdem, wie lange ihr da bleiben wollt, wolltet ihr euch wirklich ein Fahrrad mieten und die Stadt mit dem Rad erkunden.

      Beste Grüße
      Kevin

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